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„Es bringt nichts, in »Facebook« vertreten zu sein,…“ AGITANO-Interview mit Vernetzungsspezialistin Sabine Piarry

Social Media bietet uns bislang nicht vorhandene Möglichkeiten, um uns mit anderen zu vernetzen und auszutauschen. Aber in einem sogenannten Sozialen Netzwerk vertreten zu sein, bringt einem nichts, wenn man sich darin nicht wohlfühlt. Im Vorfeld des Social Herbstcamps 2013 sprachen wir mit Vernetzungsspezialistin Sabine Piarry darüber, wie man mit Hilfe einfacher Tipps, erfolgreiche Strategien entwickelt, um die Social Media für sich und seine Zwecke optimal nutzen zu können.

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15 Webinare für Ihren Erfolg! Das Social Media Herbstcamp 2013

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Schönen Guten Tag, Frau Piarry. Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Vernetzungsspezialistin Sabine Piarry
2003 hat sich Sabine Piarry ihren Lieblingsberuf geschaffen und arbeitet hauptberuflich als Vernetzungsspezialistin (Bild: © privat).

Ich bin Vernetzungsspezialistin und meine Berufung ist es, Menschen miteinander zu vernetzen: wertschätzend, effizient und mit spielerischer Leichtigkeit. Da ich seit 2007 in der Provence lebe, kamen Social Media und die multimedialen Möglichkeiten wie gerufen. Was ich vorher als Präsenzworkshops machte, setzte ich nun in Webinare und Onlineworkshops um. Ich bin menschen- und nicht maschinenorientiert: der Mensch mit seinen Bedürfnissen steht für mich im Mittelpunkt. Es gibt beim Netzwerken drei Lieblingsthemen, auf die ich mich konzentriere:

1. XING optimal nutzen
2. Webinare und professionelle Webinarstarthilfe
3. Clevere Seminarvermarktung.

Social Media besteht maßgeblich aus Kommunikation, also man muss mit den Menschen reden. Nur wie geht dies?

In meinen Beratungen und Trainings stelle ich immer wieder fest, wie schwer sich Menschen tun, mit anderen in einen wertschätzenden Dialog zu kommen. Anderen wiederum fällt dies leicht, aber aus ihren wertvollen Beziehungen Geschäftsmöglichkeiten zu kreieren und Kunden zu gewinnen fällt schwer. Dabei geht es vom Prinzip her ganz einfach: erst einmal muss ich ein Gefühl entwickeln, in welchem Social Media Kanal ich was und wie am besten kommuniziere. Da hilft mitlesen nur bedingt, erst durch das Ausprobieren entwickelt jeder sein eigenes Erfolgskonzept.

Auf was muss ich dabei achten?

Es darf sich keinesfalls gekünstelt anfühlen, was Sie von sich geben. Anders ausgedrückt: sich beim Posten und Kommunizieren wohl zu fühlen, hat oberste Priorität. Es bringt nichts, in „Facebook“ vertreten zu sein, weil andere meinen, das wäre unverzichtbar. Wer mit Facebook nicht warm wird, sollte lieber verzichten und nach Kommunikationsformen und -kanälen Ausschau halten, wo Freude aufkommt. Wer beispielsweise nicht gerne schreibt, aber gerne visualisiert, für den könnte Pinterest passen. Und wer mutig ist, darf mutig auftreten: mit extremen Sichtweisen, provozierenden Äußerungen und klaren Aussagen.


Seite 2: Der Motor unserer Social Media-Power

Christoph Schroeder

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