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Mähren Gruppe nutzt Facebook für soziales Engagement

Was haben ein Kinderhospiz, der Berliner Immobilieninvestor Mähren Gruppe und das zurzeit meist genutzte soziale Netzwerk der Welt gemeinsam? Sie alle haben es schwer kranken Kindern und ihren Angehörigen direkt oder indirekt möglich gemacht, eine ganz besondere Form von Unterstützung zu erfahren. Das Beispiel zeigt: soziales Engagement kann auf vielfältige Art und Weise erfolgen.

CSR – nicht nur für die Mähren Gruppe Pflicht

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Das Beispiel der Berliner Immobiliengesellschaft Mähren Gruppe zeigt, dass soziales Engagement mehr ist, als nur eine Imagekampagne. (Bild: AR.Pics / pixelio.de)

Mähren Gruppe zeigt Herz. So, oder so ähnlich, lässt sich das soziale Engagement des in der Hauptstadt ansässigen Immobilieninvestors zusammenfassen. Via Facebook initiierte die Mähren Gruppe eine Spendenaktion und sammelte auf diese Weise rund 60.000 Euro für den Bau des Kinderhospizes „Berliner Herz“. Dazu kreierte die Investmentgesellschaft für das Kinderhospiz eine eigene Seite im derzeit weltweit meist genutzten sozialen Netzwerk. Der Clou: Für jedes »Like«, welches die Seite bekam, spendete die Mähren Gruppe einen Euro.

CSR, Corporate Social Responsibility, grob ins Deutsche übersetzt „die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“ integrieren immer mehr Unternehmer und Unternehmen fest in ihr wirtschaftliches Handeln. Neben der Mähren Gruppe sei hier als ein weiteres Beispiel die Drogeriekette DM zu erwähnen, die mit „Soziokulturelles Engagement“ den Sinn für nachhaltiges Handeln anregen möchte (passend dazu, siehe auch: Vier zentrale Werte für mehr Kunden).

Mehr als nur eine Image-Kampagne

Jedoch wirken CSR beziehungsweise soziales Engagement nur dann glaubhaft, wenn sie von der Unternehmensführung konsequent geplant und umgesetzt werden. Dazu sollte in regelmäßigen Abständen (zum Beispiel einmal im Jahr) ein Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht werden, der das Engagement zu Themen wie nachhaltiges Wirtschaften, Förderung des gesellschaftlichen Gemeinwohls, Umweltschutz und so weiter und so fort dokumentiert.

So kann CSR, vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, zur Mitarbeiterbindung beitragen (passend dazu, siehe auch: War for Talents – Recruiting ist Chefsache: Harald Psaridis im Interview). Gerade High Potentials achten auf der Suche nach möglichen Arbeitgebern auf mehr, als nur den Gehaltscheck. Sie hinterfragen, ob das Engagement in einem Unternehmen auch wirklich sinnstiftend ist. Zudem tragen Maßnahmen, wie betriebliche Gesundheitsfürsorge, Programme zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Weiterbildungen für Mitarbeiter zum maßgeblichen Erfolg eines Unternehmens bei.

Fazit: Soziales Engagement ist wichtig

Ob Immobiliengesellschaft oder Drogeriekette: jedes Unternehmen sollte sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sein und dazu beitragen hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen. Schließlich braucht die Welt mehr Vorbilder und den notwendigen Zusammenhalt, um menschlicher und sozialer zu werden.

Christoph Schroeder

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