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Gabriel Schandl – Montag! Gott sei Dank. Teil 2: Was Ihre Umgebung mit der Freude an Montagen zu tun hat…

… aus der neuen, motivierenden Themenserie „Montag! Gott sei Dank.“ Nach „Was Ihre Talente mit der Freude an Montagen zu tun haben…“ folgt heute Teil 2 mit „Was Ihre Umgebung mit der Freude an Montagen zu tun hat…“.

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Tatstatur, Maus, Kalender, Büro, Arbeitplatz
Uns muss die Umgebung gefallen, in der wir tätig sein dürfen. Falls das nicht der Fall ist, müssen wir das ändern.(Bild: GG-Berlin / pixelio.de).

Vor zwei Wochen ging es in meinem Beitrag um eine einfache Formel für Leistungsglück: Talent x Umgebung x Freiheit x Umsetzung = Leistungsglück. Was bedeuten diese vier Elemente, die notwendig sind, um Freude an der eigenen Leistung zu erfahren? Wir starteten mit dem Talent, heute geht es weiter mit der zweiten wichtigen „Zutat“ für die Freude am Tun, nämlich der Umgebung. Da ich aktuell an meinem Buch schreibe „Das Beste geben – Wege zum Leistungsglück“ (erscheint im Mai 2014), bin ich in dieser Thematik gerade ganz besonders begeistert verhaftet und freue mich, Sie Ihnen nahezubringen:

Die Vielfalt der Möglichkeiten

Was ist unter „Umgebung“ zu verstehen? Es geht um unseren Arbeitsinhalt. Das hat auch mit der Frage zu tun: Womit beschäftigen wir uns? Und was hat das mit Leistungsglück zu tun? Sehr vieles. Dies ist die Grundvoraussetzung dafür, dass wir unsere Talente einsetzen können. Für den einen bedeutet es, als Techniker hervorragende Produkte zu bauen. Für den nächsten heißt es, im Kundenkontakt täglich zum Beispiel eine besondere Schokolade, Kaffee oder ein anderes Lebensmittel zu produzieren. Andere lieben ihre Beschäftigung im Web-Marketing und erstellen Dienstleistungen, die begeistern, weil sie den Menschen das Leben erleichtern. Der nächste liebt es, zu erfinden, zu verbessern, weiterzuentwickeln. Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen sind nichts anderes als der Spiegel unserer Kreativität. Sie zeigen, wozu wir fähig sind, wenn wir „das Richtige“ tun.

Was das ist, spüren wir alle, wenn es soweit ist. Deshalb ist es gut, möglichst viel auszuprobieren. Ich erinnere mich an einen Diplom-Ingenieur, der ein Unternehmen leitete, das sich mit der Erforschung technischer Bedingungen beschäftigte. Das tat er viele Jahre lang. Heute arbeitet er als selbständiger Immobilienmakler und es macht ihm viel Freude. Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun. Na und? Ihm muss es gefallen. Uns muss gefallen, was wir tun, sowie die Umgebung, in der wir tätig sein dürfen und wenn dies nicht der Fall ist, haben wir alle Freiheiten, es zu ändern. Der „Ermöglicher“ dieses Wechsels, der Weiterentwicklung und Verbesserung des Status Quo ist unsere Kreativität. Von Einstein kennen wir den Satz: „Wir nutzen nur 10 Prozent unserer mentalen Fähigkeiten.“ Das ist relativ wenig, so finde ich. Was machen Menschen, die mehr wollen?


Seite 2: Das ist ja alles ganz schön, aber…

Christoph Schroeder

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