Der PayPal-Gebühren-Rechner zeigt, welche Gebühr PayPal von einer Zahlung abzieht und welcher Betrag auf dem Konto ankommt. Er rechnet für Geschäfts- und Privatkonten, für die gängigen Zahlungsarten und für Zahler aus dem Ausland. So lassen sich PayPal-Gebühren berechnen, bevor Preis oder Honorar feststehen.
PayPal-Gebühr berechnen
Betrag, den der Zahler über PayPal sendet, in Euro.
In Deutschland registriertes Konto, auf dem die Zahlung eingeht.
Bestimmt Gebührensatz und Festgebühr.
Bestimmt Gebührensatz und Festgebühr.
Land, in dem das PayPal-Konto des Zahlers registriert ist.
Pflichtfeld.
Ergebnis
Das Ergebnis erscheint hier, sobald alle Pflichtangaben vorliegen.
Auszahlung
Betrag, der nach Abzug der Gebühr im PayPal-Konto ankommt
Rechenweg
Unverbindliche Modellrechnung nach den veröffentlichten Gebühren von PayPal für in Deutschland registrierte Konten und Zahlungen in Euro. Nicht berücksichtigt sind individuelle Konditionen, Währungsumrechnung, Spenden über den Spendenbutton, Kartenzahlungen mit erweiterten Funktionen, eTerminal, SEPA-Lastschrift und alternative Zahlungsmethoden.
Zuletzt aktualisiert am Rechenstand 2026. Gebühren nach den Gebührenseiten von PayPal für Deutschland, Stand –. Alle Eingaben bleiben im Browser. Unverbindliche Modellrechnung ohne Gewähr.
Grundlage: Gebührenseiten von PayPal Deutschland für Händler und Privatkunden, Stand 7. September 2026. Berücksichtigt: Kontoart, Zahlungsart, Herkunft des Zahlers mit Auslandszuschlag, Festgebühr und Rundung auf Cent. Nicht berücksichtigt: Währungsumrechnung, individuelle Konditionen, Spenden und weitere Händlerprodukte mit eigenen Sätzen, Gebühren für Konflikte und Rückbuchungen, Gebühren des Absenders und die Rückwärtsrechnung zum Wunschbetrag.
PayPal-Gebühren-Rechner: Das Wichtigste im Überblick
PayPal-Gebühren zahlt der Empfänger: Abgezogen werden ein Prozentsatz und je nach Zahlungsart eine Festgebühr.
- Gebührensätze 2026: PayPal Checkout kostet 2,99 Prozent plus 0,39 Euro. Privatverkauf und Geld für Waren und Dienstleistungen kosten 2,49 Prozent plus 0,35 Euro, QR-Code-Zahlungen aufs Geschäftskonto 0,90 Prozent.
- Rechenbeispiel: Von 100 Euro über PayPal Checkout behält PayPal 3,38 Euro, 96,62 Euro kommen an. Bei 5 Euro sind es 10,80 Prozent Gebühr.
- Ausland: Zahler aus dem EWR gelten als Inland. Sonst kommen 1,29 bis 2,99 Prozentpunkte dazu, 100 Euro aus der Schweiz kosten 5,37 statt 3,38 Euro.
- Käufer und Privates: Käufer zahlen nichts, der Käuferschutz ist inklusive. Freunde und Familie ist in Euro im EWR kostenlos, aber ohne Käuferschutz.
- Weitergabe und Steuer: Ein Entgelt allein für PayPal ist laut BGH mit § 270a BGB vereinbar, PayPal verbietet Händlern Aufschläge. Für Händler ist die Gebühr Preisbestandteil und Betriebsausgabe.
Faustregel: Kleine Beträge verteuert die Festgebühr, Zahler außerhalb des EWR der Zuschlag. Gebührenstand: 7. September 2026.
So werden PayPal-Gebühren berechnet: Formel und Rechenweg
PayPal-Gebühren berechnen Sie, indem Sie den Zahlungsbetrag mit dem Gebührensatz einschließlich Auslandszuschlag multiplizieren, durch 100 teilen und die Festgebühr addieren. Zieht man diese Gebühr vom Zahlungsbetrag ab, ergibt sich die Auszahlung, also der Betrag, der auf dem PayPal-Konto landet. Drei Werte bestimmen das Ergebnis: Gebührensatz, Auslandszuschlag und Festgebühr. Der PayPal-Gebühren-Rechner setzt sie nach Konto, Zahlungsart und Herkunft des Zahlers selbst ein.
Formel für die PayPal-Gebühr: Prozentsatz plus Festgebühr
Alle Zahlungsarten im Rechner folgen demselben Aufbau. Nur Gebührensatz, Festgebühr und Auslandszuschlag wechseln je nach Fall:
PayPal-Gebühr = Zahlungsbetrag × (Gebührensatz + Auslandszuschlag) ÷ 100 + Festgebühr
Gebührensatz und Auslandszuschlag in Prozent, Festgebühr und PayPal-Gebühr in Euro. Die Auszahlung ist der Zahlungsbetrag minus PayPal-Gebühr.
Der Gebührensatz hängt von Konto und Zahlungsart ab. Der Auslandszuschlag gilt nur für Zahler außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Die Festgebühr ist ein fester Centbetrag je Zahlung, der bei kleinen Beträgen den größten Teil der Kosten ausmachen kann. Der Zuschlag erhöht den Prozentsatz, nicht die Festgebühr.
Rechenweg Schritt für Schritt: 250 Euro Honorar, 243,42 Euro Auszahlung
Eine Texterin stellt einem Kunden aus Deutschland 250 Euro in Rechnung. Der Kunde zahlt über „Geld senden“ als Zahlung für Waren und Dienstleistungen auf ihr Geschäftskonto. Die Tabelle zeigt jeden Schritt so, wie ihn der Rechner im Rechenweg ausgibt:
| Schritt | Rechnung | Betrag |
| Zahlungsbetrag | Ausgangswert | 250,00 € |
| Gebührensatz | Geld für Waren und Dienstleistungen | 2,49 % |
| Auslandszuschlag | Zahler aus dem EWR | 0,00 % |
| Prozentuale Gebühr | 250,00 € × 2,49 % | 6,23 € |
| Festgebühr | je Zahlung | 0,35 € |
| PayPal-Gebühr | 6,23 € + 0,35 € | 6,58 € |
| Auszahlung | 250,00 € − 6,58 € | 243,42 € |
| Effektiver Gebührensatz | 6,58 € ÷ 250,00 € × 100 | 2,63 % |
Tabelle 1: Rechenweg des PayPal-Gebühren-Rechners für 250 Euro Honorar (Stand: 7. September 2026)
Von 250 Euro kommen 243,42 Euro an. Der effektive Gebührensatz liegt mit 2,63 Prozent über dem Gebührensatz, weil die Festgebühr zum prozentualen Teil hinzukommt.
