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Facebook für viele mittlerweile Informationsquelle Nr. 1

(Mit Video) Wenn sich junge Menschen in Deutschland über das aktuelle Zeitgeschehen in Politik, Wirtschaft und Kultur informieren wollen, erachten sie Facebook inzwischen als die wichtigste Informationsquelle. Das geht aus den Ergebnissen der Studie „Relevanz der Medien für die Meinungsbildung“, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest im Frühjahr 2013 im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) nach 2009 und 2011 zum dritten Mal durchgeführt hat.

Mehr als ein Drittel nutzt googelt News

Generationsübergreifend nutzen fast 40 Prozent bei der Informationssuche im Internet zunächst eine Suchmaschine. Dabei dominiert Google mit 93 Prozent der Nutzung. Somit nutzen weit mehr als ein Drittel (37,2 Prozent) der rund 3.000 Befragten Google als primäre Nachrichtenquelle. Deutlich zugenommen hat seit 2009 der Anteil der über 50-Jährigen, die bei der Informationssuche das Internet nutzen.

Video: Informationen zu Inhalt und Methodik der Studie

(Quelle: Bayerische Landeszentrale für neue Medien)

Mobiles Internet gewinnt für Informationsnutzung an Bedeutung

Hinsichtlich der Nutzung des Internets als Informationsmedium kommt die Studie zu folgenden Ergebnissen: Über 40 Prozent derjenigen, die sich im Internet informieren, nutzen dabei mittlerweile ein mobiles Gerät, das heißt ein Smartphone oder ein Tablet. Während 2009 lediglich 16 Prozent  in dieser Altersgruppe das Internet zur Informations- und Meinungsbildung genutzt haben, waren es 2011 bereits 24 Prozent und 2013 sind es sogar mehr als  jeder vierte (27 Prozent).

Informationen werden dabei vor allem auf Internetportalen, den Internetangeboten von Tageszeitungen und Zeitschriften und auf Facebook gesucht. Bei den 14- bis 29-Jährigen dominiert bei der Informationssuche im Internet eindeutig Facebook. Mit knapp 64 Prozent liegt das soziale Netzwerk vor allen anderen Recherche-Quellen wie Video-Portalen (47 Prozent) und Online-Portalen von Zeitschriften (45 Prozent).


Lesen Sie auf Seite 2 mehr über die neue Rolle des Fernsehens als Informationsquelle.

Christoph Schroeder

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