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Waffen kaufen mit Bitcoins? Threats-Report 3|2013 deckt neue Gefahren für die IT-Landschaft auf

Der IT-Sicherheitsdienstleister McAfee gab heute seine Threats-Report für das drittes Quartal 2013 heraus, in dem neue Aktivitäten zur Umgehung der Prüfung digitaler Signaturen auf Android-basierten Geräten festgestellt wurden. Zudem kam heraus, dass die virtuelle Währung Bitcoin für illegale Aktivitäten, wie zum Beispiel den Kauf von Waffen missbraucht wird.

125-prozentige Zunahme bei Spams

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(Bild: Gerd Altmann / pixelio.de)

Bei den Arbeiten zum Report entdeckte man eine neue Familie mobiler Schadsoftware, mit deren Hilfe Angreifer die Validierung digitaler Signaturen von Apps auf Android-Geräten umgehen können. Dies trug zu einer 30-prozentigen Zunahme von Android-basierten Schadsoftware bei. Gleichzeitig stieg die mit digitalen Signaturen versehende herkömmliche Schadsoftware um 50 Prozent auf über 1,5 Millionen erfasste Varianten. Weniger überraschend, aber genauso erschreckend war die Zunahme an Spams um 125 Prozent. „Angesichts der Tatsache, dass diese Technologien alle Bereiche unseres täglichen Lebens immer stärker durchdringen muss die Branche stärker daran arbeiten, die Unversehrtheit unserer digitalen Vertrauenslandschaft zu sichern“, kommentiert Toralv Dirro, EMEA Security Strategist bei McAfee Labs, die Ergebnisse des Reports.

Bitcoins fördern den Drogen- und Waffenhandel

Im dritten Quartal war außerdem verstärkt festzustellen, dass über Websites wie Silk Road die virtuelle Währung Bitcoin für illegale Aktivitäten genutzt wird – zum Beispiel für den Kauf von Drogen, Waffen und anderen illegalen Gütern. Die zunehmende Präsenz der Bitcoin-Mining-Malware verstärkte die Popularität der Währung noch weiter. Toralv Dirro empfiehlt: „Diese Währungen werden zunehmend in unser globales Finanzsystem integriert. Für ihre Sicherheit und Stabilität sind Initiativen erforderlich, die die Kontroll- und Aufsichtsinstrumente des Finanzsystems und die technischen Kontroll- und Abwehrmöglichkeiten effektiv einsetzen.“


Seite 2: Die Gefahren-Trends aus dem dritten Quartal 2013

Christoph Schroeder

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