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Power durch sekundäre Pflanzenstoffe – SPS als natürliche Medizin

… aus der wöchentlichen Kolumne "Ganzheitliches Coaching auf Ihrem Weg zu sich selbst – Wie kann ich Blockaden lösen, um meine Lebensqualität zu verbessern und meine Leistungsfähigkeit zu steigern?" von Dr. Helga Rolletschek.

Fünfmal am Tag Obst und Gemüse essen. Vitamine und Mineralien als wichtigen Baustein für unsere Gesundheit zu sich nehmen – langweilig! Kennt doch jetzt schon jeder. Doch erst nach und nach zeigt sich, wie wichtig die größtenteils noch wenig erforschten Pflanzenstoffe für unsere Gesundheit sind. Man spricht von den sogenannten „sekundären Pflanzenstoffen“ (SPS), von denen bisher nur ein kleiner Teil genauer untersucht wurde.

Insgesamt sollen in unseren Nahrungspflanzen circa 10.000 verschiedene SPS vorkommen. In den Pflanzen regulieren SPS deren Wachstum und schützen vor schädlichen Umwelteinflüssen, Krankheiten und Tierfraß. Wir Menschen erhalten von diesen SPS einen idealen Wirkkomplex, um uns vor Zivilisationskrankheiten und vorzeitigen Alterserscheinungen besser zu schützen. Die Stoffe, die in Gemüse, Obst, Kräutern, aber auch Hülsenfrüchte, Nüssen und Samen zu finden sind, haben teilweise stärkere antioxidative Kräfte als Vitamine und Mineralien bzw. verstärken diese noch um ein Vielfaches. In Blut, Gewebe und Zellen – besonders in den empfindlichen Gehirnzellen – bauen sie einen regelrechten Schutzwall gegen zellschädigende Sauerstoffradikale auf, denen wir durch Umweltbelastungen, Stress, Rauchen und Zivilisationskrankheiten in zunehmendem Maße ausgesetzt sind.

Besonders viele SPS enthalten die pflanzlichen Farbstoffe wie Flavonoide und Karotinoide, die gegen Herz-Kreislauferkrankungen und Krebserkrankungen besonders gut schützen. Viele SPS sorgen zudem für ein funktionsfähiges Immunsystem, helfen bei der Vernichtung krankmachender Bakterien, Viren und Pilze. Sulforaphan, das besonders in Brokkoli enthalten ist, wirkt selbst gegen hartnäckige Keime wie Heliobacter pylorie, welches Magengeschwüre verursachen kann.
Schwefelhaltige Verbindungen in Knoblauch, Zwiebeln, Radieschen fördern den Heilungsprozess von Entzündungen des Verdauungstraktes und senken den Cholesterinspiegel, und gehören zu den stärksten Krebsschutzstoffen, beugen Erkältungen und Harnwegsinfekte vor. Die in fast allen Pflanzen enthaltene Phytosterine sind dem Cholesterin sehr ähnlich und vermindern dessen Aufnahme ins Blut. Viel von diesen natürlichen Cholesterinsenken sind enthalten in Nüssen, Samen und Hülsenfrüchten. Bitterstoffe sind leider nur noch in wenigen Gemüsesorten wie Chicoree und Artischocke vertreten und fördern die Gallen- und Magensaftsekretion, unterstützen den Verdauungsprozess, regen den Stoffwechsel an und dämpfen das Hungerfühl.

Um in den vollen Genuss all dieser natürlichen Medizin zu kommen, sollte man saisongerechtes, am besten regionales Obst und Gemüse auswählen und mit Sprossen und Keimen kombinieren. Da die höchste Konzentration an SPS in den Schalen enthalten ist, sollte man diese möglichst mitessen. Gemüse mit wenig Wasser so kurz wie möglich erhitzen und am besten jeden Tag Obst und Gemüse immer mit allen Ampelfarben „rot, gelb, grün“ zu sich nehmen. Auf keinen Fall sollte man die nützlichen Stoffe in isolierter und konzentrierter Form zu sich nehmen. Besser ist es, zusätzlich zur gesunden Ernährung Bioaktivstoffe wie Cellagon einzunehmen. Fordern Sie gleich mal bei mir eine Probeflasche an.

Ihre Helga Rolletschek

 

Zur Autorin:

Als Seminarrektorin ist sie zuständig für die Ausbildung von Referendaren. Als promovierte Biologin, Emotionscoach und Ernährungsberaterin gibt sie ihr Wissen seit vielen Jahren in einem bundesweit in hoher Auflage erscheinenden Elternratgeber über aktuelle Themen aus Gesundheit und Ernährung, Pädagogik und Psychologie weiter, hat über Verhaltensauffälligkeiten und Lernen publiziert und behandelt Klienten mit diversen Emotionsblockaden, wie u.a. Prüfungs-, und Auftrittsängsten, Zahnarztphobien, Flugängsten …

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ElSchnuppero

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