Panorama

Die Jahrestage aus Politik und Weltgeschehen: 21. September

Auf AGITANO lassen wir täglich das Weltgeschehen wieder aufleben. In einem kurzen Überblick zeigen wir, was sich auf den Tag genau in den Jahren zuvor zugetragen hat. Einflussreiche Eckdaten zu politischen Ereignissen werden genauso in Erinnerung gerufen, wie besondere Daten des Weltgeschehens. Heute: 21. September.

 

454: Der römische Kaiser Valentinian III. ermordet seinen Feldherren Aëtius.

1327: Der englische König Eduard II., der im Januar auf den Thron verzichtet hat, wird im Gefängnis der Burg von Berkeley (Gloucestershire) ermordet.

1337: In der Schlacht bei Grynau in der Zeit der Schweizer Habsburgerkriege behalten die Zürcher die Oberhand gegenüber den Truppen eines Adelsbundes.

1338: Die Seeschlacht von Arnemuiden ist die erste mit Kanonen ausgetragene Seeschlacht. Fünf englische Nefs werden von einer französischen Flotte in der Anfangszeit des Hundertjährigen Kriegs nach tapferem Widerstand bezwungen.

1435: Im Vertrag von Arras verständigen sich mit König Karl VII. von Frankreich und Herzog Philipp dem Guten die Herrscher von Frankreich und von Burgund über eine Beilegung ihres jahrelang schwelenden Konfliktes, des Bürgerkriegs der Armagnacs und Bourguignons. Mit England kommt hingegen bei dieser Friedenskonferenz kein Einvernehmen zur Beendigung des Krieges zustande.

1520: Süleyman I. der Prächtige wird Sultan und Kalif von Konstantinopel.

1745: Jakobitische Rebellen unter der Führung von Charles Edward Stuart schlagen in der Schlacht bei Prestonpans britische Regierungstruppen unter General Sir John Cope vernichtend und gewinnen damit zeitweilig die Herrschaft über ganz Schottland.

1746: Eine französische Streitmacht unter Admiral Bertrand François Mahé de La Bourdonnais nimmt im ersten Karnataka-Krieg die zuvor von den Briten beherrschte indische Stadt Madras ein.

1792: In der Französischen Revolution erklärt der Nationalkonvent König Ludwig XVI. für abgesetzt, die Erste Französische Republik beginnt.

1832: Im Black-Hawk-Purchase treten die Sauk– und Fox-Indianer ihr östlich des Mississippi River gelegenes Land an die Vereinigten Staaten ab. Der Vertrag, der am 1. Juli des folgenden Jahres in Kraft tritt, beendet den Black-Hawk-Krieg. Der Häuptling Black Hawk ist am Vertrag unbeteiligt, da er sich in Gefangenschaft befindet.

1846: Während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges beginnt die Schlacht von Monterrey.

1848: Gustav Struve und seine Frau Amalie, die bereits am Heckeraufstand im März teilgenommen haben, rufen im Rathaus von Lörrach die Deutsche Republik aus. Auch dieser Ansatz zu einer Badischen Revolution wird nach wenigen Tagen niedergeschlagen.

1898: Im Kaiserreich China stürzt die Kaisermutter Tz’e Hsi ihren Neffen Te Tsun und beendet dessen Hundert-Tage-Reform.

1916: SPD in der Krise: Der Parteivorsitzende Friedrich Ebert berichtet auf der Reichskonferenz von einem Schrumpfen der Mitgliederzahl um 64 Prozent.

1933: Vor dem IV. Strafsenat des Reichsgerichts in Leipzig beginnt der Prozess zum Reichstagsbrand. Der Tat angeklagt sind Marinus van der Lubbe und die Kommunisten Ernst Torgler, Georgi Dimitrow, Blagoi Popow und Wassili Tanew.

1944: Durch eine gezielte Indiskretion wird der Morgenthau-Plan des US-Finanzministeriums zum Nachkriegsdeutschland publik. US-Präsident Franklin D. Roosevelt distanziert sich nach stark ablehnenden Reaktionen bald von diesem Papier.

1949: Die Alliierte Hohe Kommission nimmt auf der Basis des Besatzungsstatuts ihre Arbeit in Deutschland auf.

1949: Aufhebung der Zensur und der Reglementierung der Presse im Nachkriegsdeutschland durch die Besatzungsmächte.

1949: Das Inkrafttreten des Besatzungsstatuts gibt der Bundesrepublik Deutschland die vollständige Verfügung über die Judikative, Legislative und Exekutive zurück.

1960: Erstmals wird neben der US-amerikanischen auch die panamaische Flagge über dem Panamakanal gehisst.

1964: Malta erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.

1972: Der Deutsche Bundestag billigt die Rentenreform (Einführung der flexiblen Altersgrenze).

1979: Der zentralafrikanische Kaiser Bokassa I. wird durch David Dacko gestürzt und neuerlich die Zentralafrikanische Republik ausgerufen.

1981: Belize (bis 1973 Britisch-Honduras) wird von Großbritannien unabhängig.

1991: Armenien erhält seine Unabhängigkeit von der Sowjetunion.

1991: Bürgerrechtler der ehemaligen DDR gründen die parteiliche Organisation Bündnis 90.

1993: Russische Verfassungskrise 1993: Der russische Staatspräsident Boris Jelzin entmachtet das Parlament durch Auflösung des Volksdeputiertenkongresses und des Obersten Sowjets Russlands.

1993: Beim Anflug auf Sochumi in Georgien wird eine Tupolew Tu-134 der Transair Georgia von abchasischen Separatisten abgeschossen. Alle 27 Insassen sterben.

1997: Das neu gegründete Wahlbündnis Akcja Wyborcza Solidarność von Marian Krzaklewski siegt bei den Parlamentswahlen in Polen.

2002: Die Mitgliedsländer der Vereinten Nationen (UNO) begehen den 21. September zum ersten Mal ohne Ausnahme als Weltfriedenstag, nachdem dies am 7. September des Vorjahres einstimmig in der Vollversammlung beschlossen worden ist (UN-Resolution 55/282). Zuvor war dieser Tag schon 1981 am 30. November in der UN-Resolution 36/67 zum „International Day of Peace“ erklärt worden.

(Quelle: Wikipedia)

 

 

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