ITK-Technologie

Die Digitalisierung in Unternehmen: Welche Schritte sind erforderlich?

Geschäftsmann arbeitet an Laptop an Holztisch, neben sich ein Smartphone und eine Tasse Kaffee

Im Zeitalter des Internets und der globalen Vernetzung werden Unternehmen vor neue Herausforderungen gestellt. Die technischen Möglichkeiten als Chance zu begreifen, ist dabei der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg. Die Digitalisierung in einem Unternehmen setzt sich aus zahlreichen Teilschritten zusammen und erfordert eine individuelle Strategie. Eine professionelle Planung bildet deshalb die Basis des Vorgehens und berücksichtigt die gesamte IT-Infrastruktur des Unternehmens. Das übergeordnete Ziel ist eine ganzheitliche Prozessoptimierung und eine gesteigerte Effizienz. Die Digitalisierung ist somit von zentraler Bedeutung, um eine Organisation erfolgreich in die Zukunft zu führen. Es folgt eine detaillierte Vorstellung der einzelnen Stufen auf dem Weg zum digitalen Unternehmen.

Die ersten Maßnahmen der Digitalisierung

Zu Beginn aller Überlegungen steht die Unterteilung in verschiedene Stufen. Abhängig vom Grad der Digitalisierung werden Unternehmen kategorisiert, was einen groben Überblick verschafft. So lassen sich zum Beispiel vorhandenes Potenzial und Nachholbedarf schnell erkennen, was für eine zielgerichtete Strategie unverzichtbar ist. Unternehmen der Stufe Eins arbeiten in erster Linie manuell, aber nutzen bereits vereinzelt computergestützte Anwendungen. Dazu gehören unter anderem elektronische Systeme für die Datenverarbeitung in der Buchhaltung oder rudimentäre Software für die Steuerung von Maschinen. Weitere Aufgaben wie die Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern laufen aber oftmals noch klassisch per Telefon oder postalisch ab.

Sinnvolle Investitionen und fortschrittliche Informationssysteme

Um die Digitalisierung voranzutreiben, müssen Unternehmen eine ganze Reihe von Planungen umsetzen. Zu den Grundlagen der Stufe Zwei gehören Investitionen in die Ausstattung am Arbeitsplatz. Leistungsstarke Hardware in Form von PCs, Notebooks und Tablets sollte zum Standard werden. Des Weiteren werden innovative Informationssysteme benötigt, um die betriebswirtschaftlichen Daten optimal auswerten zu können. Ein zusätzlicher Aspekt ist die eigene Website, die im digitalen Zeitalter wie eine Art Visitenkarte fungiert. Im Optimalfall unterstreicht der Webauftritt den eigenen Anspruch als digitales Unternehmen und zeichnet sich durch eine hervorragende Usability aus. Die Kontaktaufnahme von potenziellen Kunden und Geschäftspartnern erfolgt zunehmend online, was die Wichtigkeit der Website verdeutlicht.

Die Internettechnologie wird zum festen Bestandteil der Arbeitsabläufe

Wer alle digitalen Möglichkeiten ausschöpfen will, kommt an maßgeschneiderten IT-Lösungen nicht vorbei. Ein Beispiel sind hier CRM-Systeme, die auf das Anforderungsprofil des Unternehmens zugeschnitten werden. Mit einem solchen System lassen sich sämtliche Kundendaten digital verwalten und optimal verwerten. Das Ergebnis ist eine effizientere Akquise von Neukunden und eine nachhaltige Pflege aller Kundenbeziehungen. Demzufolge bieten sich CRM-Systeme für Firmen aus allen Branchen an. Ein gutes Beispiel dafür sind Hersteller von Lochblechen und andere Unternehmen aus der Stahlindustrie. Als Zulieferer für Kundenunternehmen sind sie auf die schnelle und präzise Übermittlung aktueller Daten angewiesen, sodass etwa Stahlkomponenten passgenau angefertigt und geliefert werden können.

Der letzte Feinschliff auf dem Weg zum Digitalunternehmen

Die Automatisierung verschiedener Arbeitsprozesse ist das finale Ergebnis der Digitalisierung. Aufgaben wie die Beantwortung von Kundenfragen erfolgen zum Beispiel über ein automatisiertes Ticketsystem und das Wissen des Unternehmens wird zentral bereitgestellt. Die hochgradige Vernetzung der unterschiedlichen Abteilungen bringt vorteilhafte Synergien mit sich und bewirkt eine neue Arbeitsdynamik.

Auch die innerbetriebliche Kommunikation ist ein elementarer Aspekt der Digitalisierung: So kommen digitale Messenger zum Einsatz, die eine schnelle und unkomplizierte Absprache ermöglichen. Durch die Einrichtung von virtuellen Arbeitsgruppen wird das fachliche Know-how gebündelt und zielgerichtet eingesetzt. Immer mehr Prozesse laufen vollkommen automatisch und werden bequem per Software überwacht. Die letzte Konsequenz sind automatisierte Personalentscheidungen und Produktionsabläufe. Wartungsaufgaben werden von Robotern übernommen und Chatbots kümmern sich um den Kundenkontakt.

Abschließendes Fazit zur Digitalisierung im Unternehmen

Insgesamt gesehen lässt sich festhalten, dass die Digitalisierung die Unternehmenskultur radikal verändert. Wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit gehen. Dieses Motto gilt für nahezu alle Wirtschaftsbranchen wie auch für die Unternehmer der Stahlindustrie, und ist als Warnung für alle Unternehmer zu verstehen. Die sinnvolle Integration moderner Technik ist somit unumgänglich, um sich dauerhaft auf dem Markt zu halten.

Den Umfang der Digitalisierung selbst kann man hingegen als individuelle Entscheidung sehen, die nicht zuletzt vom finanziellen Budget abhängt. Für die meisten Unternehmen gilt jedoch, die folgenden Teilschritte jeweils für sich durchzudenken, zu -planen und proaktiv so die unternehmenseigene Zukunftsfähigkeit zu sichern:

  • Ausarbeitung einer individuellen Digitalisierungsstrategie
  • Schrittweise Implementierung von Hardware und Software
  • Vorantreiben der Vernetzung im gesamten Unternehmen
  • Optimierung der unternehmensinternen Kommunikation.

Die technischen Möglichkeiten durch die Digitalisierung stehen letztendlich nicht nur Ihnen, sondern auch dem Wettbewerb zur Verfügung. Es gibt wohl kaum ein Thema, das so sehr die Aufmerksamkeit der Unternehmensführung erfordert, wie dieses.

Beate Greisel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.