Rundung und Rückwärtsrechnung: So kommt der Wunschbetrag an
Rechnerisch ergeben 2,49 Prozent von 250 Euro genau 6,225 Euro. Der PayPal-Gebühren-Rechner rundet den prozentualen Teil einschließlich Zuschlag einmal kaufmännisch auf den Cent und addiert danach die Festgebühr. PayPal veröffentlicht keine eigene Rundungsregel, deshalb kann die Abrechnung um einen Cent abweichen.
Wer wissen will, welchen Betrag er verlangen muss, damit eine bestimmte Summe ankommt, rechnet rückwärts. Der Rechner rechnet nur vorwärts, vom Zahlungsbetrag zur Gebühr. Mit dieser Formel und einer Probe im Rechner gelingt der Rückweg trotzdem, das Praxisbeispiel zum Workshop-Preis zeigt die Anwendung:
Zahlungsbetrag = (Wunschauszahlung + Festgebühr) ÷ (1 − Gebührensatz ÷ 100)
Gebührensatz einschließlich Auslandszuschlag in Prozent. Das Ergebnis auf den Cent runden und im Rechner prüfen.
Beispielrechnungen mit dem PayPal-Gebühren-Rechner
Fünf Fälle zeigen, wie stark Zahlungsart und Herkunft des Zahlers die Gebühr verändern. Alle Werte stammen aus dem PayPal-Gebühren-Rechner und lassen sich dort mit denselben Eingaben nachrechnen.
Beispiel 1: 100 Euro über PayPal Checkout, 96,62 Euro kommen an
Ein Onlineshop verkauft ein Produkt für 100 Euro. Die Kundin aus Deutschland bezahlt über den PayPal-Bezahlknopf im Shop, also über PayPal Checkout.
| Position | Betrag |
| Zahlungsbetrag | 100,00 € |
| Gebührensatz | 2,99 % |
| Festgebühr | 0,39 € |
| PayPal-Gebühr | 3,38 € |
| Auszahlung | 96,62 € |
Bei genau 100 Euro entspricht die Gebühr in Euro dem effektiven Satz in Prozent. Bei dieser Zahlung kostet PayPal Checkout den Shop also 3,38 Prozent des Kaufpreises.
Beispiel 2: Privatverkauf über 50 Euro nach Österreich, 1,60 Euro Gebühr wie im Inland
Ein Privatverkäufer bietet ein gebrauchtes Objektiv für 50 Euro an. Der Käufer aus Österreich zahlt als Zahlung für Waren und Dienstleistungen auf das Privatkonto.
| Position | Betrag |
| Zahlungsbetrag | 50,00 € |
| Gebührensatz | 2,49 % |
| Auslandszuschlag | 0,00 % |
| Festgebühr | 0,35 € |
| PayPal-Gebühr | 1,60 € |
| Auszahlung | 48,40 € |
Österreich gehört zum EWR, der PayPal-Gebühren-Rechner setzt deshalb keinen Auslandszuschlag an. Die Gebühr ist dieselbe wie bei einem Käufer aus Deutschland.
Beispiel 3: 40 Euro per QR-Code, 1,23 Euro weniger als mit PayPal Checkout
Ein Fotograf verkauft auf einem Markt einen Druck für 40 Euro. Die Käuferin scannt den QR-Code seines Geschäftskontos mit ihrem Smartphone. Im PayPal-Gebühren-Rechner entspricht das der Zahlungsart QR-Code-Zahlung.
| Position | Betrag |
| Zahlungsbetrag | 40,00 € |
| Gebührensatz | 0,90 % |
| Festgebühr | 0,00 € |
| PayPal-Gebühr | 0,36 € |
| Auszahlung | 39,64 € |
Über PayPal Checkout würde dieselbe Zahlung 1,59 Euro kosten. Beim Verkauf vor Ort ist der QR-Code mit Standardkonditionen die günstigste Zahlungsart des Geschäftskontos.
Beispiel 4: Digitales Produkt für 4,99 Euro, Mikrozahlung spart 0,20 Euro Gebühr
Eine Designerin verkauft Vorlagen für 4,99 Euro und hat bei PayPal die Konditionen für Mikrozahlungen freigegeben bekommen. Im PayPal-Gebühren-Rechner wählt sie deshalb die Zahlungsart Mikrozahlung.
| Position | Betrag |
| Zahlungsbetrag | 4,99 € |
| Gebührensatz | 4,99 % |
| Festgebühr | 0,09 € |
| PayPal-Gebühr | 0,34 € |
| Auszahlung | 4,65 € |
Ohne Mikrozahlung kostet derselbe Verkauf über PayPal Checkout 0,54 Euro. Bei einem Kurs für 49 Euro kehrt sich das um, dann kostet die Mikrozahlung 2,54 Euro statt 1,86 Euro.
Beispiel 5: Honorar über 1.234,56 Euro aus der Schweiz, 61,87 Euro Gebühr mit Zuschlag
Eine selbstständige Unternehmensberaterin stellt einem Kunden in Zürich 1.234,56 Euro in Rechnung. Er zahlt in Euro über den PayPal-Bezahlknopf auf ihrer Website, also über PayPal Checkout.
| Position | Betrag |
| Zahlungsbetrag | 1.234,56 € |
| Gebührensatz | 2,99 % |
| Auslandszuschlag | 1,99 % |
| Festgebühr | 0,39 € |
| PayPal-Gebühr | 61,87 € |
| Auszahlung | 1.172,69 € |
Zahlt der Kunde stattdessen über „Geld senden“ für Waren und Dienstleistungen, zeigt der PayPal-Gebühren-Rechner für dieselbe Zahlung 68,00 Euro. Für Zahler aus der Schweiz ist der Zuschlag dort mit 2,99 Prozentpunkten höher.
