Marketing

Susanne Latorur: „Wie taufe ich richtig?“ – Teil 1: Träume, Bilder, Emotionen: starke Markennamen

Produktbezeichnungen müssen außerdem auf allen Absatzmärkten eventuell auch international einsetzbar sein. Hier sind Akronyme und Zahlen (MR2) keine Patentlösung. Ein Markenname kann außerdem zum Flop werden, wenn seine Bedeutung nicht in den Sprachen der Export-Länder des Produkts geprüft wird. Wer fährt schon gern ein Auto mit Namen DUSTER oder SILVER MIST?

Fünf goldenen Regeln: Starke Markennamen

1. identifizieren ein Produkt, denn sie sind einmalig
2. differenzieren sich von der Konkurrenz und fallen durch ihre Originalität auf
3. lassen eine ganze Markenwelt in Bildern entstehen, indem sie eine Geschichte erzählen
4. sind offen für Weiterentwicklungen und lassen Freiraum für die Fantasie der Kunden
5. passen zum Image des Unternehmens und zum bestehenden Marken-Portfolio.


——-

Über die Autorin:

Susanne Latour
Susanne Latour (© Bild: privat).

Susanne Latour – Eine Kosmopolitin im Namensgeschäft. Das Thema Markennamen kennt Susanne Latour wie kaum jemand: Seit über zwei Jahrzehnten betreut sie Namensprojekte auf nationaler und internationaler Ebene. Nach zwei Jahren Tätigkeit für die europäischen Namensagentur Nomen International S.A. in Paris gründete sie 1989 im Alter von 26 Jahren deren deutsche Tochterfirma, die Nomen International Deutschland GmbH. 2002 führte sie die bis dahin noch unbekannte Dienstleistung name coaching im internationalen Markt ein. Susanne Latour ist Verfasserin zahlreicher Fachartikel sowie Autorin von „Namen machen Marken“, dem 1996 im Campus Verlag erschienenen Fachbuch zur Entwicklung von Firmen- und Produktnamen. Mehr über Susanne Latour erfahren Sie auf www.anonyma.biz.

Christoph Schroeder

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.