Stress vs. Sonne: Darum machen die Deutschen (un)gern Urlaub

„Ich traue mich bald gar nicht mehr, in den Urlaub zu fahren. […]“ Für viele gehört  die Urlaubszeit schon lange nicht mehr zur schönsten Zeit des Jahres. Schuld daran haben – neben dem berühmt-berüchtigten Stau – immer wieder politische Ereignisse. Das zeigen Ergebnisse einer repräsentativen Meinungsumfrage von YouGov zum Start in die Sommerferien 2016, die das Informationsportal Statista in Form folgender Infografik auf anschauliche Art und Weise dargestellt hat.

Infografik zum Thema Urlaub der Deutschen, die Meinungen der Deutschen zum Sommerferienbeginn 2016
Die oben eingefügte Infografik zeigt, welche Faktoren für die Deutschen in Bezug auf ihren Urlaub eine besonders große Rolle spielen. (Quelle: de.statista.com / CC BY-ND 3.0)

Urlaub: Jeder Dritte ist nicht in der Lage sofort abzuschalten

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Smartphone & Co. noch nicht einmal vor dem Urlaub halt machen. Schnell mal die E-Mails checken, um zu sehen, ob die Kollegen auch wirklich zurechtkommen, den einen oder anderen Hinweis geben … . Gut 34 Prozent der rund 2.000 Befragten gab an, dass sie erst einmal zwei bis drei Tage brauchen, um abzuschalten.

Angst vor Terrorismus prägt die Urlaubsplanung

Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) machen ihre Ulraubsplanung von Berichten über Terroranschläge abhängig. Auch andere politische Ereignisse, wie zum Beispiel der Putschversuch gegen den türkischen Präsidenten Erdogan, beeinflussen die Wahl des Urlaubsortes.

Fast jeder Zweite von Stau genervt

Die meisten Deutschen suchen im Urlaub vor allem eines: Entspannung (73 Prozent). Für 49 Prozent scheitert das bereits auf dem Weg zum Urlaubsort, da für sie Stau ein regelrechter Stressfaktor darstellt. Mehr als ein Fünftel (21 Prozent) nutzen den Urlaub, um etwas für ihre Fitness zu tun – oder haben das zunmindest vor. Auch interessant: Gut 34 Prozent sind offen für einen Urlaubsflirt.