Einsichten & Ansichten

Wolfgang Allgäuer: Begeistert erfolgreich! (Teil 2) – Wie intensiv träumen Sie sich Ihr Leben?

Träumen Sie Ihr Leben oder leben Sie Ihre Träume?

Das Bewusstmachen Ihrer Träume ist ein wichtiger erster Schritt. Aber damit ist es noch nicht getan. Sobald Sie sich Ihrer Träume bewusst geworden sind, geht es darum, diese in Ihr Leben zu integrieren, die Träume also zu leben. Dazu gehören als erstes die Fragen „Tue ich wirklich das, von dem ich einmal geglaubt habe, es könnte und müsste für dieses mein Leben so kommen?“. Das ist eine sehr, sehr wichtige Frage, für deren Beantwortung Sie sich Zeit nehmen sollten. Denn, wenn Sie nicht das tun, was Sie wollen, dann tun Sie etwas, was Sie nicht wollen.

Wenn Sie nicht tun, was Sie wirklich wollen, kränkeln Sie auf eine gewisse Art und Weise vor sich hin. Latent, so im Unterbewusstsein. Sie führen vermutlich ein OK-Leben, aber etwas fehlt. So im Sinne von „da war doch noch etwas“, oder da müsste es doch noch mehr geben. Etwas, das vielleicht fehlen könnte. Bei einer Umfrage in den USA wurden 95-jährige befragt, was sie in ihrem Leben anders machen würden. Die Antworten sind interessant und sollten uns aufrütteln: „Mehr für bleibende Werte und Dinge arbeiten, mehr Risiken eingehen und mehr reflektieren“, das heißt „öfter stehen bleiben, zur Ruhe kommen“, war die Quintessenz der Antworten.

Wagen Sie es!

Das sagt wohl alles. Niemand scheint am Ende des Lebens unerreichte Besitztümer zu betrauern. Aber sehr wohl Dinge, die nicht erlebt oder Ideen, die nicht umgesetzt wurden. Darum lade ich sie ein: Nehmen Sie sich einmal eine Stunde Zeit an einem ruhigen Platz und finden Sie heraus, wovon Sie träumen. Schreiben Sie alle Ihre kühnsten Träume, Wünsche und Sehnsüchte auf – alle! Und zwar aus der Perspektive, wer Sie sein wollen, nicht aus der Sicht, wer Sie jetzt sind. Nichts und niemand kann Sie daran hindern, aufzuschreiben, wovon Sie wirklich träumen! Haben Sie Mut zu großen, durchaus gewagten Träumen, seien Sie wie ein Kind. Nur wer groß träumt, kann weit kommen. Denn vage und schwache Wünsche haben keine Kraft. Diese Aufzeichnungen sind nur für Sie. Als Kompass, als Erinnerung, wo Sie wirklich hinwollen. Wagen Sie es!

Auch in unseren Unternehmen müssen wir wieder neu lernen zu träumen. Denn: Die Produkte und Dienstleistungen, die in fünf Jahren auf den Markt kommen, werden heute erträumt.

Im nächsten Beitrag der Kolumne sehen wir uns an, wie wichtig unsere Werte als Basis für ein begeistert erfolgreiches Leben sind!


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Über Wolfgang Allgäuer:

Wolfgangg Allgäuer, Pressefoto
Motivation alleine reicht nicht, so Vortragsredner, Trainer und Praktiker Wolfgang Allgäuer (© Bild: privat)

Wolfgang Allgäuer steht für Selbstbegeisterung und Selbstmanagement. Diese beiden Komponenten sind die Grundlagen seines eigenen konstanten Erfolges. Sein Credo: „Begeisterung ist besser als Motivation“.

Der gebürtige Österreicher arbeitete sich vom Tischler zum Inhaber eines Küchen-Imperiums hoch. Mit 26 Jahren gründete er sein eigenes Unternehmen „Allgäuer Küchen“ und errang nach kurzer Zeit die Marktführerschaft in Westösterreich. Im Jahre 1997 erfand Allgäuer mit „olina“ die erste österreichische Franchise-Marke für Küchen. Für diese innovative Idee erhielt er 2002 den Unternehmens-Oskar. Heute gibt er seine Erfolgsrezepte in seinen mitreißenden und zündenden Vorträgen weiter. Bei Wolfgang Allgäuer geht es um die echte, authentische Begeisterung im Gegensatz zur Selbstmotivation. Deswegen grenzt der Praktiker den Begriff Selbstbegeisterung stark gegen den der Selbstmotivation ab. Denn nur echte Begeisterung direkt aus unserem Inneren macht lebendig, entzündet und gibt Schaffensenergie. Wolfgang Allgäuer repräsentiert in seinen Vorträgen eine dynamische Mischung aus bodenständiger Praxis und philosophischer sowie spiritueller Inspiration. Er gibt seinen Zuhörern eine einzigartige Strategie zur Selbstbegeisterung an die Hand und legt seine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Praxis eingängig dar. Mehr über Wolfgang Allgäuer erfahren Sie unter folgendem Link.

Christoph Schroeder

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