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5 Tipps für Ihr Amazon-Business: So platzieren Sie Ihr Produkt richtig und erhalten bessere Bewertungen

Ein Holzwürfel mit dunkelrotem Einkaufswagen-Icon liegt auf einer schwarzen Tastatur.

Es ist ein Unternehmen der Superlative. Amazons Umsatz, seine Marktmacht und sein Markenimage sind unübertroffen. Nicht umsonst führt der Konzern aus Seattle regelmäßig die Charts der bedeutenden Unternehmen der Welt an. Dabei setzt der Online-Riese schon lange nicht mehr nur auf das Eigengeschäft. Einen Großteil seines Umsatzes erwirtschaftet er über Dritte, denen der Gigant die eigene Reichweite für Verkäufe zur Verfügung stellt – was sich viele Onlinehändler zu Nutzen machen. Mit den folgenden fünf Tipps verbessern Sie Ihr Amazon-Business im Handumdrehen.

Setzen Sie sich gegen die Konkurrenz durch

Entstanden ist der Amazon Marketplace als Händlernetzwerk, das unter dem Dach des Online-Riesen (fast) jedes Kundenbedürfnis erfüllt. Die Anzahl und Vielfalt der angebotenen Produkte sind unübertroffen. Und die Konkurrenz enorm: Für junge Unternehmen ist es oft schwer, sich am Markt durchzusetzen. Ihre Bekanntheit ist gering und die eigenen Waren erregen wenig bis keine Aufmerksamkeit. Doch es gibt ein paar einfache Maßnahmen, mit denen Sie Ihr eigenes Produkt besser platzieren und so die Verkäufe ankurbeln.

Auf die Kauf-Entscheidung der Verbraucher kommt es an

Der Köder muss dem Fisch schmecken – und nicht dem Angler. Damit es mit der Platzierung der eigenen Produkte klappt, sollten Sie als Amazon-Marketplace-Händler folgende fünf Tipps berücksichtigen:

Tipp 1: Umfangreiche Informationen und aussagekräftige Bilder.

Ungepflegte Produktpräsentationen, die kaum Aussagekraft haben, schrecken Kunden ab. Legen Sie deshalb Wert darauf, ein gut gepflegtes, informatives und umfangreiches Produktprofil zu erstellen. Dazu gehören

  • eine interessante Produktbeschreibung
  • Detailinformationen
  • aussagekräftige Bilder.

Ein so aufgestelltes Profil stellt den Mindeststandard dar, den Sie erfüllen müssen, um zur Konkurrenz aufzuschließen. Lassen Sie sich dabei nicht auf Kompromisse ein.

Tipp 2: Offen Antworten auf Fragen geben.

Potenzielle Kunden wollen alles Mögliche wissen – und das auf allen nur denkbaren Kanälen. Rechnen Sie damit, dass Sie sogar über Ihre private Facebook-Seite angeschrieben werden. Und nutzen Sie diese Neugier. Machen Sie die Fragen öffentlich und geben Sie Antworten darauf. Amazon stellt dafür sogar eine eigene Rubrik zur Verfügung. Dabei ist es gar nicht nötig, ins Detail zu gehen. Ein bis zwei präzise formulierte Sätze reichen vollkommen aus, um Interessenten zufrieden zu stellen.

Tipp 3: Von der Konkurrenz lernen.

Sicherlich ist es nicht die feine englische Art, die Konkurrenz zu kopieren. Dennoch ist eine gründliche Konkurrenz-Analyse hilfreich. Schauen Sie sich genau an, was gut aufgestellte Wettbewerber schreiben, zeigen und machen. Und tun Sie es ihnen gleich. Das bedeutet nicht, dass Sie Bilder und Texte eins zu eins übernehmen sollen – denn damit verstoßen Sie gegen das Urheberrecht. Aber wenn Sie sich ein erfolgreiches Unternehmen oder Produkt zum Vorbild nehmen, sehen Sie recht schnell, an welchen Stellschrauben es sich zu drehen lohnt.

Tipp 4: Auf das eigene Produkt hinweisen.

Sprechen Sie über Ihr Produkt. Auf jeder Plattform, die Sie finden können. Foren sind dafür gut geeignet, besonders dann, wenn Sie sich als Lösung für ein Problem platzieren können. Aber auch mit Beiträgen oder Bildern in den Sozialen Medien lässt sich die eigene Bekanntheit erhöhen. Beschränken Sie sich jedoch nicht nur auf die Unternehmens-Kanäle. Nutzen Sie auch Kommentarfunktionen, Antwort-Felder und ähnliche Möglichkeiten, um offensiv für sich zu werben. Nehmen Sie dabei bewusst Rückschläge in Kauf. Von manchen Seitenbetreibern werden Sie sicher schnell wieder gelöscht oder gar blockiert. Aber bei einigen werden Ihre Posts bestimmt dauerhaft bleiben und von der richtigen Zielgruppe auch gesehen.

Tipp 5: Bessere Bewertungen.

Stimmt die Qualität? Passt die Lieferzeit? Wie ist der Kundenservice? Jede dieser Fragen lässt sich bei Amazon bereits vor dem Kauf beantworten. Und die Kunden informieren sich umfassend. Über 70 Prozent gaben an, dass Bewertungen großen Einfluss auf ihre Kaufentscheidung haben. Das bedeutet für Sie, dass Sie aktiv daran arbeiten müssen, gute Rezensionen zu erhalten. Gehen Sie deshalb nicht nur auf Kritik ein, sondern bedanken sich auch bei denjenigen, die Ihnen eine gute Bewertung geschenkt haben.

  • Verbessern Sie angesprochene Mängel
  • Sprechen Sie über deren Behebung
  • Bieten Sie aktiv Lösungen an.

Lassen Sie eine Entwicklung erkennen und machen Sie Ihren Kunden klar, dass Sie sich um Ihre Anliegen kümmern. Keine Bewertung sollte von Ihnen unkommentiert bleiben – immer freundlich und sachlich reagieren. Auch die direkte Anfrage bei Kunden mit der Bitte um eine Bewertung kann nicht schaden. Wenn Sie Unterstützung benötigen, sichern Sie sich die Dienste von Spezialisten für professionelles Bewertungsmanagement wie Fivestar Marketing.

Nach kurzfristigem Erfolg langfristige Ziele setzen

Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten, mit denen Sie Ihre Sichtbarkeit und damit auch Ihren Umsatz bei Amazon steigern können. Viele davon, wie

  • Fachartikel
  • Betreiben eines Blogs
  • Positionierung als Experte

wirken indirekter und kosten viel Zeit und Engagement. Andere Aktivitäten, wie

  • Bannerwerbung
  • Anzeigen
  • Ads

erfordern ein gewisses Kapital, sind jedoch ebenso lohnend. Sich früher oder später auch mit diesen Methoden auseinanderzusetzen, ist durchaus ratsam. Für den Anfang allerdings können Sie mit einfachen Mitteln schon eine ganze Menge erreichen.

Beate Greisel

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