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Nachhaltig leben – grün wirtschaften? 3 Tipps, mit denen Sie den Unterschied machen

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Dramatische Bilder von steigenden CO2-Werten und Verwüstung ganzer Landstriche in Afrika erreichen uns tagtäglich – und gleichzeitig locken uns das brandneue Smartphone oder das exklusive Steak aus Übersee. Angesichts der vielfältigen Konsummöglichkeiten kann es manchem schwerfallen, wirklich nachhaltig und umweltfreundlich im Alltag zu leben. Demgegenüber können schon kleine Maßnahmen etwas bewirken. Erfahren Sie hier, wie Sie mit 3 einfachen Verhaltensänderungen nachhaltiger leben und sogar bares Geld sparen können.

Tipp #1: Gutes Geld ethisch-korrekt anlegen

Spätestens seit der Finanzkrise, wo weltweit Geldinstitute und Anleger drastische Verluste erlitten, sank das Kundenvertrauen in Institutionen der Finanzbranche. In der Folge wandten sich mehr und mehr Kunden von den herkömmlichen Banken ab und investieren bereits in Alternativbanken. Diese wirtschaften nach streng geregelten sozialen und ökologischen Kriterien. So werden bei Staatsanleihen beispielsweise die Achtung von Menschen- und Bürgerrechten mitberücksichtigt oder Wertpapiere von Firmen abgelehnt, die im Rüstungsgeschäft agieren. Kunden können dabei nicht nur zu einem ethisch-korrekten Bankkonto wechseln, sondern auch Fonds oder einen Ökobaukredit beantragen und so nachhaltiger mit ihrem guten Geld wirtschaften.

Tipp #2: Täglichen Müll nachhaltig vermeiden

Daneben kann schon der morgendliche Latte Macchiato den Unterschied machen: denn die Einwegkaffeebecher verursachen ein massives Müllproblem von rund 40.000 Tonnen jährlich, wie die Deutsche Umwelthilfe 2017 errechnete. Statt sich also die to-go Variante im Pappbecher zu holen, ist es wesentlich umweltfreundlicher, eine eigene Tasse mitzubringen. Viele Cafés sind längst bereit, den bestellten Cappuccino direkt in den mitgeführten Becher einzufüllen, teilweise sogar vergünstigt. Zusätzlich lässt sich Müll und die damit verbundenen Entsorgungskosten speziell bei Elektrogeräten vermeiden. Denn sollten kleine Geräte, wie Smartphones oder Rasierer, ausgedient haben, müssen sie vom jeweiligen Großhändler zurückgenommen und selbst recycelt werden. Auf diese Weise sparen sich Verbraucher nicht nur den Weg zum Recyclinghof. Zugleich ermöglicht das eine effiziente Wiederverwertung von wertvollen Gerätebestandteilen, um das EU-weite Recyclingziel von 65 Prozent bis 2030 zu erreichen.

Tipp #3: Regionale und saisonale Nahrungsmittel konsumieren

Auch bei Lebensmitteln können kleine Veränderungen Großes bewirken. Wenngleich Fleisch zwar nach wie vor tagtäglich von 85 Prozent der Deutschen verzehrt wird, landet auch mehr und mehr Gesundes auf Deutschlands Tischen. Dieser Trend zum Grünen klingt zunächst erfreulich. Doch Gemüse und Obst legen in der Regel mehrere hundert Kilometer zurück, bevor sie in den Regalen der Supermärkte ankommen. Um die transportbedingte CO2-Belastung als Verbraucher zu vermeiden, ist schon das Kaufverhalten ausschlaggebend. Anstelle also Ananas aus Südamerika einzupacken, lohnt es sich aus ökologischer Sicht, auf Äpfel aus der Bodenseeregion zurückzugreifen. Mitbedacht werden sollte jedoch auch, dass nicht nur Transport, sondern auch Produktion zu Buche schlagen. Für eine positive Klimabilanz gilt es so, auch die Saisonalität von Obst- und Gemüsesorten im Blick zu behalten.

Nachhaltig leben: Ihr Engagement zählt

Wirklich umweltbewusst, nachhaltig und ethisch-korrekt zu leben ist keine unerreichbare Mammutaufgabe. Denn Sie können schon heute mit unseren Tipps einen wertvollen Beitrag leisten, um den Anstieg von Treibhausgasen oder langfristigen Klimaveränderungen entgegenzuwirken. Nutzen Sie Ihre Chance und zeigen

Karin Kreuzer

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