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Follower, Follower, Follower – was Twitter wirklich kann!

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140 Zeichen, die über den Auf- oder Abstieg eines Posts entscheiden. Twitter ist eine der spannendsten Social Media Plattformen. Wir wollten mehr darüber wissen und haben Kai Morasch, Webinar- und Online Marketing-Experte, für das Social Media Start-Paket 2016 zum Interview gebeten. Er erklärt, was es mit Twitter und Hashtags auf sich hat und wie man es zur Reichweitenvergrößerung nutzen kann.

Anmerkung der Redaktion: Die Komplettpakete zum Social Media Camp stehen auch nachträglich als Webinaraufzeichnung zur Verfügung. Dabei bestimmen Sie selbst das Tempo; der Einstieg ist jederzeit möglich. Mehr Informationen finden Sie unter Social Media Starter-Camp 2016 oder auch in unserer Übersicht der Online-Kurse.

Mit Twitter zu mehr Sichtbarkeit. Interview mit Social Media Experte Kai Morasch

Hallo Herr Morasch, wieso liegt Ihnen Twitter so sehr am Herzen?

Twitter ist schnell, direkt und prägnant. Die Beschränkung auf 140 Zeichen sorgt für einen knappen aber präzisen Informationsaustausch. Ich freue mich immer wieder tolle Tweets zu lesen, welche mit wenigen Worten viel aussagen. Hier merkt man meist genau: Ohne Twitter hätte es diesen bestimmten Spruch wohl nie so kreativ und kurz gegeben.

Was hat Twitter das Facebook und Co. nicht haben? Worin liegen die Besonderheiten?

Ein wichtiger Unterschied ist: Jeder kann jedem folgen, eine Bestätigung ist nicht nötig. So bildet sich schneller eine größere Reichweite. Alles was man schreibt ist öffentlich, auch Leute, welche mir nicht folgen können es lesen. So kann ich mein Netzwerk schneller und „eigendynamischer“ erweitern. Auch wichtig: Es gibt keine Klarnamen Pflicht und keine Unterscheidung zwischen „Profil“ und „Seite“. Ich kann also auch für Marken, Events, Firmen und andere Themen einen Account anlegen und Follower gewinnen.

Wie kann man die Kunst etwas in 140 Zeichen zu vermarkten lernen?

„Vermarkten“ ist in der Tat mit 140 Zeichen eine Herausforderung (lacht). In der Regel nutzt man Twitter zunächst, um eine Reputation als Experte, eine gewisse Reichweite aufzubauen und damit einen Traffic Kanal für seine Angebote zu haben. Dann kann man, sehr dosiert und in mehreren Schritten, eigene Angebote platzieren undInteressenten auf Landingpages leiten.

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Das Social Media Start-Paket 2016 bietet informative Webinare rund um die Nutzung von Social Media. (© Sabine Piarry)

Hashtags sind aus dem heutigen online Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken – manch einer setzt vor jedes Wort einen Hashtag, andere wiederum verwenden maximal zwei bis drei. Welche Richtung sollte man hier einschlagen und wie bekommt mein Hashtag Trendpotential?

Hashtags sollten meiner Meinung nach gezielt und überlegt eingesetzt werden. Eine Strategie ist, ein sehr allgemeines Wort in seinem Tweet als Hashtag zu verwenden, um so bei Suchanfragen andere Interessierte zu erreichen, welche nach den Thema recherchieren (beispielsweise #webinar). Eine andere Möglichkeit ist, einen sehr eigenen Hashtag zu „erfinden“, welcher nur für eine bestimmte Veranstaltung oder ein Produkt gedacht ist. In diesem Fall muss dann dieser Hashtag aber auch auf anderen Kanälen verbreitet werden, damit er sich durchsetzt (beispielsweise #startersmcamp2016)

Welche drei Dinge sind zu beachten, um auf Twitter die nötige Sichtbarkeit zu erlangen?

Follower, Follower, Follower wären schon mal drei wichtige Dinge. Dies kann aber nicht die alleinige Strategie sein, denn viele Follower heißt nicht automatisch, dass eine hohe Sichtbarkeit besteht. Wichtig sind auch hier, wie bei anderen Social Media Netzwerken, die hochwertigen Inhalte mit Mehrwert. Nur diese werden reTweeted und erreichen so ein Vielfaches des Potentials der eigenen Follower. Auch eine gute Reputation und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Interaktionen und Dialogen und reinen Inhalten sind nötig.

Was können die Teilnehmer des Social Media Starter Camps 2016 von Ihrem Webinar zum Thema „Twitter: Schnellstes Nachrichtenportal für gute und schlechte Zeiten“ am 7. April 2016 von 9 bis 10 Uhr erwarten?

Es wird ein Webinar mit vielen praktischen Beispielen sein, welches auch „Nicht-Twitterern“ Lust auf den Einstieg machen wird. Neben ein paar Basics, werden wir uns mit den Besonderheiten von Twitter und mit der Nutzung für die Steigerung der eigenen Bekanntheit beschäftigen.

Herr Morasch, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen viel Spaß beim Social Media Starter Camp 2016.

Das Interview führte Lydia Hagen, Redakteurin beim Wirtschafts- und Mittelstandsmagazin AGITANO.

Über Kai Morasch

Eigene Hashtags und Follower sind für eine gute Twitter-Strategie extrem wichtig. (© Kai Morasch)
Eigene Hashtags und Follower sind für eine gute Twitter-Strategie extrem wichtig. (© Kai Morasch)

Kai Morasch ist Webinar und Online Marketing Experte und sorgt mit cleveren Kampagnen dafür, dass seine Kunden besser sichtbar im Netz werden. Er veranstaltet und moderiert regelmäßig Online-Seminare und hilft anderen Referenten in die Welt der Webinare einzutauchen. Seine Schwerpunkte sind kreative Webseiten und Kundengewinnungs-Kampagnen für Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen.

Mehr Informationen zu seinen Kampagnen und seinem Leistungsangebot, finden Sie unter sichtbar-im-netz.de.

Lydia Hagen

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