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Bitcoin & Co.: Digitale Währung für den Mittelstand?

In seinem jüngst veröffentlichten Threat Report für das dritte Quartal 2013, machte der IT- Sicherheitsdienstleister McAfee unter anderem mit seinem Bericht über Bitcoins Schlagzeilen. Denn wie die Experten herausfanden, wird die digitale Währung für illegale Aktivitäten, wie zum Beispiel den Kauf von Waffen, missbraucht. Aber auch aufgrund anderer Sicherheitsprobleme steht das virtuelle Zahlungsmittel im Fokus der öffentlichen Kritik. Aus diesem Grund gibt die Softwareschmiede dem Mittelstand Tipps zum sicheren Handel in die Hand.

Währung der Zukunft?

Die Nachfrage nach digitalen Währungen ist groß und damit auch die Chance für Händler. Die Transaktionsgebühren sind zum Beispiel mit nur einem Prozent des Betrags deutlich günstiger als bei Kreditkarten. Chancen bestehen vor allem im Bereich des Micropayment, der in Deutschland traditionell noch dem Bargeld gehört.

In puncto Sicherheit haben digitale Währungen in manchen Bereichen heute schon Vorteile: Im Gegensatz zu Zahlungsverfahren wie Kreditkarte oder Lastschrift besteht hier nicht die Gefahr, dass beim Empfänger gespeicherte Daten missbraucht werden. Auch Phishing ist keine Gefahr für die Integrität des eigenen Systems. Ein zentrales Argument für die große Chance von Bitcoin & Co. liegt aber vor allem in deren Nutzerfreundlichkeit: Virtuelle Währungen funktionieren besonders gut bei der Bezahlung per Smartphone, ganz einfach über Barcode-Scan.

Hürden Sicherheit & Vertrauen

Anfang Dezember wurde eine eine Attacke auf das bekannteste Forum der Bitcoin-Szene, Bitcontalk.org, bekannt. Kurz zuvor schloss eine Handelsplattform ihre Pforten, weil es einem Hacker gelungen war, über eine Sicherheitslücke Bitcoins zu stehlen. Auch ein sogenannter Mining-Pool, der neue Bitcoins produziert, wurde angegriffen. In der Vergangenheit sind virtuelle Währungen außerdem in die Schlagzeilen geraten, weil sie es Kriminellen erleichtern, ihre Identität zu verschleiern und mit illegalen Waren Handel zu betreiben. Liberty Reserve nutzte seine alternative Währung, den Liberty Dollar, gar um insgesamt sechs Milliarden US-Dollar zu waschen.


Seite 2: Tipps für den sicheren Handel

Christoph Schroeder

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