Management

Vom Gabelstapler bis zum Business Jet – Der optimale Fuhrpark

Fuhrpark mit einigen Lastwägen aus Vogelperspektive

Der Fuhrpark stellt für Unternehmen einen hohen Kostenfaktor dar. Geschäftlich genutzte Fahrzeuge sind aus den Betrieben nicht mehr wegzudenken, sei es bei der Verwendung innerhalb des Betriebs – wie zum Beispiel der Stapler im Lager – oder des Business Jet für die Führungskräfte, wenn sie etwa Standorte international betreuen. Ein effizientes Management des Fuhrparks ist heutzutage unverzichtbar. Doch bei fast jedem Unternehmen gibt es hier noch Optimierungsbedarf.

Business Jet für international agierende Unternehmen

Ein riesiger logistischer Aufwand für Betriebe: Der Firmensitz ist in Deutschland, die Produktion und Zulieferer sind überall in der Welt verstreut. In international agierenden Unternehmen wird heutzutage häufig von den Mitarbeitern eine hohe Flexibilität sowie Reisebereitschaft gefordert. Für Unternehmen können die vielen Dienstreisen auf Dauer einen hohen Kostendruck darstellen. Daher kann es sich lohnen, in einen Business Jet zu investieren. Hier sollten sich Betriebe unter anderem die folgenden Fragen stellen:

  • Wollen wir den Business Jet über Leasing, Mietkauf oder Direktkauf finanzieren?
  • Entscheiden wir uns für ein älteres oder ein brandneues Modell?

Diese Faktoren hängen natürlich von der finanziellen Ausgangssituation und der zukünftigen Nutzung des Business Jets ab. Wer viel geschäftlich überall auf der Welt unterwegs ist, sollte über eine Finanzierung eines Business Jets nachdenken.

Dienstwagen als Motivationsschub

Es muss ja nicht immer gleich ein Business Jet sein. In der Regel reicht auch erst einmal ein Dienstwagen. Das ist auch ein gängiges Mittel, um die Motivation in der Belegschaft zu steigern. Ein Dienstwagen dient sozusagen als sichtbares Zeichen der Anerkennung des Mitarbeiters. Die damit einhergehende mobile Unabhängigkeit bedeutet für viele Arbeitnehmer gleichzeitig mehr Lebensqualität. Hier sollten Chefs jedoch die Waage halten. Auf der einen Seite sollte das Fahrzeug möglichst umweltfreundlich sein, aber auch auf der anderen Seite die individuellen Bedürfnisse des Arbeitnehmers bis zu einem gewissen Grad berücksichtigen.

Fuhrparkmanagement

Alles soll geregelt sein. Verfügt das Unternehmen über eine Fahrzeugflotte, dann muss einiges beachtet werden. Leider ist das vor allem in kleinen und mittleren Betrieben in Deutschland nicht immer der Fall. Der Fahrzeugbestand stellt einen sehr großen Kostenfaktor im Unternehmen dar und sollte daher nicht außer Acht gelassen werden. Denn nur, wer die Kosten kennt, kann auch einsparen.

Abhilfe schafft hier unter anderem ein Fuhrparkleiter, der sich um alle Aufgaben rund um das Fuhrparkmanagement kümmert. Dieser hat nicht nur die Zahlen im Blick und kümmert sich um die Management-Software, er führt auch Service-, Prüf- und Überwachungstermine für die Fahrzeuge und die Fahrer durch. Beispielsweise müssen mindestens einmal jährlich die Fahrzeuge auf ihre Betriebssicherheit hin überprüft werden. Das gilt für den Dienstwagen wie auch für den Business Jet. Hinzu kommen halbjährliche Führerscheinkontrollen der Fahrzeugnutzer sowie Fahrerunterweisungen. Hier werden Angestellte im Umgang mit den Fahrzeugen geschult.

Versicherungen für den Fuhrpark

Um sich richtig abzusichern, bietet sich zunächst eine Versicherung für den Fuhrparkmanager an. Durch eine passende Rechtschutzversicherung ist man bei Haftungsrisiken geschützt. Schäden, die durch die Überlassung von Dienstfahrzeugen entstehen, werden abgedeckt. Darüber hinaus gibt es für die Fahrzeuge im Fuhrpark diverse Angebote zu pauschalen Kaskoversicherungen.

Hat man sich für das Leasing, den Mietkauf oder Kauf eines Business Jets entschieden, sind allerdings entsprechend noch weitere Versicherungen erforderlich. Die Halter benötigen unbedingt:

  • Halter-Haftpflichtversicherung: Diese deckt Schäden Dritter außerhalb des Flugzeugs ab.
  • Passagier-Haftpflichtversicherung: Dabei geht es um die Ansprüche der Passagiere gegenüber dem Halter des Business Jets.
  • Sitzplatz-Unfallversicherung: Hier werden alle Sitzplätze abgesichert, dazu zählen auch die Plätze der Piloten und der Crew.

Daneben können für Business Jets noch weitere optionale Versicherungen abgeschlossen werden, wie etwa eine Luftfahrt-Kaskoversicherung oder eine Versicherung bei dem Lizenzverlust des Piloten.

Outsourcing des Fuhrparks

Das Auslagern des Fuhrparks birgt viele Vorteile, wie etwa die Steigerung der Effizienz im Unternehmen. Im Logistikbereich ist das Outsourcen des Fuhrparks häufig sinnvoll. Es müssen keine Transportfahrzeuge angeschafft und verwaltet werden. Außerdem muss sich der externe Logistikanbieter dann um die Einhaltung neuer gesetzlicher Vorgaben kümmern. Das Unternehmen kann sich so auf seine Kernkompetenzen konzentrieren und Kosten durch das Know-how der Experten senken. Darüber hinaus wird die Lieferung professionalisiert, da externe Lieferunternehmen häufig über ein dichteres Transport- und Logistiknetzwerk verfügen und meistens auf dem neuesten Stand in ihrem Technik-Bereich sind.

Klimafreundlicher Fuhrpark

Noch immer dominieren Dieselfahrzeuge die deutschen Fuhrparks. Der Vorteil liegt auf der Hand: Diesel ist billig. Dennoch tendieren immer mehr Firmen nun zur Nutzung von alternativen Antrieben. Dazu gehören sowohl hybride Antriebssysteme als auch Elektromotoren. Auch ist ein klarer Trend in Richtung Car-Sharing zu erkennen.

Auch wenn der betriebseigene Fuhrpark noch nicht klimafreundlich ist, gibt es dennoch Möglichkeiten, die CO2-Bilanz des Unternehmens zu verbessern. So können sie etwa mit einer CO2-Kompensation ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Beispielsweise können Tankrechnungen an einen solchen Ausgleichsanbieter geschickt werden. Dieser berechnet die Schadstoffbelastung und die damit verbundene Höhe der Ausgleichzahlung.

Egal ob Elektroauto oder Business Jet – einen perfekt durchorganisierten Fuhrpark zu betreiben ist mit viel Arbeit verbunden, aber dennoch kein Hexenwerk. Wichtig ist, hierbei die Kosten immer im Blick zu behalten und darüber hinaus die Gesetze und Verpflichtungen zu beachten.

Beate Greisel

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