Interviews

Kernfrage für ein Unternehmen ist: Was ist meine Geschichte?

Für viele Marketing-Profis gilt Facebook schon seit Langem als fester Bestandteil einer erfolgreichen Kampagne. Doch mit der Schaltung einer Anzeige ist es auf dem aktuell mitgliederstärksten sozialen Netzwerk nicht getan. Im Vorfeld des Social Media Herbstcamps (vom 25. – einschl. 29.11.2013) sprach AGITANO – Wirtschaftsforum Mittelstand mit Guido Augustin, Geschichtenerzähler und Geschäftsführer der GuidoAugustin.com GmbH darüber, wie man als Unternehmen in den sozialen Netzwerken erfolgreich auf sich aufmerksam macht, und dies mit der eigenen Geschichte.

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Interview mit Guido Augustin zu “Erzählen Sie eine Geschichte”

Schönen Guten Tag, Herr Augustin. Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Mein Name ist Guido Augustin. Ich bin Storyteller, also ein “Geschichtenerzähler”. Ich erzähle die Geschichte von Unternehmen und Verbänden in deren Name und mit deren Stimme – via Social Networks, Webseiten, Pressearbeit, Broschüren und so weiter.

Facebook hat als eines der größten Social Networks der Welt eine immense Bedeutung. Warum sollte ich als Unternehmer dort  vertreten sein?

Ganz schlicht: Weil die Menschen dort sind. Aufgrund der dominanten Reichweite von Facebook sollten Unternehmen versuchen, zu ihren Themen dort mitzureden. Auch wenn das sehr schwer ist und Umdenken weg vom klassischen Marketing-Ansatz bedeutet.

Finde ich dort meine Zielgruppe und vor allem, wie finde ich sie (mit möglichst wenig Aufwand)?

Die Kernfrage für ein Unternehmen ist ja: Was ist meine Geschichte? Was will ich über mich erzählen, was macht mich aus? Wenn das klar ist, ergeben sich die konkreten Inhalte, Formate und Plattformen wie von selbst. Und wenn ich meine Zielgruppen sauber definiert habe und verstanden habe, was sie interessiert, wie sie angesprochen werden wollen, dann kann ich auch die richtigen Menschen auf Facebook finden. Tatsächlich ist es auch immer eine Frage der relevanten Reichweite. Um die aufzubauen, sehe ich grundsätzlich drei Wege: Gute Arbeit (die dann weitererzählt wird), Vernetzung und Werbung.


Seite 2: Wie lässt sich der Erfolg auf Facebook steuern und kontrollieren?

Christoph Schroeder

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