Wann sich der PayPal-Gebührenrechner lohnt: Anwendungsfälle
Der PayPal-Gebühren-Rechner hilft überall dort, wo eine Zahlung über PayPal ansteht und der Betrag noch offen ist. Sechs Situationen kommen im Alltag von Selbstständigen, Händlern und privaten Verkäufern regelmäßig vor:
- Honorar abrechnen: Wer als Freelancer Honorare über PayPal erhält, sieht vor dem Versand der Rechnung, was ankommt. So lässt sich die Gebühr im Angebot berücksichtigen.
- Shop kalkulieren: Händler können PayPal-Gebühren berechnen, bevor sie Preise festlegen, und sehen, wie viel vom Verkaufspreis bleibt. Das macht Preisstufen und Versandkostengrenzen vergleichbar.
- Privat verkaufen: Wer Gebrauchtes über PayPal verkauft, sieht, wie viel vom Kaufpreis nach der Gebühr bleibt. Das hilft bei der Frage, welcher Verkaufspreis angemessen ist.
- Kleine Beträge prüfen: Bei Beträgen unter 20 Euro bestimmt die Festgebühr einen großen Teil der Kosten. Der Vergleich im PayPal-Rechner zeigt, ob sich ein Antrag auf Mikrozahlungskonditionen lohnt.
- Kunden im Ausland: Für Zahler aus Großbritannien, den USA oder der Schweiz kommt ein Zuschlag dazu. Der Rechner zeigt ihn je Zahlungsart, bevor Sie die Rechnung verschicken.
- Zahlungsart wählen: Ob QR-Code, PayPal Checkout oder Zahlung für Waren und Dienstleistungen günstiger ist, zeigt ein Wechsel der Zahlungsart im PayPal-Rechner. Bei 40 Euro spart der QR-Code gegenüber PayPal Checkout 1,23 Euro.
In allen Fällen liefert der PayPal-Gebühren-Rechner die Zahl in wenigen Sekunden. Die Entscheidung über Preis und Zahlungsweg bleibt bei Ihnen.
PayPal-Gebühren 2026 im Überblick: Welcher Satz für welches Konto gilt
Beim Geschäftskonto kostet eine Zahlung aus dem EWR je nach Zahlungsart zwischen 0,90 und 4,99 Prozent plus höchstens 0,39 Euro, beim Privatkonto ein Verkauf 2,49 Prozent plus 0,35 Euro. PayPal ist eines der verbreiteten digitalen Zahlungsmittel, die Kosten trägt dabei in der Regel der Empfänger. Welcher Satz gilt, entscheidet sich an Konto und Zahlungsart.
Gebührentabelle 2026: Alle Zahlungsarten für Geschäfts- und Privatkonto
Die Tabelle fasst die Sätze der Gebührenseite für Händler und der Gebührenseite für Privatkunden zusammen. Sie gilt für Zahler aus dem EWR und folgt der Reihenfolge der Zahlungsarten im PayPal-Gebührenrechner. Ein Strich bedeutet, dass der Rechner diese Zahlungsart für das jeweilige Konto nicht anbietet.
| Zahlungsart | Geschäftskonto | Privatkonto |
| PayPal Checkout: Bezahlknopf im Shop, Zahlung ohne PayPal-Konto, Rechnungskauf | 2,99 % + 0,39 € | – |
| Geld für Waren und Dienstleistungen, privater Verkauf | 2,49 % + 0,35 € | 2,49 % + 0,35 € |
| QR-Code-Zahlung | 0,90 % | bis 10,00 €: 1,00 % + 0,05 €, ab 10,01 €: 0,50 % + 0,10 € |
| Mikrozahlung, nur nach Antrag | 4,99 % + 0,09 € | – |
| Gemeinnützige Organisation, nur nach Antrag | 1,50 % + 0,35 € | – |
| Gemeinnützige Organisation per QR-Code | 0,90 % | – |
| Freunde und Familie, Empfang | – | kostenlos |
Tabelle 2: PayPal-Gebühren 2026 nach Zahlungsart und Konto, Zahler aus dem EWR (Stand: 7. September 2026)
Der Unterschied zwischen den Zahlungsarten ist größer, als die Sätze vermuten lassen. Bei kleinen Beträgen entscheidet vor allem die Festgebühr über die Kosten, beim QR-Code des Geschäftskontos fällt sie ganz weg. Spenden über den Spendenbutton und die erweiterte Kartenintegration haben eigene Sätze, die der Rechner nicht enthält. Sie stehen auf der Gebührenseite für Händler.
Geschäftskonto oder Privatkonto: Wer welchen Satz zahlt
Das Konto bestimmt, welche Zahlungsarten überhaupt infrage kommen. Mit dem Geschäftskonto empfangen Unternehmen und Selbstständige Zahlungen aus Verkäufen, Shops und Rechnungen. Wer über „Geld anfordern“ kassiert, erhält laut PayPal eine geschäftliche Transaktion, für die eine Gebühr anfällt. Im PayPal-Gebühren-Rechner wählen Sie deshalb zuerst das Konto und danach die Zahlungsart.
Mikrozahlung und gemeinnützige Konditionen setzen einen Antrag und die Freigabe durch PayPal voraus. Ohne Freigabe rechnet PayPal mit den Standardkonditionen des Geschäftskontos. Beim Privatkonto zahlen Verkäufer für einen Verkauf 2,49 Prozent plus 0,35 Euro. Zahlungen an Freunde und Familie sind für den Empfänger kostenlos, aber nicht für Verkäufe gedacht.
Gebühren fallen bei PayPal vor allem beim Empfang von Zahlungen an. Die Abbuchung vom Privatkonto auf ein Bankkonto in Deutschland ist laut Gebührenseite für Privatkunden kostenlos, solange keine Währungsumrechnung nötig ist. Welcher Satz im Einzelfall greift, klärt der folgende Entscheidungsweg in vier Fragen.
Die Reihenfolge der Fragen ist entscheidend. Hat PayPal einem Geschäftskonto die Mikrozahlungsgebühren freigegeben, gelten sie laut Gebührenseite für alle geschäftlichen Zahlungen, die auf dem Konto eingehen, auch für große Beträge. Diese Frage steht deshalb vor der Frage nach dem QR-Code. Gemeinnützige Konditionen fehlen im Entscheidungsweg, weil sie nur für gemeinnützige Organisationen gelten.
