Panorama

Die Jahrestage aus Politik und Weltgeschehen: 01. September

Auf AGITANO lassen wir täglich das Weltgeschehen wieder aufleben. In einem kurzen Überblick zeigen wir, was sich auf den Tag genau in den Jahren zuvor zugetragen hat. Einflussreiche Eckdaten zu politischen Ereignissen werden genauso in Erinnerung gerufen, wie besondere Daten des Weltgeschehens. Heute: 01. September.

  

1449: In der Tumuschlacht besiegen mongolische Truppen eine wesentlich größere Streitmacht der Ming-Dynastie. Der chinesische Kaiser Zhengtong gerät in gegnerische Gefangenschaft.

1575: König Philipp II. erklärt – nach 1557 – ein zweites Mal den Staatsbankrott Spaniens.

1581: Der russische Kosaken-Ataman Jermak Timofejewitsch hat die aus 840 Leuten bestehende Kampfgruppe für die Eroberung Sibiriens gesammelt.

1598: Boris Godunow wird zum russischen Zaren gekrönt.

1701: In der Schlacht bei Chiari in Oberitalien besiegt die österreichische Armee unter Prinz Eugen von Savoyen während des Spanischen Erbfolgekriegs französische Truppen unter François de Neufville, duc de Villeroy.

1707: Mit seiner Drohung, auf Seiten Frankreichs in den Spanischen Erbfolgekrieg einzugreifen erzwingt König Karl XII. von Schweden in der Altranstädter Konvention die Garantie weitgehender Glaubensfreiheit für die Protestanten in Schlesien. Kaiser Joseph I. muss den schlesischen Protestanten den Bau von 6 Gnadenkirchen gewähren, die von diesen aus Dankbarkeit zum Teil als getreue Kopien der Stockholmer Katharinenkirche erreichtet werden.

1715: Mit dem Tod des französischen Königs Ludwig XIV. geht die längste Regentschaft eines europäischen Monarchen zu Ende. Er war 72 Jahre an der Macht.

1858: Die Einnahme von Đà Nẵng im Kaiserreich Annam durch französische Truppen ist der Auftakt zur Eroberung Cochinchinas.

1862: Im Gefecht von Chantilly in der Nähe von Washington D. C. besiegen die Truppen der Südstaaten unter General „Stonewall“ Jackson die Army of Virginia der Nordstaaten im Sezessionskrieg, können deren geordneten Rückzug jedoch nicht verhindern.

1866: Der Bayerische Landtag billigt den Friedensvertrag mit Preußen zur Beendigung des Deutschen Krieges, in dem das Königreich Bayern an der Seite des Kaisertums Österreich um die Vorherrschaft in Deutschland gekämpft hat.

1870: Im Deutsch-Französischen Krieg unterliegen die Franzosen in der Schlacht von Noiseville. Die Deutschen beginnen erfolgreich die Schlacht von Sedan.

1873: Cetshwayo kaMpande wird der letzte souveräne König der Zulu.

1904: In der Schlacht von Masoller setzen sich die Soldaten der regierenden Colorados gegen die Kämpfer der Blancos in der letzten Schlacht des uruguayischen Bürgerkriegs durch. Der Putschistenführer Aparicio Saravia wird schwer verwundet, kann sich jedoch noch nach Brasilien begeben.

1905: Alberta und Saskatchewan werden nach der Abspaltung von den Nordwest-Territorien eigenständige kanadische Provinzen.

1919: Die Gründung der von der Oktoberrevolution inspirierten Kommunistischen Partei in den Vereinigten Staaten durch Charles Ruthenberg löst in der Folge im Land erstmals die „Red Scare“ aus.

1920: Der französische General Henri Gouraud proklamiert im Rahmen des Völkerbundmandats für Syrien und Libanon den Staat Großlibanon, aus dem im Jahr 1926 die heutige Republik Libanon hervorgeht.

1928: Ahmet Zogu krönt sich zum König der Albaner und erklärt das Land zu einer konstitutionellen Monarchie.

1929: Rückwirkend tritt der Young-Plan zur Regelung der von Deutschland zu zahlenden Reparationen auf Grund seiner Kriegsschuld am Ersten Weltkrieg in Kraft.

1939: Der Zweite Weltkrieg beginnt um 4.45 Uhr mit dem Beschuss der Westerplatte bei Danzig durch das deutsche Marine-Schulschiff Schleswig-Holstein und dem Einmarsch deutscher Truppen in Polen auf Hitlers Befehl.

