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Fünf Gründe für Social Media im E-Commerce

Längst hat es sich im E-Commerce herumgesprochen: Ohne SEO geht es einfach nicht. Vernachlässigt hingegen wird von vielen Online-Händlern die Social Media-Plattformen wie zum Beispiel Facebook, Twitter, Pinterest oder Instagram. Dabei sind sie aus zahlreichen Gründen gerade für den Online-Handel immens wichtig. Im Folgenden haben wir einmal die fünf wichtigsten unter ihnen aufgelistet.

Grund 1: Mehr Kommunikation von Mensch zu Mensch

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Social Media wird im E-Commerce (noch) zu sehr vernachlässigt. (Bild: Julien Christ / pixelio.de)

Die Zahl jener, die Social Media nutzen, kennt nur eine Richtung: nach oben. So zeigt ein statistischer Vergleich der Anzahl der monatlich aktiven Facebook-Nutzer weltweit vom 3. Quartal 2008 bis zum 2. Quartal 2015 (in Millionen), dass inzwischen 1,35 Milliarden Menschen das soziale Netzwerk für sich nutzen. Das entsprich, grob berechnet, 19 Prozent der aktuellen Weltbevölkerung. Warum sollten Online-Händler ihre nicht Beiträge, Tweets oder Videos mit diesen 19 Prozent teilen und somit in kürzester Zeit Ihre Botschaft in bis dato nicht bekannter Reichweite verbreiten?

Grund 2: Den Bekanntheitsgrad steigern

Grund 2 ist eng mit Grund 1 verknüpft. Über wen in den sozialen Netzwerken gesprochen wird, der kann schnell seinen Bekanntheitsgrad steigern. Falls das nicht allzu plumb geschieht, etwa durch das Herausbrüllen reiner Werbebotschaften, kann das zu einer positiven Markenbildung beitragen. Ansonsten wird man vielleicht bekannt, aber nicht beliebt.

Grund 3: Kunden zu Werbebotschaftern machen

Eine Verkaufsregel besagt: zufriedene Kunden sind die besten Werbebotschafter. Neukunden, die sich via Internet über die Qualität eines Produktes beziehungsweise einer Dienstleistung und deren Anbieter informieren möchten, verfolgen inzwischen oft auch die in den Social Media entstehenden Diskussionen und Kommentare dazu. Machen Sie sich das zunutze und kommunizieren mit Ihren „Fans“, „Followern“ oder was auch immer. So werden Erfahrungen ausgetauscht und im besten Falle Empfehlungen ausgesprochen.

Grund 4: Kundenbeziehungen pflegen

E-Mail-Marketing ist nicht tot, aber es ist auch längst nicht mehr das Maß aller Dinge – wenn es das jemals war. Zum heutigen Marketingmix gehören auch Posts mit den in Grund 3 erwähnten „Fans“ und „Followern“. Wie bei anderen Marketingplattformen auch, kann man hier über spezielle Aktionen, Deals oder Neuheiten informieren. Stammkunden schätzen diese Art der Aufmerksamkeit. Aber machen Sie das nicht zu oft, sonst wird aus einem informierten Kunden ein genervter Kunde.

Grund 5: Das „Wir“-Gefühl

„Das Wir gewinnt“ ist nicht nur ein alt bekannter Werbeslogan einer Lotteriegesellschaft, sondern auch Ausdruck für die Schaffung eines bestimmten Indentätsgefühls. Wer hier die Social Media geschickt nutzt, kann ein „Wir“-Gefühl herstellen. Siehe dazu Grund 1 bis 4. Die Investition lohnt. „König Kunde“ wird es Ihnen in Form von geteilten Posts, wohlwollenden Kommentaren und Empfehlungen danken.

Fazit: Ohne Social Media geht es einfach nicht

Zugegeben, das ist ein kleines bisschen übertrieben. Aber die Nutzung von Social Media macht vieles möglich, was gerade kleinen und Kleinstbetrieben bis dato verzagt wurde:

  • Kennenlernen der Kunden in noch nie dagewesener Quantitität und Qualität
  • Ein neues Verständnis für das, was die Nutzer wirklich wollen
  • Eine Steigerung seines Bekanntheitsgrades
Christoph Schroeder

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