Panorama

Die Jahrestage aus Politik und Weltgeschehen: 27. November

Auf AGITANO lassen wir täglich das Weltgeschehen wieder aufleben.

In einem kurzen Überblick zeigen wir, was sich auf den Tag genau in den Jahren zuvor zugetragen hat. Einflussreiche Eckdaten zu politischen Ereignissen werden genauso in Erinnerung gerufen, wie besondere Daten und Jahrestage des Weltgeschehens. Heute: der 27. November.

Bild: Susanne Krekeler / pixelio.de

43 v. Chr.: Die Volksversammlung in Rom überträgt in der Situation nach der Ermordung Caesars dem von Octavianus, Marcus Antonius und Marcus Aemilius Lepidus gebildeten Triumvirat diktatorische Vollmachten auf die Dauer von fünf Jahren.

511: Der Tod des Merowingers Chlodwig I. führt zur Aufteilung des Frankenreiches unter seine vier Söhne Theuderich, Chlodomer, Childebert und Chlothar.

602: Der byzantinische Kaiser Maurikios und seine Söhne werden von aufständischen Soldaten auf Befehl von Phokas, der ihm auf den Thron folgt, hingerichtet.

1237: In Norditalien schlägt Kaiser Friedrich II. in der Schlacht von Cortenuova ein Heer des Lombardenbundes unter der Führung von Mailand vernichtend.

1308: Heinrich VII. wird von den Kurfürsten zum römisch-deutschen König gewählt.

1382: Die flandrischen Städte unterliegen in der Schlacht bei Roosebeke einem von König Karl VI. ausgesandten französischen Ritterheer, das der künftige Erbe Flanderns, Philipp II. von Burgund, unterstützt.

1697: Der brandenburgische Premierminister Eberhard von Danckelman wird gestürzt, wodurch der Weg zur allmählichen Machtübernahme durch das so genannte Drei-Grafen-Kabinett im preußischen Staat geebnet wird.

1813: Der von Napoleon Bonaparte abgesetzte Peter Friedrich Ludwig kehrt als Herzog nach Oldenburg zurück.

1838: Im Kuchenkrieg beschießt die französische Flotte das mexikanische Fort San Juan de Ulúa und die nahe Stadt Veracruz.

1838: Großherzog August stiftet den Oldenburgischen Haus- und Verdienstorden zur Erinnerung an die Rückkehr von Herzog Peter Friedrich Ludwig nach Oldenburg 25 Jahre zuvor.

1848: In der Hauptstadtfrage der Schweiz einigen sich die eidgenössischen Räte auf die Abschaffung des Rotationsprinzips der Vororte. Zur Wahl für die in der Schweizer Bundesstadt stellen sich am nächsten Tag die Städte Bern, Luzern und Zürich.

1868: US-amerikanische Truppen unter George Armstrong Custer vernichten ein schlafendes Dorf der Südlichen Cheyenne unter Häuptling Black Kettle im Massaker am Washita, bei dem über 100 Menschen getötet werden.

1870: Otto von Bismarck formuliert für Bayerns König Ludwig II. den Kaiserbrief, welcher Preußens König Wilhelm I. als deutschen Kaiser vorschlägt.

1905: In Berlin konstituiert sich der Deutsche Städtetag.

1910: Die Revolta da Chibata endet in Rio de Janeiro nach fünftägigem Straßenkampf.

1919: Mit dem Vertrag von Neuilly-sur-Seine verliert Bulgarien die thrakischen Gebiete an Griechenland, die Westgebiete an Serbien und die Süddobrudscha mit Silistra an Rumänien.

1926: Die Regierung Albaniens schließt den Ersten Tiranapakt mit Italien und erhält im Gegenzug Finanzhilfen und Unterstützung beim Aufbau der Polizei. Präsident Ahmet Zogu stärkt mit dem Vertrag seine innenpolitische Stellung.

1939: Die Sowjetunion kündigt den 1932 geschlossenen Nichtangriffspakt mit Finnland, das im geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Paktes dem sowjetischen Einflussbereich zugeschlagen worden ist.

1940: Mehr als 60 ehemalige rumänische Funktionäre und Anhänger des abgedankten Königs Carol II. werden von Ion Antonescus Eiserner Garde im Gefängnis von Jilava ermordet, während sie auf ihren Prozess warten.

1940: Die Seeschlacht bei Kap Teulada im Zweiten Weltkrieg zwischen der italienischen Regia Marina und der britischen Royal Navy südlich von Sardinien endet mit einem taktischen Unentschieden.

1942: Nach der Besetzung von Vichy-Frankreich beginnt das Deutsche Reich die Operation Lila, um die französische Atlantikflotte in Toulon in seine Gewalt zu bekommen. Diese reagiert darauf mit ihrer Selbstversenkung.

1944: Die Innenstadt von Freiburg im Breisgau wird durch einen Bombenangriff im Rahmen der Operation Tigerfish fast vollständig zerstört. Das Freiburger Münster bleibt wie durch ein Wunder unversehrt.

1945: Im Rahmen der Operation Deadlight beginnen die britische Royal Navy und die polnische Marine mit der Zerstörung aller funktionsfähigen deutschen U-Boote; dieses Unternehmen dauert bis zum 12. Februar 1946 an.

1958: Die Sowjetunion richtet sich mit ihrem Berlin-Ultimatum an die Westmächte, mit dem sie die Umwandlung von West-Berlin in eine Freie Stadt und den Abzug der Westalliierten fordert.

1961: Einen Tag nach einem Zeitungsartikel über den Verdacht, dies sei für Missbildungen an Neugeborenen verantwortlich, nimmt die Grünenthal GmbH das thalidomidhaltige Arzneimittel Contergan vom Markt.

1968: In den Niederlanden wird das Gesetz zur Einführung eines Mindestlohns verabschiedet.

1978: Die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) wird gegründet.

1989: In der Tschechoslowakei kommt es aufgrund der Unzufriedenheit mit der Politik des Ministerpräsidenten Ladislav Adamec zum Generalstreik im Rahmen der Samtenen Revolution.

1990: Der Kanton Appenzell Innerrhoden führt als letzter Schweizer Kanton das Frauenstimmrecht ein, dies geschieht durch Beschluss des Bundesgerichts und gegen den Willen der Stimmbürger.

2001: Die Afghanistan-Konferenz UN Talks on Afghanistan auf dem Petersberg bei Königswinter beginnt.

(Quelle: Wikipedia)

Christoph Schroeder

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