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Saubere Luft? – was Unternehmen bei Luftfilter im Blick haben sollten

Industrie, Luftfilter, Luftfiltersysteme, Werkshalle, Produktion

Unbeschwert durchatmen – das machen häufig effiziente Luftfilter möglich. Diese sorgen jedoch nicht nur für ein gesundes Raumklima in modernen Büro- und Wohnräumen. Fortschrittliche Luftfiltersysteme gewinnen auch im industriellen Bereich mehr und mehr an Bedeutung. Doch welcher Luftfilter eignet sich für welchen Einsatzzweck? Und was sollten Unternehmen bei der Auswahl im Blick behalten? Erfahren Sie hier Grundlegendes über Luftfilter, welche Klassen gängig sind sowie drei Tipps, um die passende Luftfilterklasse für Ihre Anforderungen zu finden.

Was sind Luftfilter?

De facto werden Luftfilter in sehr vielen unterschiedlichen Bereichen verwendet. In Lüftungsanlagen in Laboren, Isolierstationen oder Kernkraftanlagen reinigen sie beispielsweise Zu- oder Umluft sowie verunreinigte Abluft. Daneben erschlossen sich mit dem Fortschritt in Medizin und Technik vielfältige neue Anwendungsgebiete in der Industrie, die stetig optimierte Filterlösungen benötigen.

Übersicht über gängige Luftfilterklassen

Je nach Produktionsziel und Anwendungsgebiet benötigen Unternehmen verschiedene spezialisierte Luftfiltersysteme, wie beispielsweise

  • Grobstaubfilter werden häufig als Vorfilter eingesetzt. Sie filtern Partikel mit einer Größe von > 10 μm, zum Beispiel um Lüftungs- und Klimaanlagen oder Kompaktgeräte vor Sand, Staub, Insekten oder Sporen zu schützen.
  • Feinstaubfilter kommen beispielsweise als Vorfilter für höhere Filterklassen oder als Außenfilter für Räume mit niedrigen Anforderungen wie Lager- oder Werkhallen zum Einsatz. Sie filtern Partikel zwischen 1 und 10 μm, wie Zementstaub, Pollen oder Sporen.
  • Schwebstofffilter können genutzt werden, um Partikel < 1 μm zu filtern. Angewendet werden diese in Räumlichkeiten mit sehr komplexen Anforderungen, wie in Laboren für Medizin sowie für Produktionsräumen von Pharma– oder Elektroindustrie.
  • Aktivkohlefilter werden daneben in Küchen, Krankenhäusern oder Laboren verwendet. Dort sorgen sie für reine Luft und filtern zum Beispiel Abscheidungen sowie Verbrennungsrückstände aus Schwefel- oder Kohlenwasserstoffverbindungen.
  • Metallfilter reinigen zum Beispiel ölhaltige Abluft, weswegen sie im Gastronomiebereich in Dunstabzugshauben eingebaut werden können.

Angesichts der Fülle an verschiedenen Filtersystemen lohnt es sich für Unternehmen, gründlich zu recherchieren. Bei Bedarf bieten einzelne Firmen, wie das renommierte Unternehmen Elsässer auch Beratungsmöglichkeiten sowie die größte Auswahl an Filtertechnik, welche Luft-, Flüssigkeits- , Vakuum- oder auch Hydraulikfilter umfasst.

3 Basis-Tipps wie Sie die geeignete Filterklasse finden

Damit Sie den Überblick bewahren und die für Ihr Unternehmen geeignete Filterklasse finden, haben wir abschließend 3 grundlegende Tipps zusammengefasst.

  • Tipp #1: Beachten Sie in jedem Fall die Angaben des Maschinen- oder Geräteherstellers, wenn Sie überlegen, zusätzliche Filterklassen zu verwenden.
  • Tipp #2: Die Filterklasse richtet sich einmal nach den Anforderungen der Luftqualität. Ist diese gering, benötigen Sie häufig auch eine geringere Filterklasse.
  • Tipp #3: Je schlechter die Qualität der Außenluft, desto höher sollte die Wahl der Filterklasse ausfallen.

Wie sich zeigt, ist frische, reine Luft längst keine Selbstverständlichkeit. Vielfach wird das unbeschwerte Atmen sowie die Funktionalität von Maschinen durch verschiedene Luftfiltersysteme ermöglicht.

Karin Kreuzer

Ein Kommentar zu “Saubere Luft? – was Unternehmen bei Luftfilter im Blick haben sollten

  1. Guten Tag! Mein Sohn interessiert sich in seinem Ingenieursstudium besonders für Luftfiltersysteme. Da ich ihn verstehen und unterstützen möchte, vielen Dank für diesen informativen Artikel. Zur Zeit beschäftigt er sich mit der Verbesserung von Filterbeuteln. Ich bin gespannt. MfG

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