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Tarifwechsel und was es zu beachten gibt

Handyvertrag, Prepaid-Karte oder Discountangebote, mit Smartphone oder ohne – die heutigen Handytarife sind vielfältig und es ist für jeden der passende dabei – man muss ihn nur finden! Wie finde ich den für mich passenden Handytarif, der meine Wünsche umfasst? Heutzutage muss man die Angebote auf dem Markt vergleichen, denn durch zahlreiche Reseller erhält man die D-Netze (T-Mobile, Vodafone) und E-Netze (O2, E-Plus) nicht nur mehr beim Fachhändler, sondern auch beim Discounter um die Ecke. Was gibt es also zu beachten, wenn ich mich für einen Tarifwechsel entscheide?

Der perfekte Tarif für jeden Nutzungstypen

Überlegen Sie einen Tarifwechsel, prüfen Sie zunächst, welcher Nutzungstyp Sie sind.

  • Wenignutzer: Sie telefonieren monatlich maximal 15 Minuten ins Festnetz und 30 Minuten ins Mobilfunknetz. Sie surfen nur ab und zu mit dem Smartphone und senden nicht mehr als 10 SMS im Monat.
  • Normalnutzer: Sind Sie ein Normalnutzer, so erreichen Sie maximal 60 Minuten ins Festnetz und 90 Minuten ins Mobilfunknetz und verwenden die Mailbox knapp 10 Minuten im Monat. Sie surfen regelmäßig im Internet und senden etwa 35 SMS monatlich.
  • Vielnutzer: Als Vielnutzer telefonieren Sie mindestens 120 Minuten ins Festnetz und 180 Minuten ins Mobilfunknetz und Sie benötigen 15 Minuten zum Abhören Ihrer Mailbox. Sie surfen regelmäßig mit dem Smartphone im Internet und senden 40 SMS im Monat.
  • Extremnutzer: Hier finden sich alle Geschäftsleute wieder sowie Personen, die einem Festnetzanschluss abgeschworen haben. Ihre Gesprächsminuten belaufen sich auf 360 ins Festnetz und 300 ins Mobilfunknetz sowie 30 Minuten für das Abhören der Mailbox. Sie sind überall und zu jeder Zeit im Internet unterwegs und senden 70 SMS im Monat.

Es ist also durchaus wichtig, im Voraus zu prüfen, welcher Typ man ist, um den perfekten Tarif für sich zu finden. Hierbei hilft es auch, einen Monat den Verbrauch in den einzelnen Kategorien zu beobachten.

Die Leistungen sind entscheidend

Um den optimalen Tarif zu finden, durchstöbern Sie am besten Preisvergleiche im Internet. Lassen Sie sich bei der Auswahl nicht von zu günstigen Preisen täuschen, denn oft wird der Effektiv-Preis pro Monat sofort angezeigt, während man die monatliche Grundgebühr in den Tarifdetails suchen muss. Klicken Sie sich durch die Details und prüfen Sie genau, damit der neue Handytarif nicht erneut ein Reinfall wird.

  • Telefonflatrate: Telefonieren Sie viel und in verschiedene Netze, sollten Sie darauf achten, dass Ihr neuer Tarif eine Allnet-Flat beinhaltet, damit Sie getrost telefonieren können. Überraschungen über zu hohe Handyrechnungen sind daher ausgeschlossen.
  • Taktung: Bietet ein Anbieter keine Telefonflatrate an, prüfen Sie die Taktungen. Lassen Sie sich aber nicht von geringen Minutenpreisen täuschen. Bei einer 60/1-Taktung wird nach der ersten Minute eine sekundengenaue Abrechnung vollzogen, bei einer 60/60-Taktung wird dagegen nur jede angefangene Minute abgerechnet.
  • Datenvolumen: Wenn Sie viel auf Reisen sind und auf das Internet angewiesen sind, dann sollte das Datenvolumen an Ihren Verbrauch angepasst sein. Meist sind 500 MB in den Tarifen enthalten, doch dies ist oft schneller aufgebraucht als man denkt. Für Vielnutzer eignet sich deshalb ein Tarif mit mindestens einem Gigabyte, welches zudem von LTE unterstützt wird.
  • SMS-Flat: Das SMS schreiben wurde durch die Nutzung von Messengern, die das Datenvolumen ausnutzen, ersetzt, weshalb eine SMS-Flat in vielen Tarifen bereits miteingeschlossen ist. Auch wenn es zunächst nicht wichtig erscheint, hat man einmal kein Netz, ist eine SMS die letzte Rettung.

Ohne alte Nummer, kein Tarifwechsel

Man hat jahrelang eine Nummer und soll diese nun wechseln, nur, weil man den Anbieter wechselt? Aus diesem Grund wird die Idee eines Tarifwechsels schnell verworfen. Doch auch mit einem Tarifwechsel ist dies kein Problem. Gegen einen Aufpreis von 20 bis 30 Euro kann man ohne Probleme seine alte Nummer mitnehmen. Dieser Betrag wird meist als Freiminuten gutgeschrieben.

Lydia Hagen

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