1939: Adolf Hitler setzt mit dem „Euthanasie“-Erlass die systematische Ermordung von über 100.000 Geisteskranken und Behinderten in Gang.

1939: Tag der ersten Generalmobilmachung der Schweizer Armee nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges

1939: Mit der Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen wird im nationalsozialistischen Großdeutschen Reich das Hören ausländischer Radiosendungen strafbar, für das Verbreiten abgehörter Nachrichten wird in besonderen Fällen der Tod angedroht.

1941: Die Juden im Deutschen Reich werden per Polizeiverordnung gezwungen, den gelben Davidstern („Judenstern“) mit der Aufschrift „Jude“ „sichtbar auf der linken Brustseite des Kleidungsstückes zu tragen“. Die Verordnung tritt am 19. September des gleichen Jahres in Kraft.

1942: Die Aussiedlung der Marktgemeinde Neweklau und 71 umliegender Dörfer zur Schaffung des SS-Truppenübungsplatzes Beneschau beginnt.

1947: Rudolf Paul, der Ministerpräsident des Landes Thüringen, setzt sich über Berlin-West von der Sowjetischen in die Amerikanische Besatzungszone ab. Am 9. Oktober verliert der Geflohene offiziell sein Amt an seinen Stellvertreter Werner Eggerath.

1948: Der Parlamentarische Rat tritt erstmals zusammen und wählt Konrad Adenauer zum Vorsitzenden.

1951: Das ANZUS-Abkommen, benannt nach den teilnehmenden Staaten Australien, Neuseeland und den USA, wird in San Francisco unterzeichnet.

1951: In San Francisco beginnt die Friedenskonferenz zwischen Japan und den Alliierten des Zweiten Weltkriegs.

1957: Der Antikriegstag erinnert in Deutschland an den Angriff der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939. Die Initiative für diesen Gedenktag geht vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) aus und wird jährlich begangen.

1957: In der Bundesrepublik Deutschland wird gesetzlich für alle Fahrzeuge innerorts das Tempolimit von 50 km/h verbindlich.

1961: Die Konferenz zur Gründung der Bewegung der blockfreien Staaten beginnt mit 25 Teilnehmerstaaten in Belgrad.

1963: Singapur wird von Großbritannien unabhängig.

1964: Die Volkskammer der DDR beschließt unbefristet die Nichtverjährung von NS-Verbrechen.

1969: Der reformierte § 175 des deutschen Strafgesetzbuches (StGB) tritt in Kraft. Er stellt Homosexualität unter Männern ab 21 Jahren nicht mehr unter Strafe. Erst 1994 wird er für erwachsene Männer komplett aufgehoben werden.

1969: Der libysche Offizier Muammar al-Gaddafi übernimmt per Staatsstreich die Macht.

1970: Die marxistisch-leninistische Demokratische Front zur Befreiung Palästinas verübt ein Attentat auf Jordaniens König Hussein I. Der Herrscher entgeht dem auf seiner Fahrt zum Flughafen Amman ausgeführten Anschlag. Die bestehenden Spannungen mit dem Gastland der Palästinenser verschärfen sich erheblich.

1971: Chancengleichheit: In der Bundesrepublik Deutschland tritt das Bundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (BAföG) in Kraft.

1981: In der Zentralafrikanischen Republik stürzt General André Kolingba den amtierenden Präsidenten David Dacko.

1983: Die sowjetische Luftwaffe schießt bei Sachalin eine vom Kurs abgekommene Boeing 747 der Korean Airlines ab. Alle 269 Insassen der KAL 007 kommen dabei ums Leben.

1984: Ein Anschlag auf den Flughafen im afghanischen Kabul fordert 42 Todesopfer.

1992: Der erste Österreichische Gedenkdiener tritt seinen Zivilersatzdienst im Museum Auschwitz-Birkenau an.

1997: Vom Staatsmännergremium InterAction Council wird eine Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten vorgeschlagen.

1999: Sellapan Ramanathan wird Staatspräsident in Singapur.

2004: Geiselnahme von Beslan: In einer Mittelschule in Beslan, Nordossetien, Russland, nehmen tschetschenische Terroristen und Terroristinnen hunderte Personen als Geiseln.

2005: Die Gouverneurin des US-Bundesstaates Louisiana, Kathleen Blanco, gibt den Schießbefehl („shoot to kill“) gegen Plünderer aus, die das Chaos ausnützen, das der Hurrikan Katrina hinterlassen hat.

  

(Quelle: Wikipedia)

 

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