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Ringe tragen im Business-Kontext: Die wichtigsten Grundregeln

Zwei edle Ringe mit Verzierung und Diamanten auf dem Zeigefinger einer Business-Person

Was erzeugt den ersten entscheidenden Eindruck? Worauf Menschen bei anderen am meisten schauen, ist je nach Person unterschiedlich. Glaubt man Umfragen, zählen beim äußeren Erscheinungsbild als Sympathiefaktoren* vor allem das Gesicht, gepflegte Zähne und die Augen. Doch auch Hände spielen eine wichtige Rolle – und längst nicht nur im Vorstellungsgespräch, sondern auch im weiteren Verlauf der Karriere. Vor allen Dingen bleiben uns dabei zwei Dinge im Gedächtnis: Wie war der Händedruck der Person, und hat sie einen Ring getragen? Dieser Beitrag beschäftigt sich mit diesem vermeintlich kleinen Detail im Erscheinungsbild und beantwortet Fragen rund um das Thema Ringe tragen im Business-Kontext.

Ehe- und Verlobungsringe gehören zum Gesamtbild

Bei kaum einem Thema können die Geschmäcker so unterschiedlich sein wie bei Schmuck, und vor allem bei Ringen. Insbesondere bei der Auswahl des richtigen Verlobungsringes kann man schon ins Schwitzen kommen: schließlich geht es darum, den Geschmack des Partners oder der Partnerin möglichst gut zu treffen. Gerade für Verlobungsringe bietet sich viel Spielraum für Variation, wie etwa

  • Material – klassische Optionen sind unter anderem Weißgold, Gelbgold, Roségold oder auch Platin.
  • (K)ein Stein – schlicht, mit Diamanten oder anderen Edelsteinen
  • Stil – zum Beispiel Solitär, Halo oder auch Vintage.

Diese Entscheidungen sind alles andere als banal: Für viele ist das dann der Ring, der als Einziger getragen wird. Doch ob Sie nun einen oder mehrere Ringe tragen: Im Business-Kontext vor allem sind einige Regeln zur Bedeutung zu berücksichtigen.

Je nach Geschlecht gelten andere Regeln

Letztendlich gehört das Ringe tragen – im Business-Kontext wie auch im Privatleben – dem persönlichen Stil überlassen. Erfahrungsgemäß tragen Männer im Geschäftsleben allerdings nach wie vor vergleichsweise wenig Schmuck. Gerade im Bereich der Hände haben sich vor allem drei Schmuckarten etabliert:

  • Armbanduhr
  • Manschettenknöpfe
  • Ringe.

Wenn Männer Ringe tragen, gilt die Empfehlung, die Anzahl Drei nicht zu überschreiten – das rechnet auch Ehe- und Verlobungsring mit ein. Für Geschäftsfrauen sind die stereotypen Regeln weniger streng: Bei der Wirkung auf andere ist zwar häufig von den Faustregeln „Weniger ist Mehr“ beziehungsweise „Qualität vor Quantität“ die Rede. Doch letztendlich muss frau sich selbst wohlfühlen.

Ehe- und Verlobungsringe im Business: Welcher Finger?

Gerade im Business-Bereich sollten Sie sich allerdings dessen bewusst sein, dass es sozusagen Outfit-Richtlinien gibt, und Ihr Geschäftspartner beispielsweise die Position des Rings vermutlich durchaus wahrnimmt: Je nachdem, an welchem Finger Sie den Ring tragen, wird das unterschiedlich gedeutet. Ob Sie diese Bedeutung für sich übernehmen oder nicht, grundsätzlich gilt:

  • Ring am Ringfinger an der linken Hand: Verlobt.
  • Ring am Ringfinger an der rechten Hand: Verheiratet.

Aber Vorsicht: In zahlreichen Ländern wird der Ehering in der Regel an der linken Hand getragen, nur in Deutschland findet er sich häufig an der rechten Hand. Das ist vor allem dann gut zu wissen, wenn Sie auf Geschäftsreisen im Ausland unterwegs sind.


*Laut einer Befragung von 3.000 Deutschen zwischen 18 und 65 Jahren im Jahr 2017 fällt der erste Blick vor allem auf Gesicht (76 Prozent), Zähne (66 Prozent), Augen (66 Prozent), Körperhaltung (56 Prozent) und Mund beziehungsweise Lippen (50 Prozent).

Beate Greisel

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