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5 Tipps für den Einstieg: Erfolgreiches Investment in Immobilien als Kapitalanlage

Miniatur eines Einfamilienhauses auf einem Schreibtisch, jemand arbeitet mit Rechner, Unterlagen und Stift

„Die Zeit ist reif für die erste Immobilie!“ Und das jetzt trotz Immobilien-Boom? Auf jeden Fall. Denn wer einige Tipps beherzigt, sich Zeit nimmt und die immer noch vergleichsweise günstigen Zins-Konditionen nutzt, findet auch jetzt noch ein lohnenswertes Objekt. Dabei sind jedoch nicht nur das richtige Wissen und theoretische Analysen notwendig, sondern gerade der Zeitpunkt des Handelns. Dieser Beitrag bietet eine Orientierungshilfe – mit fünf praktischen Tipps zum Einstieg in Immobilien als Kapitalanlage.

Tipp 1: Lesen, Lesen, Lesen – der Einstieg

Wie zu jeder Kapitalanlage gibt es auch zu Immobilien zahlreiche Quellen und viel Literatur. Hierbei sprechen wir allerdings nicht von Instagram-Posts und Youtube-Videos, die von der Nutzung in Eigenbedarf bis zur Vermietung dieser Geldanlage alles erklären. Um sich einen Überblick zu verschaffen, lohnt es sich, ganz speziell Bücher zu lesen. Auch Fachzeitschriften bieten einen guten Einblick und legen die aktuelle Situation dar, häufig auch mit lokalem Fokus. Klar ist: Wer ein Immobilien-Investment tätigen will, muss auch hier die Grundlagen kennen. Dazu zählt beispielsweise die Berechnung wichtiger Kennzahlen wie die des Cashflows. Nur wer in der Lage ist, solche Berechnungen durchzuführen, kann effektiv gute von schlechten Investitionen und Optionen unterscheiden.

Tipp 2: Zielmarkt festlegen und kennenlernen

Es geht nicht nur darum, einfach irgendeine Immobilie zu kaufen. Denn der Standort ist und bleibt ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl. Eine ausgiebige Marktanalyse und die Festlegung des Wunsch-Standorts sind somit essenziell. Dabei spielen zum Beispiel die folgenden Faktoren bei der Lage einer Immobilie eine Rolle:

  • Lokale Gegebenheiten
  • Strukturelle Entwicklungen
  • Räumliche Nähe.

Nach der Auswahl des Standortes erfolgt idealerweise eine intensive Analyse der Mikrolage. Denn auch ortsintern hat jeder Stadtteil seine unterschiedlichen Gegebenheiten. Ein Besuch vor Ort mit genügend Zeit ist letztendlich Gold wert. Ist der optimale Standort gefunden, kann man sich voll und ganz auf die Objektsuche fokussieren.

Tipp 3: Ein Netzwerk aufbauen und die richtigen Expert:innen finden

Allein schon der Austausch mit Immobilien-Interessierten ist sehr wertvoll – ob in der Familie oder Freundeskreis. Sowohl positive als auch negative Erfahrungen helfen dabei, Fehler auszumerzen oder ganz zu vermeiden, und sich insgesamt weiterzuentwickeln.

Auch ein Austausch mit Expert:innen wie Immobilienmakler:innen, Steuerberater:innen oder Finanzierer:innen bietet umfangreiche Einblicke. Im Verhältnis zum Kaufpreis der Immobilie gleichen sich diese Gespräche kostentechnisch in der Regel mehr als aus. Wer eine ganzheitliche Beratung bevorzugt, kann auch sogenannte Immobilien-Coaches wie Immocademy engagieren. Hier werden Praxistipps gezeigt und es kann auf ein bestehendes Netzwerk zurückgegriffen werden.

Tipp 4: Vorbereitung ist alles

Es geht heutzutage nicht mehr nur darum, eine geeignete Immobilie zu finden. Das Ziel ist selbstverständlich, auch den Zuschlag zu erhalten. Denn auf spannende Objekte mit guten Lagefaktoren zur Immobilie bewerben sich oftmals zahlreiche Investor:innen. Hier gilt es vor allem, schnell und gut vorbereitet zu sein. Wer sich als Erste:r meldet und bereits eine zugesicherte Finanzierung vorlegen kann, erhöht automatisch auch die eigenen Chancen, sich von Mitbewerber:innen abzugrenzen und tatsächlich den Zuschlag zu bekommen.

Tipp 5: Die beste Zeit um anzufangen ist jetzt!

Aufgrund der Wohnungsknappheit ist in den gefragten Regionen wie Berlin, München oder Hamburg oder anderen internationalen Metropolen weiterhin keine Entspannung der Nachfrage abzusehen. Effektiv ist zukünftig – mittel- wie auch langfristig – weiterhin mit einer Preissteigerung zu rechnen. Die Zinssituation hingegen ist immer noch attraktiv.

Daher lautet das eindeutige Credo: Jetzt Anfangen. Verweilen Sie also nicht zu lange bei den ersten beiden Tipps und bei der Schaffung der theoretischen Grundlagen. Das größte Wissen und die beste Standortanalyse bringen schließlich nichts, wenn man nicht anfängt, konkret zu werden und zu handeln.

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