Management

Als Solopreneur ein Startup gründen – alles Wissenswerte im Überblick

Geschäftsmann in Anzug sitzt lässig auf einem Hochhausdach mit Blick über die Start und arbeitet auf seinem Laptop.

Viele Menschen träumen von der Selbstständigkeit und dem Aufbau eines eigenen Unternehmens. In den letzten Jahren entwickelte sich ein weltweiter Hype um Startups und das zugehörige Arbeitsmodell. In immer mehr Branchen kommt es zu entsprechenden Gründungen, was die gesamte Wirtschaftswelt verändert hat. Auch als Solopreneur können Sie ein Startup gründen und Ihre eigenen Ideen umsetzen. Aber ist dieser Weg wirklich sinnvoll und was gilt es bei der Umsetzung zu beachten? Im folgenden Beitrag erhalten Sie Antworten auf diese zentralen Fragen sowie konkrete Tipps für maximalen Erfolg als Solopreneur. Dabei geht es unter anderem um den Kundenaufbau und Franchising als mögliche Alternative.

Was spricht für die Gründung eines Startups als Solopreneur?

In Form eines Startups lässt sich ein eigenes Unternehmen gründen, mit dem Sie Ihre individuelle Geschäftsidee realisieren. Im Gegensatz zur Arbeit im Team müssen Sie keine Kompromisse eingehen und zeitintensive Meetings gehören der Vergangenheit an. Dank privater und staatlicher Förderprogramme können Sie als Startupper von finanziellen Subventionen profitieren. Es müssen allerdings verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein, um diese Unterstützung zu erhalten. Zusätzliche Anreize für Gründer*innen sind die freie Zeiteinteilung und praktisch unbegrenzte Skalierungsmöglichkeiten. So entscheiden Sie selbst, wann Sie arbeiten und welche Prozesse Priorität haben. Im Gegensatz zu einem klassischen Arbeitsverhältnis müssen Sie keine Anweisungen befolgen, sondern handeln absolut eigenverantwortlich. Zudem schafft das Gründerdasein ein positives Image und bringt gesellschaftliche Anerkennung mit sich.

Welche Nachteile hat ein Startup als Solopreneur?

Als “Einzelkämpfer*in” geht die Gründung eines Startups nicht nur mit Vorteilen einher. Es können zum Beispiel der kreative Austausch und regelmäßiges Feedback fehlen. Die gegenseitige Kontrolle und Motivation haben einen durchaus positiven Einfluss auf die Produktivität, was die Tragweite dieses Aspekts verdeutlicht. Zu den Schattenseiten zählt auch der enorme Zeitaufwand für die Planung und Vorbereitung. Von der Idee bis hin zur Ausfertigung eines zielführenden Businessplans ist es ein langer und nicht immer einfacher Weg. Als Solopreneur müssen Sie diese Aufgaben allein erledigen und sich die entsprechenden Kompetenzen aneignen.

Außerdem erfordert der Aufbau eines Kund*innenstamms viel Geduld und Durchhaltevermögen. Mehrere Monate oder sogar Jahre ohne Profit sind in der Startup-Szene keine Seltenheit und als Einzelunternehmer*in tragen Sie das alleinige finanzielle Risiko. Darüber hinaus herrscht in vielen Branchen ein starker Konkurrenzkampf, was den Einstieg zunehmend erschwert. Im Idealfall positionieren Sie sich in einer Nische, die eine spezielle Zielgruppe anspricht und eine Marktlücke schließt. Zu diesem Zweck ist eine umfassende Analyse erforderlich, was die Bedeutung der vorausschauenden Planung zusätzlich unterstreicht.

Entscheidende Erfolgsfaktoren und eine mögliche Alternative

Damit Ihnen die Gründung als Solopreneur gelingt, benötigen Sie eine starke Eigenmotivation und ein durchdachtes Gesamtkonzept. Es gilt, sich ein professionelles Arbeitsumfeld sowie ein breit aufgestelltes Netzwerk aufzubauen, um zielgerichtet voranzukommen. Eine Alternative zur Gründung eines Startups stellt das Franchising dar. Als Franchisenehmer*in lassen sich das Risiko reduzieren und erprobte Geschäftsideen nutzen. Durch die Bekanntheit der jeweiligen Marke wird die Kundenakquise erleichtert und die Anlaufzeit bis zur ersten Profitgenerierung verkürzt. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist der unkomplizierte Zugang zu verschiedensten Branchen, da Ihnen das nötige Know-how vom Franchisegeber vermittelt wird.

Abschließendes Fazit zum Business-Aufbau als Solopreneur

Abschließend lässt sich festhalten, dass Sie als Solopreneur verschiedene Geschäftsmodelle nutzen können. Startups sind in aller Munde und bieten eine Vielzahl von Freiheiten. Die allgemeine Wirtschaftlichkeit und regelmäßige Einnahmen spielen dabei aber oft erst langfristig eine Rolle. Hier noch einmal die wichtigsten Informationen im Überblick:

  • die Gründung eines Startups ermöglicht die Umsetzung eigener Geschäftsideen
  • durch Zugang zu Förderprogrammen reduziert sich der Kostenaufwand
  • der Weg zu einem profitablen Unternehmen als Solopreneur hat aber viele Hindernisse
  • Franchising stellt eine attraktive Alternative dar und erleichtert den Einstieg.

Wer einen direkteren Weg zum Erfolg als Solopreneur sucht, kann die Synergien des Franchisings nutzen. Letztendlich ist es auch eine individuelle Typfrage, welcher Geschäftsaufbau für Sie infrage kommt. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit und bedenken Sie alle wichtigen Aspekte wie Ihr Budget oder vorhandene Vorkenntnisse. Wenn Sie alle aufgeführten Hinweise beachten, steht Ihrem Erfolg als Solopreneur aber nichts mehr im Wege.

Beate Greisel

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