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Andrea Latritsch-Karlbauer: Haltung fertig los! Teil 4: Körpersprache – wahre Sprache

Denn sie wissen nicht, was sie tun

Je größer der verbale Ausdruck vom nonverbalen abweicht, umso unglaubwürdiger sind wir. Und wir wissen es nicht! Worte können die Unwahrheit sagen, der Körper lügt nie!

Deshalb ist es unerlässlich, sich mit der eigenen nonverbalen Ausdrucksform auseinanderzusetzen. Wissen Sie, wie Sie zu einer Geschäfts- oder Mitarbeiterbesprechung gehen?

Liegt Ihre Vorbereitung nur im fachlichen Bereich oder nehmen Sie auch bewusst Einfluss auf Ihre innere Befindlichkeit, die sich in Ihrer Haltung äußert und ein Spiegel Ihrer Emotionen ist? Haben Sie Vorbehalte gegen eine Person, wird sich das in Ihrer Haltung widerspiegeln und das Gespräch von Anfang an von dieser unbewussten Aussage beeinflusst. Ihr Gegenüber spiegelt Ihre Haltung zurück und so ist der Ausgangspunkt Ihrer Besprechung denkbar schlecht. Nun, wie können Sie das ändern?

Trainieren Sie Selfness

Ein kleiner Selbstversuch: Stehen Sie auf und gehen Sie durch den Raum, beobachten Sie Ihren Atem. Neigen sie dazu, in Extremsituationen, die Luft anzuhalten, die Schultern hochzuziehen, den Brustkorb anzuspannen? Wackeln Sie vielleicht noch mit den Füßen? Das gibt dem Gespräch noch eine pikante Nervositätsnote. Das sind Energiestaus, die aus Anspannung und Unsicherheit entstehen.

Professionelles Agieren im Business erfordert ein gewisses Maß an „Selfness“, ein Wissen um unseren Körper und unsere Stimme. Der Körperausdruck ist wie ein offenes Buch, aus dem man lesen kann. Nur sollte man selbst am Besten wissen, was drin steht.


Seite 3: Wie verläuft ein Gespräch erfolgreich?

Christoph Schroeder

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