Experten-Tipp!
Prüfen Sie vor einem Antrag auf Mikrozahlungen die Beträge Ihrer letzten Verkäufe. Über 15 Euro je Zahlung ist der Mikrozahlungssatz teurer als PayPal Checkout, bei 15 Euro kosten beide gleich viel. Rechnen Sie Ihre häufigsten Beträge vorher mit beiden Zahlungsarten im Rechner durch.
Praxisbeispiel: Sportverein spart 146,40 Euro Gebühren im Halbjahr
Ausgangslage: Ein gemeinnütziger Sportverein kassiert den Beitrag für einen Rückenkurs von 120 Euro über den PayPal-Bezahlknopf auf seiner Website. Bisher lief das Geschäftskonto mit den Standardkonditionen für PayPal Checkout. Der Kassenwart wollte wissen, wie viel der Verein durch die Konditionen für gemeinnützige Organisationen sparen würde.
Vorgehen: Er gab den Kursbeitrag zweimal in den PayPal-Gebühren-Rechner ein. Mit PayPal Checkout zeigte der Rechner 3,98 Euro Gebühr, mit den gemeinnützigen Konditionen 2,15 Euro. Bei 80 Anmeldungen im Halbjahr sind das 1,83 Euro Unterschied je Zahlung und 146,40 Euro insgesamt. Ein Wechsel auf QR-Codes kam nicht infrage, weil die Mitglieder online buchen und nicht vor Ort zahlen.
Ergebnis: Der Verein beantragte die Konditionen für gemeinnützige Organisationen bei PayPal und reichte die angeforderten Nachweise ein. Nach der Freigabe kommen von jedem Kursbeitrag 117,85 Euro an. Den Kursbeitrag ließ der Vorstand unverändert, die Ersparnis fließt in neue Trainingsgeräte. Für Spenden über den Spendenbutton prüft der Kassenwart die Sätze gesondert, weil der Rechner sie nicht enthält.
PayPal-Gebühren aus dem Ausland: EWR, Großbritannien, USA und Schweiz
Zahlungen aus dem EWR berechnet PayPal wie Inlandszahlungen, für Zahler aus anderen Ländern kommt ein Auslandszuschlag von 1,29 bis 2,99 Prozentpunkten auf den Gebührensatz. Wie hoch er ausfällt, hängt von Herkunft und Zahlungsart ab. Der PayPal-Gebühren-Rechner fragt deshalb nach dem Land des Zahlers.
Der EWR zählt als Inland: Österreich ja, Schweiz nein
Für PayPal gilt eine Zahlung aus dem Europäischen Wirtschaftsraum als Inlandstransaktion. Für den Käufer aus Österreich in Beispiel 2 gilt deshalb derselbe Satz wie für einen Käufer aus Deutschland. Dasselbe gilt für Zahler aus Frankreich, Italien oder den Niederlanden. Für Händler mit Kunden in anderen EWR-Staaten ist das eine gute Nachricht, denn der Preis muss für diese Kunden nicht anders kalkuliert werden.
Die Schweiz gehört nicht zum EWR. Für Zahler aus Zürich oder Basel berechnet PayPal deshalb einen Zuschlag, obwohl die Schweiz geografisch mitten in Europa liegt. Auch Großbritannien zählt seit dem Austritt aus der EU nicht mehr zum EWR und hat bei PayPal einen eigenen Zuschlag.
Auslandszuschlag: 1,29 bis 2,99 Prozentpunkte je nach Herkunft
PayPal unterscheidet beim Zuschlag zwei Gruppen von Zahlungsarten. Je nach Herkunft des Zahlers kommen auf den Gebührensatz diese Prozentpunkte dazu:
- Großbritannien: Bei allen Zahlungsarten 1,29 Prozentpunkte. Das gilt für PayPal Checkout ebenso wie für einen privaten Verkauf.
- USA und Kanada: Bei allen Zahlungsarten 1,99 Prozentpunkte. Ein Kunde aus Toronto kostet damit so viel wie einer aus New York.
- Andere Länder: Beim Geschäftskonto für PayPal Checkout, Mikrozahlung und QR-Code-Zahlungen, auch gemeinnützige, 1,99 Prozentpunkte. Bei Geld für Waren und Dienstleistungen, privatem Verkauf, QR-Code des Privatkontos und gemeinnützigen Zahlungen ohne QR-Code sind es 2,99 Prozentpunkte.
Der Zuschlag kommt zum Gebührensatz der Zahlungsart hinzu, die Festgebühr bleibt gleich.
Was das in Euro bedeutet, zeigt die Tabelle für eine Zahlung über 100 Euro, berechnet mit dem PayPal-Gebührenrechner. Sie ist nach der Höhe der Gebühr beim Geschäftskonto aufsteigend sortiert.
| Herkunft des Zahlers | Geschäftskonto, PayPal Checkout | Privatkonto, Verkauf |
| EWR | 3,38 € | 2,84 € |
| Großbritannien | 4,67 € | 4,13 € |
| USA und Kanada | 5,37 € | 4,83 € |
| Andere Länder, etwa Schweiz | 5,37 € | 5,83 € |
Tabelle 3: PayPal-Gebühr für 100 Euro nach Herkunft des Zahlers (Stand: 7. September 2026)
Für Zahler aus der Schweiz und anderen Ländern außerhalb von EWR, Großbritannien, USA und Kanada kehrt sich die Rangfolge um. Dort ist der private Verkauf teurer als PayPal Checkout, im EWR ist es umgekehrt.
Währungsumrechnung: Kosten bei fremder Währung, nicht im Rechner
Der PayPal-Gebühren-Rechner setzt voraus, dass Zahlung und Empfang in Euro erfolgen. Zahlt ein Kunde in Franken, Pfund oder Dollar, kann eine Währungsumrechnung anfallen. Ob und wann PayPal umrechnet, hängt vom einzelnen Zahlungsvorgang ab. Für die Umrechnung des Guthabens eines Geschäftskontos nennt PayPal 3 Prozent über dem Basiswechselkurs. Wechselkurs und Umrechnungskosten bildet der PayPal-Rechner nicht ab. Geht die Zahlung in Euro ein, entfällt die Umrechnung auf der Seite des Empfängers.
