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Stressfrei Umziehen: 7 Tipps für Ihren Umzug

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Die moderne Arbeitswelt von heute verlangt nicht nur ständige Weiterbildung von Mitarbeitern. Auch räumliche Mobilität ist in vielen Branchen Standard. Da wundert es nicht, dass 49 Prozent der Deutschen schon einmal wegen der Arbeit umgezogen sind, wie eine aktuelle Statistik ermittelte. Egal ob beruflich bedingt oder wegen einer neuen Liebe – eins haben die meisten Umzüge gemeinsam: Sie kosten einige Zeit und Nerven. Passiert dann noch etwas Gravierendes am Umzugstag, ist das Chaos perfekt. Doch das muss nicht sein. Wie Sie sich den Umzugsstress ersparen können, erfahren Sie mit unseren sieben Tipps.

Tipp #1: Alte und neue Verträge vor dem Umzug abwickeln.

Bevor Sie umziehen, sollten Sie alle alten Verträge kündigen. Etwa den alten Mietvertrag, die Mitgliedschaft beim Fitnessstudio oder den Handyvertrag. Je nach vertraglicher Vereinbarung können hier verschiedene Kündigungsfristen zwischen zwei und sechs Monaten bestehen. Diese sollten Sie unbedingt einhalten, um beispielsweise nicht doppelt für neue und alte Unterkunft zahlen zu müssen. Bei Umzügen innerhalb des Landes reicht in der Regel eine Ummeldung beim Vertragsanbieter.

Tipp #2: Dokumente frühzeitig beantragen.

Was selbstverständlich klingt, kann im Trubel des Umzugs schon mal in Vergessenheit geraten. Doch wichtige Unterlagen wie Ausweispapiere, Führerschein oder Visa sollten bei Umzügen ins Ausland bereits Monate zuvor geprüft werden. Sind sie abgelaufen, kann die Beantragung oft einige Wochen oder sogar Monate dauern. Kümmern Sie sich daher frühzeitig um die essenziellen Unterlagen und platzieren Sie sie an einem sicheren Ort.

Tipp #3: Zollbestimmungen abklären.

Speziell bei Umzügen ins Ausland sollten Sie die geltenden Zollbestimmungen vorab lesen. Sonst besteht die Gefahr von hohen Bußgeld- oder sogar Freiheitsstrafen. Abhängig vom Zielland können die Einfuhrbestimmungen sehr individuell sein. So herrscht in Australien ein striktes Quarantäneregime, welches alle eingeführten Pflanzen oder Lebensmittel streng kontrolliert und gegebenenfalls einzieht. Für Haustiere gelten oftmals besondere Einfuhrbestimmungen und Impfvorschriften, die Sie ebenso im Blick haben sollten.

Tipp #4: Transportmöglichkeiten organisieren.

Wie Ihr Hab und Gut transportiert werden soll, gilt es vorab zu organisieren. Besonders wenn Sie ins Ausland umziehen. Vergleichen Sie daher

  • welche Transportmöglichkeiten vorhanden sind
  • welche Kosten dafür anfallen
  • wie schnell Ihr Hausstand damit am Zielort ankommt.

Beispielsweise dauert der Transport per Schiff deutlich länger als per Flugzeug. Doch er kostet dafür oft viel weniger. Für Umzüge im Inland kann es auch sinnvoll sein, selbst einen Umzugswagen zu mieten. Dabei sollten Sie genügend Umzugshelfer sowie den Antrag auf Halteverbotsschilder organisieren.

Tipp #5: Professionelle Unterstützung beanspruchen.

Statt komplett in Eigenregie umzuziehen, können Sie auch auf die Hilfe von Profis setzen. Spezialisierte Umzugsunternehmen können den Wohnortswechsel besonders stressfrei gestalten, indem Sie den Umzug für Sie abwickeln – vom Abbau über den Transport bis zum Wiederaufbau Ihres Hausstandes am Zielort. Vergleichen Sie am besten vorab, auf welche Leistungen und Kosten Sie sich bei den jeweiligen Dienstleistern einstellen können.

Tipp #6: Umzugskostenpauschale anfragen.

Wenn Sie wegen eines Jobs umziehen, steht Ihnen von Arbeitgeberseite eine Umzugskostenpauschale zu. Fragen Sie daher unbedingt nach, ob Sie diese beziehen können. Den Betrag müssen Sie als vollwertiges Einkommen versteuern. Abgesehen davon besteht die Option, Umzugskosten aus beruflichen Gründen auch steuerlich abzusetzen.

Tipp #7: Umzugskartons effizient packen.

Damit jeder Umzugshelfer weiß, wo welcher Karton abgelegt werden soll, hilft eine Beschriftung mit dem jeweiligen Ziel – also Zimmer. Für jedes Zimmer können Sie dann die Umzugskartons nummerieren, um prüfen zu können, ob alle Kartons angekommen sind. Denken Sie vorab an eine ausreichende Menge an Kartons. Hier gilt als Faustregel: Ein Karton pro Quadratmeter. Dieser sollte maximal zehn Kilogramm schwer sein, damit Sie Ihre Helfer nicht überbelasten und alle Beteiligten den Umzug ohne Stress bewältigen.

Karin Kreuzer

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