Bildung

Hypnose-Ausbildung sinnvoll für Coaches

“Coach” ist keine geschützte Berufsbezeichnung, jeder kann sich so nennen. Auch deshalb tummeln sich in der Coaching-Szene viele schwarze Schafe. Eine Zusatzqualifikation wie eine Hypnose-Ausbildung ist deshalb in diesem Bereich viel wert. Hypnose lernen ist für Coaches daher aus mehreren Gründen sinnvoll: Eine Hypnose-Ausbildung verbessert die Reputation und hilft den Klienten tatsächlich weiter.

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Ein Coach zeigt Wege zur Weiterentwicklung auf. (Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de)

Wozu Coaching?

Wer ein Coaching in Anspruch nimmt, hat meist ganz konkrete Anliegen: Führungskräfte wollen durchsetzungskräftiger werden und besser motiviern, Mitarbeiter die Zufriedenheit im Job steigern, sich beruflich neu orientieren oder aufsteigen. Die meisten möchten durch ein Coaching ihre Leistungsfähigkeit verbessern und den Umgang mit Stress lernen. Die Aufgabe eines guten Coaches ist es hier, den Coachee dazu anzuleiten, seine Ziele eigenständig zu erreichen und Probleme zu lösen. Das tut er, indem er Feedback und Impulse gibt und wichtige Fragen stellt.

Was bringt eine Hypnose-Ausbildung für Coaches?

In der Hypnose-Ausbildung in Stuttgart lernen die Teilnehmer, mit dem Unterbewusstsein zu kommunizieren. Auch wenn es häufig so wirkt: Wer unter Hypnose steht, der schläft nicht. Vielmehr befindet er sich in einem Zustand, in dem sein Bewusstsein stark eingeengt ist und auf das innere Erleben konzentriert. Ablenkungen durch Sinnesreize werden kaum wahrgenommen. Unter Hypnose treten stattdessen die Worte des Coaches in den Vordergrund, sie werden besonders intensiv wahrgenommen. Durch eine Hypnose-Ausbildung kann ein Coach also seinen Klienten besser anleiten, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Keiner muss aber Angst vor Kontrollverlust haben: Coach und Hypnotiseur sehen ihre Klienten als Partner, die sie unterstützen wollen. Der Coach kann dabei einen Weg zeigen. Gehen muss ihn der Gecoachte aber selbst.

Wer Hypnose lernt, lernt auch über sich selbst

Eine Hypnose-Ausbildung hilft aber auch demjenigen, der sie absolviert. Denn wer sich dazu entschließt, Hypnose zu lernen, der lernt auch, sein eigenes Unterbewusstsein besser zu kontrollieren. So ist es möglich, negative Glaubenssätze aufzulösen und sich persönlich und beruflich weiter zu entwickeln. In Stuttgart werden deshalb auch gezielt Techniken zur Selbsthypnose vermittelt.

Persönlichkeitsentwicklung durch NLP

Eine andere Möglichkeit, Persönlichkeitsentwicklungen und berufliches Fortkommen zu unterstützen, bietet die Neurolinguistische Programmierung (NLP). NLP unterstützt die Klienten besonders bei der Kommunikation. Coaches lernen in der NLP-Ausbildung, wie die Sprache unsere Wahrnehmung strukturiert und welche Verhaltensmuster daraus entstehen können. NLP hat zum Ziel, neurolinguistische Verknüpfungen so zu strukturieren, dass ineffiziente und hemmende Verhaltensmuster aufgelöst werden und durch positive ersetzt. Hypnose-Ausbildung und NLP-Ausbildung ähneln sich in einigen Punkten und können daher auch gut kombiniert werden: Beide Seiten profitieren voneinander – und am meisten profitieren die Klienten.

Katja Heumader

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