Experten-Tipp!
Stellen Sie Rechnungen an Kunden außerhalb des EWR in Euro aus und nennen Sie die Zahlungsart vorab. So fällt auf Ihrer Seite keine Umrechnung an, und Sie kennen den Zuschlag, bevor das Geld eingeht.
Käuferschutz, Freunde und Familie, Rückzahlung: Was PayPal kostet
Der PayPal-Käuferschutz kostet Käufer nichts extra, Zahlungen an Freunde und Familie sind in Euro innerhalb des EWR für beide Seiten kostenlos, und bei einer Rückzahlung behält PayPal die Festgebühr. Die Gebühr für eine geschäftliche Zahlung trägt der Empfänger.
PayPal-Käuferschutz: Für Käufer kostenlos, bezahlt über die Gebühr des Verkäufers
PayPal berechnet laut seinen Hinweisen zum Service für das Senden einer Zahlung grundsätzlich keine Gebühr. Gebühren fallen beim Eingang von Zahlungen für kommerzielle Transaktionen an, also beim Empfänger. Einen eigenen Preis für den Käuferschutz weist PayPal nicht aus, weder auf der Gebührenseite für Händler noch auf der für Privatkunden.
Für Käufer heißt das: Wer mit PayPal einen Kauf bezahlt, zahlt keinen Aufschlag für den Käuferschutz. Verkäufer tragen die Kosten über ihre Gebühr. Wer wissen will, was ein Verkauf mit Käuferschutz kostet, wählt im PayPal-Gebührenrechner die Zahlungsart des Verkaufs, etwa PayPal Checkout oder den privaten Verkauf. Bei Zahlungen an Freunde und Familie gibt es keinen Käuferschutz.
Freunde und Familie: Im EWR kostenlos, ins Ausland bis 3,99 Euro für den Absender
Persönliche Zahlungen in Euro innerhalb des EWR sind laut der Entgeltinformation für Privatkonten beim Senden und beim Empfang kostenlos. Eine Zahlung an die Schwester in Wien kostet also nichts. Anders ist es bei Zahlungen in ein Land außerhalb des EWR.
Für persönliche Zahlungen in Länder außerhalb des EWR berechnet PayPal dem Absender 5 Prozent des Betrags, mindestens 0,99 Euro und höchstens 3,99 Euro. Wer 10 Euro an einen Freund in der Schweiz sendet, zahlt 0,99 Euro. Bei 200 Euro sind es 3,99 Euro, weil die Höchstgebühr greift.
Der PayPal-Gebühren-Rechner zeigt nur die Seite des Empfängers, diese Gebühr des Absenders kommt im Ergebnis nicht vor. Für Verkäufe ist Freunde und Familie nicht gedacht, denn dem Käufer fehlt dann der Käuferschutz.
Rückzahlung: PayPal behält die Festgebühr
Zahlt ein Verkäufer eine geschäftliche Zahlung vollständig zurück, etwa nach einer Rücksendung, erhält der Käufer den vollen Betrag. PayPal behält laut Gebührenseite für Händler die Festgebühr der ursprünglichen Zahlung. Bei der Zahlung über 100 Euro aus Beispiel 1 bleiben dem Shop damit 0,39 Euro Kosten, obwohl der Umsatz entfällt.
Bei Shops mit vielen Rücksendungen lohnt ein Blick auf die Summe der einbehaltenen Festgebühren im Monat. Wer Rücksendungen erwartet, plant die Festgebühr deshalb als Kosten je Rückzahlung ein, bei PayPal Checkout also 0,39 Euro je erstattete Bestellung. Für Konflikte und Rückbuchungen nennt die Gebührenseite eigene Gebühren, die der Rechner nicht enthält.
PayPal-Gebühren weitergeben, kalkulieren und verbuchen
Einen eigenen Aufschlag für PayPal dürfen Händler nach den Nutzungsbedingungen von PayPal nicht verlangen, sie kalkulieren die Gebühr deshalb in Preis oder Honorar ein und buchen sie als Betriebsausgabe.
PayPal-Gebühr an Kunden weitergeben: Laut BGH möglich, von PayPal untersagt
Ein Entgelt allein für die Nutzung von PayPal verstößt laut Bundesgerichtshof nicht gegen § 270a BGB, vertraglich untersagt PayPal es aber. § 270a BGB verbietet nur Entgelte für SEPA-Lastschrift, SEPA-Überweisung und Zahlungskarte. Der Bundesgerichtshof hat am 25. März 2021 entschieden, dass ein Fernbusanbieter für Zahlungen mit PayPal ein Entgelt verlangen durfte, weil es allein für die Einschaltung des Zahlungsdienstleisters anfiel und nicht für eine damit verbundene Lastschrift, Überweisung oder Kreditkarte (I ZR 203/19).
Die Nutzungsbedingungen von PayPal untersagen Händlern Aufschläge, Servicegebühren und höhere Versandkosten für Zahlungen mit PayPal und stufen das als verbotene Aktivität ein. Wer PayPal anbietet, preist die Gebühr deshalb für alle Zahlungsarten gleich ein. Die Gebühr verschwindet damit nicht, sie steckt im Preis.
Praxisbeispiel: Workshop für 515,81 Euro, damit 500 Euro ankommen
Ausgangslage: Eine Trainerin bietet einen Online-Workshop zur Gesprächsführung an und möchte je Teilnehmer 500 Euro erhalten. Die Teilnehmer melden sich über die Website der Trainerin an und zahlen über den PayPal-Bezahlknopf. Bei einem Preis von 500 Euro zeigte der PayPal-Gebühren-Rechner 15,34 Euro Gebühr und nur 484,66 Euro Auszahlung. Bei zwölf Teilnehmern hätten ihr damit rund 184 Euro gefehlt.
Vorgehen: Sie rechnete rückwärts mit der Formel aus dem Abschnitt zur Berechnung: 500 Euro plus 0,39 Euro Festgebühr, geteilt durch 0,9701. Das ergab 515,81 Euro. Diesen Betrag gab sie zur Probe in den Rechner ein, mit PayPal Checkout und Zahler aus dem EWR.
