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Gutes Newsletter Marketing? 3 Tipps für mehr Effizienz!

Junge Frau arbeitet an einem Laptop an einem Holztisch, auf dem Smartphone, Brille, Stift, Cappuccino-Tasse und Bücher zu sehen sind

Interdisziplinär und wirksam: Newsletter Marketing ist nicht nur ein fester Kanal der Unternehmenskommunikation, der für viele bereits zum guten Ton gehört. Denn mit ihm ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten und Synergie-Effekte – und diese Potenziale lassen sich auch mit wenig Aufwand oder Ressourcen heben. Dazu zeigt dieser Beitrag einige wichtige Ansatzpunkte auf, die es zu beachten gilt: Mit diesen Tipps lässt sich die Effizienz im Marketing-Alltag von Vornherein spürbar steigern.

1. Newsletter gestalten: Das richtige Tool macht den Unterschied

Das Einarbeiten in neue Marketing-Kanäle und entsprechende Software erfordert Zeit und Geduld. Doch der Aufwand lohnt sich – und mit der richtigen Auswahl des Newsletter-Tools fällt der Aufwand sogar deutlich geringer aus, als man meint. Entscheidend bei der Anbieterauswahl ist, dass alle Bedarfe abgedeckt werden. Denn der Umzug zu einem anderen Tool kostet umso mehr Ressourcen. Daher lohnt sich bereits im Vorfeld ein genauer Blick auf das Leistungsspektrum.

Entgegen dem weit verbreiteten Vorurteil ist es jedoch nicht so, dass diese Tools Programmier- oder Design-Kenntnisse erfordern würden. Spezialisierte Anbieter für Newsletter-Software setzen inzwischen auf eine intuitive Handhabung und arbeiten dabei beispielsweise mit dem Drag’n’Drop-Prinzip. So lassen sich in kurzer Zeit und auf unkomplizierte Weise professionelle Newsletter-Kampagnen aufsetzen und nach Belieben modifizieren. Zudem gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Personalisierung, von der Integration des Logos über das CI/CD bis hin zu Call to Action-Elementen.

2. Synergie-Effekte ermöglichen und nutzen

Die richtige Auswahl des Newsletter-Tools ist ein wesentlicher Meilenstein, denn dieser lässt sich idealerweise auch mit weiteren Schnittstellen verknüpfen. Gerade in der Kommunikation mit Kund*innen und Empfänger*innen auf den Newsletter-Listen lohnt es, sich auch mit den folgenden Kanälen zu befassen und für sich zu erschließen:

  • Chats, beispielsweise mit Website-Besucher*innen und in den Social Media
  • Landingpages, die einen noch stärkeren Fokus auf Call to Action-Elemente und erfolgreiche Conversions erlauben
  • Retargeting, um die Touchpoints der Kund*innen zu erhöhen
  • Social Ads, womit Sie die Reichweite messbar stärken
  • SMS-Marketing, ein effizienter, direkter und stark unterschätzter Marketing-Kanal.

Dies lässt sich nicht nur bei der Content-Planung gezielt berücksichtigen (siehe dazu der nächste Abschnitt). Denn manche Newsletter-Tools verfügen bereits über integrierte Schnittstellen mit anderen Tools und Marketing-Kanäle. Das macht ein vielseitiges Marketing nicht nur einfacher, sondern spart einfach Zeit – und womöglich Nerven.

3. Über alle Kanäle hinweg planen – und Pläne aktuell halten

Selbstverständlich gehen Content Marketing und Newsletter Marketing Hand in Hand. Es gilt,

  • auf aktuelle Inhalte aufmerksam zu machen,
  • zielgerichtet Interaktionen zu pushen, und so
  • das volle Spektrum an Möglichkeiten auszuschöpfen, Kund*innen anzusprechen.

Spätestens jedoch, wenn mehrere Personen beteiligt sind, sollte es einen zentralen Redaktionsplan geben, der

  • alle Kanäle berücksichtigt
  • sämtliche Veröffentlichungsdaten und Verantwortlichkeiten aufzeigt
  • Potenziale zu Querverweisen und Zielseiten offenlegt
  • für alle Beteiligten einsehbar ist
  • laufend aktualisiert wird.

Gerade der letzte Punkt mag verhältnismäßig aufwendig erscheinen – allerdings entscheidet sich an der aktuellen Gesamtübersicht, wie erfolgreich Content Marketing-Kampagnen letztendlich betrieben werden können. Das betrifft alle Kanäle, ob nun Newsletter Marketing, Social Media oder auch neue Beiträge auf der Website. Wesentlich ist, dass auch flexible Entscheidungen möglich bleiben.

Trends und weitere Tipps sind individuell zu bewerten

In den heutigen schnelllebigen Zeiten gilt es zudem, aktuelle Trends und Entwicklungen im Auge zu behalten. Interessante Erkenntnisse dazu liefern beispielsweise Erhebungen von YouGov, einer Plattforum für den Austausch von Sichtweisen, Werten, Nutzungsgewohnheiten und Marken. In einer aktuellen Veröffentlichung geht es beispielsweise um vorrangig acht Trends, die die Zeit der Corona-Pandemie auf den Plan gerufen hat und die es zukünftig zu beachten gilt:

  1. Authentische Emotionen und Menschlichkeit einfließen lassen
  2. Stellung beziehen und Haltung zeigen
  3. TikTok als potenziellen Marketing-Kanal erschließen
  4. Mit Micro-Influencern zusammenarbeiten
  5. Auf die User-Affinität für Gaming eingehen
  6. Podcasts als zunehmend beliebten Marketing-Kanal erschließen
  7. Bei Kampagnenmanagement auf interne Ressourcen setzen
  8. Die Relevanz von Inhalten für die Zielgruppen erhöhen.

Bei dieser Auflistung handelt es sich natürlich um sehr allgemeine Trends, und womöglich ist nur ein Teil davon für Sie und Ihre Marketing-Ziele relevant. Grundsätzlich gilt: Sämtliche Kanäle müssen auf Ihr Unternehmen und Ihre Kernbotschaften abgestimmt sein. Insofern lohnt es auch, sich auf die wichtigsten Prioritäten zu fokussieren und schrittweise zu erweitern – oder die bestehende Marketing-Strategie richtig nachzuschärfen.

Einige weitere Tipps zur Redaktionsplanung – mit spezifischen Tools und allgemein – finden Sie zum Beispiel in unserem Interview zum Thema „Herausforderung Redaktionsplan“. Ebenfalls nützliche Hinweise finden Sie auch in diesem AGITANO-Beitrag: Einstieg in Newsletter Marketing leicht gemacht.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung!

Beate Greisel

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