Einsichten & Ansichten

Schluss mit langweiligen Präsentationen! Teil 1 unserer neuen Themenserie mit André Gerhard

82 Prozent aller Präsentationen als langweilig eingestuft

Im Rahmen einer Studie wurden Führungskräfte großer und mittelständischer Unternehmen befragt, wie sie Vorträge und Präsentationen, an denen sie teilgenommen haben, beurteilen.

Hier das Ergebnis:

Das hat die Manager-Umfrage „Publikumeter 2012“ des Hamburger Instituts praesentarium ergeben. Demnach werden 82 Prozent aller Präsentationen als langweilig eingestuft, 14 Prozent als zielführend und nur vier Prozent als begeisternd. Das Institut interviewte 5.000 Personen über einen Zeitraum von zehn Jahren in Live-Befragungen – mit der Maßgabe, die eigenen Erfahrungen in drei vorgegebene Bewertungsraster einzuordnen. Eine ähnliche Umfrage mit vergleichbaren Ergebnissen hatte vor einigen Jahren das Wall Street Journal unter amerikanischen Führungskräften durchgeführt.

Nur vier Prozent aller Präsentationen begeistern? Das ist ein Desaster für die Wirtschaft. Stellen Sie sich vor, wie viel Zeit und sonstige Ressourcen in den Unternehmen in die Vorbereitung von Präsentationen gesteckt werden. Und dann begeistern nur vier Prozent davon? Hier läuft etwas gründlich schief. Was sind die Gründe?

Sehen wir uns doch einmal an, über welche Wahrnehmungs-Kanäle Kommunikation stattfindet. Grundsätzlich hat jeder Mensch nur drei Möglichkeiten, seine Botschaft an potenzielle Zuhörer zu übermitteln.

Diese sind:

  1. 1. Unser Körper:  das heißt unsere Haltung, Gestik, Mimik
  2. 2. Unsere Stimme: die Art, wie wir etwas sagen
  3. 3. Das Wort: das, was wir sagen

Lesen Sie auf Seite 3: Körper schlägt Wort.

Christoph Schroeder

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