Ergebnis: Der Rechner zeigte bei 515,81 Euro eine Gebühr von 15,81 Euro und genau 500,00 Euro Auszahlung. Die Trainerin setzte den Workshop-Preis auf 515,81 Euro fest, für alle Zahlungsarten gleich. So bleiben ihr auch bei Zahlungen mit PayPal die geplanten 500 Euro je Teilnehmer. Ändert PayPal die Gebühren, rechnet sie den Preis mit derselben Formel neu.
Effektiver Gebührensatz: Wie stark die Festgebühr kleine Beträge belastet
Der effektive Gebührensatz ist die PayPal-Gebühr in Prozent des Zahlungsbetrags und zeigt, wie stark die Gebühr den Erlös schmälert. Er hängt vom Betrag ab, weil die Festgebühr bei jeder Zahlung derselben Zahlungsart gleich bleibt. Die Werte stammen aus dem PayPal-Gebühren-Rechner, sortiert nach Zahlungsbetrag. Für das Cashflow-Management lohnt es, diesen Satz für die eigenen Beträge zu kennen.
| Zahlungsbetrag | PayPal Checkout, Geschäftskonto | Verkauf, Privatkonto | Mikrozahlung, Geschäftskonto |
| 5 € | 10,80 % | 9,40 % | 6,80 % |
| 10 € | 6,90 % | 6,00 % | 5,90 % |
| 15 € | 5,60 % | 4,80 % | 5,60 % |
| 20 € | 4,95 % | 4,25 % | 5,45 % |
| 50 € | 3,78 % | 3,20 % | 5,18 % |
| 100 € | 3,38 % | 2,84 % | 5,08 % |
| 1.000 € | 3,03 % | 2,53 % | 5,00 % |
Tabelle 4: Effektiver Gebührensatz nach Zahlungsbetrag, Zahler aus dem EWR (Stand: 7. September 2026)
Unter 15 Euro ist die Mikrozahlung günstiger als PayPal Checkout, bei 15 Euro liegen beide gleichauf, darüber ist sie teurer. Ab einigen Hundert Euro nähert sich der effektive Satz dem Gebührensatz. Wer viele kleine Beträge abrechnet, kalkuliert deshalb mit dem effektiven Satz seines häufigsten Betrags.
PayPal-Gebühren buchen: Voller Zahlungsbetrag, Gebühr als Betriebsausgabe
Bei umsatzsteuerpflichtigen Verkäufen wird die Umsatzsteuer aus dem vollen Betrag herausgerechnet, den der Kunde zahlt, nicht aus der Auszahlung nach Abzug der Gebühr. Für Selbstständige und Unternehmen ist die PayPal-Gebühr eine Betriebsausgabe. Die Gebühr mindert den Gewinn, nicht die Umsatzsteuer. Die Gebühr je Zahlung zeigt der PayPal-Gebühren-Rechner im Rechenweg.
Für eine Zahlung über 100 Euro mit 3,38 Euro Gebühr erfasst die Buchhaltung drei Vorgänge:
- Zahlungseingang: Die 100 Euro werden in voller Höhe erfasst, bei umsatzsteuerpflichtigen Verkäufen aufgeteilt in Erlös und Umsatzsteuer. Das Entgelt nach § 10 Abs. 1 UStG mindert sich durch die PayPal-Gebühr nicht.
- Gebühr: 3,38 Euro als Kosten des Geldverkehrs. Nach § 4 Abs. 4 EStG ist das eine Betriebsausgabe.
- Abgleich: Auf dem PayPal-Konto kommen 96,62 Euro an. Eine digitale Buchhaltung gleicht Umsatz und Gebühr beim Zahlungsabgleich automatisch ab.
Wer nur die Auszahlung bucht, weist Umsatz und Kosten zu niedrig aus.
PayPal schreibt in seinen Nutzungsbedingungen, dass für PayPal-Services in der EU als Bankdienstleistung keine Umsatzsteuer anfällt. Das entspricht der Steuerbefreiung für Umsätze im Zahlungs- und Überweisungsverkehr nach § 4 Nr. 8 Buchst. d UStG, ein Vorsteuerabzug aus der Gebühr entfällt dann. Das Reverse-Charge-Verfahren nach § 13b UStG setzt eine im Inland steuerpflichtige Leistung voraus, der Sitz von PayPal in Luxemburg allein reicht dafür nicht. Die Einordnung im Einzelfall klärt eine Steuerberaterin oder ein Steuerberater.
Experten-Tipp!
Buchen Sie PayPal-Umsätze nicht nur mit dem ausgezahlten Betrag. Erfassen Sie den vollen Zahlungseingang und buchen Sie die Gebühr getrennt als Kosten. Bei umsatzsteuerpflichtigen Verkäufen fällt sonst die Bemessungsgrundlage in der Umsatzsteuer-Voranmeldung zu niedrig aus.
7 Fehler beim Berechnen von PayPal-Gebühren
Beim Berechnen der PayPal-Gebühr lauern einige Fallen. Sie führen zu falschen Preisen, Lücken in der Kasse oder Ärger mit dem Finanzamt:
- Festgebühr vergessen: Bei 4,99 Euro über PayPal Checkout zeigt der PayPal-Gebühren-Rechner eine Festgebühr von 0,39 Euro, mehr als doppelt so viel wie der prozentuale Teil von 0,15 Euro.
- Mit dem Zahlungsbetrag planen: Wer in der Liquiditätsplanung mit dem vollen Betrag statt mit der Auszahlung rechnet, überschätzt jeden gebührenpflichtigen Zahlungseingang um die Gebühr.
- Falsche Zahlungsart wählen: PayPal Checkout und Geld für Waren und Dienstleistungen unterscheiden sich im Inland um 0,50 Prozentpunkte und 0,04 Euro je Zahlung.
- EWR mit Ausland verwechseln: Ein Käufer aus Österreich kostet keinen Zuschlag, einer aus der Schweiz bis zu 2,99 Prozentpunkte zusätzlich.
- Gebühr einfach aufschlagen: Wer auf 500 Euro einfach 2,99 Prozent und 0,39 Euro aufschlägt, verlangt 515,34 Euro und erhält nur 499,54 Euro.
- Nur die Auszahlung buchen: Wer bei umsatzsteuerpflichtigen Verkäufen den Umsatz um die Gebühr kürzt, meldet zu wenig Umsatzsteuer an, denn die Gebühr mindert die Bemessungsgrundlage nicht.
