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Fantasievolle T-Shirts: Verkaufsschlager im Onlineshop, Tabu im Business-Kontext

Junge Frau bringt einen Cartoon-Textildruck auf ein T-Shirt auf

Was wäre der Kleiderschrank ohne T-Shirts? Diese Frage ist zwar nur bedingt für den beruflichen Kontext anwendbar, und doch ist kaum ein Kleidungsstück wandelbarer und lässt sich so vielfältig einsetzen wie das T-Shirt. Es passt zur Hose, zum Rock, in der Freizeit, zum Sport, in der Schule und zum Schlafen. Das leichte Hemd mit kurzen Ärmeln ist für jedes Alter geeignet und in unzähligen Styles erhältlich. Es ist bequem und erzählt mit seinen fantasievollen Aufdrucken etwas über den Träger oder die Trägerin. Was es umso interessanter macht: Es eignet sich als Basis für ein digitales Geschäftsmodell via Onlineshop.

Nahezu jede*r hat und trägt T-Shirts

T-Shirts sind und bleiben der Renner in der Modewelt. Jede*r braucht und kauft sie, zumal wenn Muster, Farbe und Design von den herkömmlichen Standards abweichen. Dann sind sie der Verkaufsschlager für jeden Onlineshop. Bei spezialisierten Anbietern wie zum Beispiel Printful finden Onlineshop-Betreibende eine riesige Auswahl an Styles und Farben, die sich zur Umsetzung eigener Design-Ideen hervorragend eignen. Mit dem Print-on-Demand-Unternehmen kann man ansprechende T-Shirts gestalten und per Dropshipping verkaufen. Bei geschickter Umsetzung und nahtloser Shop-Integration kann ein solches Portfolio dem Onlineshop zu einem ungeahnten Aufschwung verhelfen, und das sozusagen ohne Risiko und ohne großen Aufwand. Denn gedruckt wird erst, wenn eine Bestellung vorliegt. Alles, was es dazu braucht, ist die geniale Idee für ein erstklassiges Design.

T-Shirts dienen als Projektionsfläche

Wer sich derzeit in den Fußgängerzonen und Parks umsieht, wird schnell feststellen: Mit einer Botschaft bedruckte T-Shirts werden besonders gerne getragen. Bei vielen ist ein Markenname oder ein bekannter Slogan auf dem T-Shirt verewigt. Ebenfalls beliebt sind T-Shirts mit witzigen Sprüchen, die auf Anhieb für gute Laune sorgen können. Gleichzeitig machen sie machen den Träger oder die Trägerin selbst zur Marke.

Interessant zu wissen: Erfunden wurde der Textildruck bereits in den 1950er Jahren. Bevor sich jedoch T-Shirts mit Botschaften in der Modewelt durchsetzen, dienten sie ausschließlich der Werbung. Mitarbeitende eines Restaurants oder eines Einzelhandelsgeschäftes wurden mit gleich bedruckten T-Shirts ausgestattet und die Mannschaftsmitglieder von Vereinen trugen die gleichen Shirts als Zeichen der Zugehörigkeit. Ab den 1970er-Jahren gab es T-Shirts mit Souvenir-Aufdrucken, die man sich aus dem Urlaub mitbrachte. Erst ein Jahrzehnt später kamen weiße T-Shirts mit politischen Botschaften in großen Druckbuchstaben auf den Markt. Die Popkultur schließlich machte das T-Shirt zur Projektionsfläche der eigenen Überzeugung.

Kleider machen noch immer Leute

Aus Freizeit und Sport sind die legeren T-Shirts mit und ohne Aufdruck nicht wegzudenken. Doch im Büro ist das bequeme Kleidungsstück häufig nicht so gerne gesehen. Zwar wird der Dress-Code auch in der Geschäftswelt immer lockerer, doch die meisten Unternehmen legen nach wie vor Wert auf professionelle Kleidung. Die Psychologie in der Mode ist noch immer stark von der Erwartungshaltung abhängig, die sich durch den Kontext und zahlreiche weitere Faktoren ergibt, wie zum Beispiel:

  • Konkreter Anlass
  • Gesellschaftsschicht
  • Branche
  • Persönliche Konstellation und Vertrautheit
  • Kulturelle Hintergründe.

Für die westliche Business-Welt wird also das Bild weiterhin bestimmt von

  • Anzug, Hemd und Krawatte, sowie
  • Business-Kostüm und Bluse.

Es gilt eben noch immer: Kleider machen Leute und so hat der persönliche Stil wie zuvor großen Einfluss auf den beruflichen Erfolg. Kund:innen und Geschäftspartner:innen wie auch Vorgesetzte und Kolleg:innen bringen formell gekleideten Mitarbeitenden mehr Vertrauen entgegen, letztendlich trauen sie ihnen mehr zu. Wer Anzug oder Kostüm trägt, denen wird erfahrungsgemäß mehr Respekt entgegengebracht und gleichzeitig wird die professionelle Distanz eher gewahrt.

Dezent bei 30 Grad im Schatten

… so lautet auch das Motto, das selbst im heißesten Hochsommer gilt. Es gibt zwar kaum noch starre Bekleidungsvorschriften in Deutschland und der Trend geht klar hin zu mehr Lässigkeit. Doch auch bei 30 Grad im Sommer bleibt professionelle Kleidung ein Muss. Shorts und T-Shirt sind in vielen Bereichen der Berufswelt absolut tabu. Hellere Farben und leichtere Stoffe hingegen sind erlaubt, ansonsten jedoch wird Wert auf einen dezenten Look gelegt. Expert:innen empfehlen, Ersatzkleidung im Büro bereitzuhalten, falls die Hitze zu deutliche Spuren hinterlassen hat.

Zum Weiterlesen zu diesem Detailthema empfehlen wir unseren Beitrag „Wenn die Temperaturen wieder steigen: So vermeiden Sie es, ins Schwitzen zu kommen“.

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