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Andrea Latritsch-Karlbauer – Haltung fertig los! Teil 6: Kelomat oder Schlaftablette?

Vermeiden Sie den Kelomat-Effekt

Kelomat-Effekt, Kramar, fischka.com
Haben wir die optimale Temperatur übersehen, besteht die Gefahr, dass der Topf explodiert (Bild: kramar / fischka.com / CC-BY-SA-3.0-DE / commons.wikimedia.org).

Das Gegenteil der Schlaftablette ist der Kelomat. Kennen Sie den Druckkochtopf mit dem Ventil, aus dem der Druck entweichen kann? Haben wir die optimale Temperatur übersehen, besteht die Gefahr, dass der Topf explodiert. Das ist ein guter Vergleich mit dem Menschen und seiner zur Verfügung stehenden Energie. Wenn ich den Körper in optimaler Weise nutze, kann dieser Kelomat-Effekt gar nicht entstehen, da durch meine Achtsamkeit ein regelmäßiger Energieaustausch stattfindet. Zwischen Anspannung und Entspannung. Wir Menschen sind leider zum Großteil in der Anspannung steckengeblieben.

Sag mir wie Du gehst, ich sage Dir wer Du bist

Der Schwerpunkt meiner Methode liegt darin, dass ich an der Gangart eines Menschen erkennen kann, wie die daraus folgende Handlungsweise aussieht. Die Füße sind unser Fundament und bestimmen, wie wir im Leben stehen. Sicher oder wackelig. Genauer gesagt, hat das mit dem Aufsetzen der Ferse und dem Abrollen des Fußes zu tun. Sehr oft ist beim oben genannten „Kelomateffekt“ ein zu vehementes Auftreten der Ferse und nach außen gedrehten Füßen eine Intitialzündung für Blockaden im Körper und damit verbundenen Anspannungen. Mit dem zu starken Auftreten findet bereits ein massives Körpertrauma statt, das sich sehr oft in einem blockierten Becken, Nacken – und Kieferblockaden äußert. Die Feinmotorik ist deaktiviert und somit ist ein wertschätzendes Miteinander nur unter größtmöglicher Anstrengung und Konzentration möglich. In dem Fall bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als eine Rolle zu spielen, was man unschwer in Geschäftsbesprechungen und Vorträgen erkennen kann. Es wird wenig geatmet, was anstrengend ist und freies Denken mühsam werden lässt. Und der Druck überträgt sich unweigerlich auf das Gegenüber.


Seite 4: Tipp zum Energieausgleich

Christoph Schroeder

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