- Verkäufe über Freunde und Familie: Die Zahlung ist für den Empfänger kostenlos, dem Käufer fehlt aber der Käuferschutz.
Rechenfehler wie eine vergessene Festgebühr oder einen falschen Zuschlag vermeidet der PayPal-Gebührenrechner, weil er Satz, Festgebühr und Zuschlag selbst einsetzt und den Rechenweg offenlegt. Die Wahl der Zahlungsart, Buchung und Planung bleiben Ihre Aufgabe.
Was der PayPal-Gebühren-Rechner nicht abbildet
Der PayPal-Gebühren-Rechner deckt die Standardgebühren für Zahlungen in Euro an Konten in Deutschland ab. Einige Fälle bleiben bewusst außen vor, damit die Eingabe schnell und eindeutig ist:
- Währungsumrechnung: Bei Zahlungen in fremder Währung kann PayPal einen Aufschlag auf den Wechselkurs berechnen. Diese Kosten prüfen Sie gesondert, der Rechner geht von Zahlungen in Euro aus.
- Individuelle Konditionen: Händler mit eigenen Vereinbarungen mit PayPal zahlen andere Sätze. Der Rechner nutzt nur die veröffentlichten Standardgebühren für Deutschland.
- Weitere Händlerprodukte: Spendenbuttons und Spendenaktionen, die erweiterte Kartenintegration und Zahlungen vor Ort mit Kartenleser haben eigene Sätze. Sie fehlen im Rechner.
- Gebühren des Absenders: Persönliche Zahlungen ins Ausland kosten den Absender eine eigene Gebühr. Der Rechner zeigt nur die Seite des Empfängers.
- Konflikte und Rückbuchungen: Bei einem Konflikt oder einer Rückbuchung berechnet PayPal eigene Gebühren. Sie entstehen erst nach der Zahlung und hängen vom Einzelfall ab.
- Rückwärtsrechnung: Den Preis für eine gewünschte Auszahlung rechnet der PayPal-Gebührenrechner nicht direkt aus. Die Formel aus dem Abschnitt zur Berechnung und eine Probe im Rechner führen zum Ziel.
In diesen Fällen liefert der Rechner einen Ausgangswert, den Sie selbst ergänzen. Für steuerliche Fragen zur Gebühr ist eine Steuerberatung die richtige Anlaufstelle, für vertragliche Fragen zur Weitergabe an Kunden eine anwaltliche Beratung.
Fazit: Mit dem PayPal-Gebühren-Rechner den Preis kennen, bevor die Zahlung kommt
Die Gebühr hängt an drei Stellschrauben: dem Konto, der Art der Zahlung und dem Land, aus dem das Geld kommt. Wer PayPal-Gebühren berechnen will, braucht dafür keine Tabelle im Kopf: Der PayPal-Gebühren-Rechner setzt Satz, Festgebühr und Zuschlag selbst ein. Bei kleinen Beträgen zählt vor allem die Festgebühr, bei Kunden außerhalb des EWR der Zuschlag, und beim Verkauf vor Ort lohnt der QR-Code.
Prüfen Sie vor jedem neuen Angebot, welche Zahlungsart Ihre Kunden nutzen werden, und kalkulieren Sie mit der Auszahlung statt mit dem Zahlungsbetrag. Wer die Gebühr in den Preis einrechnet, erhält den geplanten Betrag, ohne einen Aufschlag zu verlangen, den PayPal untersagt. Die Gebühr gehört getrennt in die Buchhaltung.
Diese kostenfreien Rechner von AGITANO helfen bei verwandten Fragen:
- Mehrwertsteuer-Rechner: Netto, Brutto und Umsatzsteuer in beide Richtungen ermitteln, für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
- Skonto-Rechner: Zahlbetrag und Jahreszins einer Rechnung mit Skonto berechnen.
- Rabattrechner: Preis nach Rabatt, Rabatt in Prozent und Ursprungspreis ermitteln.
- Prozentrechner: Prozentwert, Prozentsatz und Grundwert berechnen.
Alle Rechner arbeiten im Browser und ohne Speicherung Ihrer Eingaben.
Häufige Fragen (FAQ) zum PayPal-Gebühren-Rechner und zu PayPal-Gebühren
Ein PayPal-Gebühren-Rechner ermittelt aus Betrag, Kontoart, Zahlungsart und Land des Zahlers die Gebühr, die PayPal einbehält, und den Betrag, der beim Empfänger ankommt.
Der AGITANO-Rechner arbeitet mit den Standardgebühren von PayPal Deutschland und zeigt im Rechenweg Gebührensatz, Auslandszuschlag, prozentualen Teil, Festgebühr und effektiven Gebührensatz. Er läuft kostenlos und ohne Anmeldung im Browser, die Eingaben bleiben dort. Für Händler, Selbstständige und private Verkäufer ist er eine schnelle und verlässliche Kontrolle vor jedem neuen Angebot und jeder Rechnung.
Für Zahlungen aus dem EWR berechnet PayPal 2026 beim Geschäftskonto 2,99 Prozent plus 0,39 Euro über PayPal Checkout. Geld für Waren und Dienstleistungen sowie private Verkäufe kosten jeweils 2,49 Prozent plus 0,35 Euro.
QR-Code-Zahlungen auf das Geschäftskonto kosten 0,90 Prozent ohne Festgebühr, Mikrozahlungen nach Antrag 4,99 Prozent plus 0,09 Euro. Für Zahler außerhalb des EWR kommt ein Zuschlag von 1,29 bis 2,99 Prozentpunkten dazu. Maßgeblich ist die aktuelle Gebührenseite von PayPal, hier mit Stand 7. September 2026.
PayPal-Gebühren berechnen Sie mit der Formel Zahlungsbetrag mal Gebührensatz durch 100 plus Festgebühr. Für 100 Euro über PayPal Checkout ergibt das 2,99 Euro plus 0,39 Euro, zusammen 3,38 Euro.
Kommt der Zahler nicht aus dem EWR, erhöht der Auslandszuschlag den Gebührensatz. Der kaufmännisch gerundete Prozentanteil und die Festgebühr ergeben zusammen die Gebühr, die vom Zahlungsbetrag abgeht. Schneller geht es mit dem Rechner, der Gebührensatz, Zuschlag und Festgebühr nach Konto, Zahlungsart und Land des Zahlers selbst einsetzt und den Rechenweg zeigt.
