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VoIP Telefonie: Telefonieren in der Zukunft

Besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist es oft notwendig, die Kosten in allen Bereichen gering zu halten. Statt einer ISDN-Telefonanlage setzen immer mehr Mittelständler auf die Voice-over-IP (VoIP)-Telefonie. Dabei fällt die aufwändige Installation einer Telefonanlage weg – stattdessen funktioniert Telefonieren mit VoIP einfach über die Cloud.

 

Sicherheitsbedenken gegen VoIP sind gegenstandslos

Während die VoIP-Telefonie in den USA boomt, sind mittelständische Unternehmen in der EU skeptischer. Vor allem Sicherheitsbedenken hindern viele daran, ihre Telefonanlage auf VoIP umzustellen – obwohl die Kosten wesentlich geringer sind. So zahlt man beispielsweise beim Anbieter Wirecloud nur 2,50 Euro pro Nebenstelle der Anlage. Besonders nach dem Abhörskandal durch die NSA befürchten Unternehmer aber, dass ihre Gespräche über das Internet leichter abgehört – und so eventuell innovative Produkte ausspioniert werden könnten. Diese Bedenken können aber zerstreut werden: Der deutsche Anbieter Wirecloud garantiert durch seine Verschlüsselung eine abhörsichere Übertragung. Außerdem befinden sich die Server in Deutschland und unterliegen damit den strengen deutschen Datenschutzrichtlinien.

VoIP
Telefonanlagen, die mit der VoIP-Technologie laufen, sind kostengünstiger. (Bild: Tim Reckmann / pixelio.de)

Einfache Anwendung

Im Gegensatz zu einer ISDN-Anlage, die nur unter großen Umständen erweitert werden kann, ist eine VoIP-Telefonanlage flexibel ausbaufähig. Schließlich laufen alle Verbindungen über die Cloud – und da ist es egal, ob zwei, fünf oder 35 Endgeräte genutzt werden. Die Endgeräte der virtuellen Anlage von Wirecloud konfigurieren sich selbst, können also sofort in Betrieb genommen werden; die Bedienung ist intuitiv: Die Annahme und Weiterleitung von Anrufen funktioniert ganz einfach per Drag & Drop. Zusatzfunktionen wie eine Warteschleife oder Statusanzeigen der Mitarbeitern können jederzeit zugebucht werden. Da bei der VoIP-Technologie Telefongespräche über die Cloud laufen, hat eine solche Anlage zudem den Vorteil, dass sie im Unternehmen weder Strom, für den KMU ohnehin viel zu viel Geld ausgeben, noch Platz verbraucht.

Geringere Kosten für VoIP

Sowohl was die Einrichtung der Anlage betrifft als auch bezüglich der Verbindungspreise sind die Kosten bei der VoIP-Telefonie niedriger als für „klassische“ Telefonanlagen. Bei Wirecloud konfigurieren sich die Endgeräte sogar selbst, das heißt, eigentlich ist keine professionelle Unterstützung nötig und man kann sofort lostelefonieren. Eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an, lediglich 2,50 Euro pro Nebenstelle müssen bezahlt werden. Interne Gespräche sind kostenlos und ins deutsche Festnetz zahlt man nur 0,9 Cent. Allerdings können hier bei Bedarf auch Flatrates gebucht werden – sowohl für das In- als auch für das Ausland. Unbedingt nötig ist für die Nutzung von VoIP aber eine schnelle Internetverbindung, da sonst die Sprachqualität leidet. Denn bei VoIP wird das Gesagte in Form von Daten gesammelt und dann über den Äther geschickt. Wenn die Pause zwischen Datensammlung und Datenversendung zu lange ist, bekommt man nur abgehackte Gesprächsfetzen zu hören. In fast allen Städten und zunehmend auch im ländlichen Raum stellt dies aber kaum noch ein Problem dar. Mittlerweile gibt es fast überall Highspeed-Internetverbindungen. VoIP hat damit gegenüber ISDN ausschließlich Vorteile, allen voran die geringeren Kosten. Vor allem für KMU ist es daher eine Überlegung wert, die Telefonanlage auf VoIP umzustellen.

Katja Heumader

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