Für Käufer ist der PayPal-Käuferschutz kostenlos. PayPal berechnet für das Bezahlen eines Kaufs keine Gebühr, die Kosten trägt der Verkäufer über seine Transaktionsgebühr.
Einen eigenen Preis für den Schutz nennt PayPal auf seinen Gebührenseiten nicht. Für den Verkäufer gelten bei Zahlern aus dem EWR etwa 2,99 Prozent plus 0,39 Euro bei PayPal Checkout oder 2,49 Prozent plus 0,35 Euro beim privaten Verkauf. Zahlungen an Freunde und Familie sind ohne Käuferschutz und deshalb für Käufe nicht geeignet.
Einen eigenen PayPal-Gebührenrechner für den Käuferschutz braucht es nicht, weil der Schutz keine eigene Gebühr hat. Was ein Verkauf mit Käuferschutz kostet, zeigt der Rechner über die Zahlungsart des Verkaufs.
Bei einem Onlineshop ist das PayPal Checkout, beim Geldversand von Konto zu Konto für einen Kauf die Zahlungsart Geld für Waren und Dienstleistungen, beim Privatkonto der Verkauf. Der Rechner zeigt dann Gebühr und Auszahlung. Für den Käufer bleibt die Zahlung in allen drei Fällen kostenlos. Wer privat verkauft, sieht so vorab, wie viel vom Kaufpreis bleibt.
Die PayPal-Gebühren für einen Kauf zahlt der Verkäufer, also der Empfänger der Zahlung. PayPal zieht sie direkt vom eingehenden Betrag ab, der Käufer zahlt nur den Kaufpreis.
PayPal verbietet Händlern in seinen Nutzungsbedingungen einen Aufschlag für die Zahlung mit PayPal. Der Bundesgerichtshof entschied 2021 nur, dass ein Entgelt allein für PayPal nicht gegen § 270a BGB verstößt. Händler kalkulieren die Gebühr deshalb in ihre Preise ein. Kosten für den Absender entstehen nur in Sonderfällen, etwa bei persönlichen Zahlungen ins Ausland oder einer Währungsumrechnung.
PayPal ist für Käufer und für persönliche Zahlungen in Euro innerhalb des EWR kostenlos. Gebühren fallen an, wenn jemand Geld für einen Verkauf oder eine geschäftliche Leistung empfängt.
Wer Geld an Freunde außerhalb des EWR sendet, zahlt 5 Prozent, mindestens 0,99 Euro und höchstens 3,99 Euro. Bei Zahlungen in fremder Währung kann eine Umrechnungsgebühr dazukommen. Für Unternehmen entscheidet die Zahlungsart über die Kosten, beim QR-Code des Geschäftskontos sind es nur 0,90 Prozent ohne Festgebühr je Zahlung.
Für Waren und Dienstleistungen, die per Geldversand von Konto zu Konto bezahlt werden, verlangt PayPal 2,49 Prozent plus 0,35 Euro, beim Geschäfts- wie beim Privatkonto. Zahler aus dem EWR gelten dabei als Inland.
Aus Großbritannien kommen 1,29, aus den USA und Kanada 1,99 und aus allen übrigen Ländern 2,99 Prozentpunkte dazu. Bei 100 Euro aus dem EWR bleiben 97,16 Euro. Im EWR ist das günstiger als PayPal Checkout. Anders als bei Zahlungen an Freunde und Familie kann der Käufer hier den Käuferschutz nutzen.
Der PayPal-Gebühren-Rechner rechnet nur vorwärts vom Zahlungsbetrag zur Gebühr. Für eine gewünschte Auszahlung gilt: Zahlungsbetrag = (Wunschauszahlung + Festgebühr) ÷ (1 − Gebührensatz ÷ 100), Gebührensatz einschließlich Auslandszuschlag.
Für 500 Euro Auszahlung über PayPal Checkout im EWR ergibt das 515,81 Euro. Diesen Wert geben Sie zur Probe in den Rechner ein, er zeigt dann genau 500,00 Euro Auszahlung. Weicht das Ergebnis um einen Cent ab, passen Sie den Betrag schrittweise um einen Cent an und prüfen erneut.
Der PayPal-Gebühren-Rechner berücksichtigt die Herkunft des Zahlers in vier Gruppen: EWR, Großbritannien, USA und Kanada sowie alle anderen Länder. Je nach Gruppe und Zahlungsart addiert er den Auslandszuschlag von PayPal zum Gebührensatz.
Für 100 Euro aus der Schweiz über PayPal Checkout zeigt er 5,37 Euro Gebühr statt 3,38 Euro im EWR. Eine Währungsumrechnung rechnet er nicht, er geht von Zahlungen in Euro aus. Bei Zahlungen in fremder Währung können Kosten für die Umrechnung durch PayPal hinzukommen.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Die rechtlichen Angaben in diesem Beitrag stützen sich auf folgende Normen. Die Gebührensätze stammen von den im Text verlinkten Gebührenseiten von PayPal.
- § 270a BGB: Vereinbarungen über das Entgelt für die Nutzung bargeldloser Zahlungsmittel
- § 4 EStG: Gewinnbegriff, Betriebsausgaben in Absatz 4
- § 4 UStG: Steuerbefreiungen, Zahlungsverkehr in Nummer 8 Buchstabe d
- § 10 UStG: Bemessungsgrundlage für Lieferungen und sonstige Leistungen
- § 13b UStG: Leistungsempfänger als Steuerschuldner
Maßgeblich ist die jeweils geltende Fassung. Für die Auslegung im Einzelfall empfiehlt sich eine Beratung.
Disclaimer und Rechtsstand
Disclaimer: Beitrag und PayPal-Gebühren-Rechner dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Ergebnisse sind unverbindliche Modellrechnungen. Maßgeblich sind die Abrechnung von PayPal, die Nutzungsbedingungen Ihres Kontos und die Festsetzungen der zuständigen Stellen.
Rechtsstand: § 270a BGB, § 4 EStG sowie § 4, § 10 und § 13b UStG in der für 2026 geltenden Fassung. Gebühren nach den Gebührenseiten von PayPal Deutschland, Stand 7. September 2026. Zuletzt aktualisiert am 23. Oktober 2026.
Autor: Oliver Foitzik, Herausgeber und Chefredakteur von AGITANO.


