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„Klarheit ist das Zauberwort.“ AGITANO-Interview mit Annja Weinberger über den gelungenen Social Media-Auftritt

Die sozialen Netzwerke bieten bislang nicht vorhandene Chancen und Potenziale, um der Öffentlichkeit zu zeigen, was in einem persönlich beziehungsweise in seinem Unternehmen wirklich steckt. Allerdings genauso groß sind die Gefahren in der Masse einfach unterzugehen. AGITANO – Wirtschaftsforum Mittelstand sprach im Vorfeld des Social Media Herbstcamps 2013 mit Annja Weinberger, seit über 20 Jahren erfolgreich in der Marketingberatung für verschiedene Unternehmen und Organisationen tätig, über wirkungsvolle Social Media-Strategien.

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Schönen Guten Tag, Frau Weinberger. Bitte stellen Sie sich kurz vor.

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„Wer nicht in der Masse untergehen will, muss Gesicht zeigen“, so Marketingstrategin Annja Weinberger. (Bild: Anna Dziubinska / unsplash.com)

Guten Tag! Mein Name ist Annja Weinberger. Ich bin seit 1990 in der Marketingberatung tätig (mit Spezialisierung auf Text und Strategie) und habe schon vielen Unternehmen und Organisationen geholfen, mehr oder aber bessere Aufträge zu gewinnen. Unaufdringliche Akquise nach dem „Prinzip Geben“ und glaubwürdige Texte liegen mir besonders am Herzen. Von mir stammen die Bücher „Flyer optimal texten, gestalten, produzieren“ und „Corporate Identity – Großer Auftritt für kleine Unternehmen – mit der VIVA-Formel zum Erfolg“.

Meine Website samt Blog und dem Gratis-Report “„Müheloser mehr Kunden” inklusive Newsletter gibt es unter www.viva-akquise.de.

Im Social Media ist die Gefahr groß, in der Masse unterzugehen. Wie kann ich diesem entgegenwirken?

In den sozialen Netzwerken im Internet ist es wie beim Netzwerken im wirklichen Leben. Jeder fragt sich bei einem neuen Kontakt: Was interessiert mich an meinem Gegenüber? Gibt es Gemeinsamkeiten bei Themen, Vorlieben, Sichtweisen? Irgendetwas, das mich persönlich oder beruflich weiter bringt? Wer nicht in der Masse untergehen will, muss Gesicht zeigen, etwas von sich preis geben. Es sollte klar werden, wofür jemand steht, für welche Themen jemand brennt. Das muss keineswegs nur durch One-Way-Statements geschehen. Sehr viel lässt sich auch durch Zuhören und Antworten, durch Teilen und Kommentieren vermitteln. Letztlich geht es darum, Sympathie und Kompetenz zu kommunizieren.

Wie kann eine zielgruppenadäquate Positionierung von Unternehmen in Social Media aussehen?

Klarheit ist das Zauberwort. Die eigene Klarheit über die Positionierung. Wer sind meine zentralen Zielgruppen, die ich erreichen möchte? Für welche Themen und Werte steht mein Unternehmen? Wie möchte ich in den Augen meiner Kontakte wahrgenommen werden? Dieser inneren Klarheit muss die äußere Klarheit folgen. Das heißt, es gilt so zu kommunizieren, dass keine Missverständnisse entstehen.


Lesen Sie auf Seite 2: Am besten schreibt man so, als ob man ein reales Gespräch.

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Was muss ich dabei alles beachten?

Die eigene Positionierung ist nicht etwas, das in Stein gemeißelt für immer und ewig besteht. Die generelle Ausrichtung kann stabil sein, doch in der Regel verändert  sich im Laufe der Zeit, was genau ein Selbstständiger oder ein Unternehmen anbieten will – und manchmal auch wem es angeboten werden soll. Völlig neue oder leicht modifizierte Produkte und Leistungen und entsprechend veränderte Botschaften sollen in die Welt gebracht werden. Das Auftreten in den sozialen Medien sollte damit Schritt halten.

Wie wichtig ist dabei, die richtige (An-)Sprache zu treffen?

„Der Ton macht die Musik“, heißt es so schön. Bei vielen Social Media-Kanälen steht der schriftliche Austausch im Mittelpunkt. Und schriftlich den richtigen Ton zu treffen, ist schon eine besondere Herausforderung, die zu meistern ist. Vor allem für Solo-Selbstständige gilt: Am besten schreibt man so, als ob man ein reales Gespräch mit einem realen Gegenüber führt.

Wie mache ich das?

Versetzen Sie sich in Ihre Kontakte hinein. Hören Sie zu, um ein Gefühl für den Umgangston zu bekommen, den jemand bevorzugt. Und: Fragen Sie sich, wie Sie neben den Sachaussagen auch den emotionalen Teil transportieren können. Sind keine schrägen Töne zwischen die Zeilen gerutscht? Manchmal hilft es, sich die Sätze laut vorzulesen.

Wo fange ich am besten an? Welcher ist Schritt Nr. 1?

Verfolgen, wie andere – vor allem Kontakte aus der eigenen Zielgruppe – in einem Social Media-Kanal kommunizieren. Sich entscheiden, ob der Kanal für das eigene Unternehmen sinnvoll ist. Falls ja: Loslegen, experimentieren – mit anderen ins Gespräch kommen.

Was werden die Teilnehmer am Dienstag, 26. November 2013, 09:00 Uhr, in Ihrem Webinar „Zeigen, was in einem steckt” erfahren?

Zum Beispiel wie sich Klarheit entwickeln lässt, Missverständnisse vermeiden verlassen. Und einen Fragebogen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung in den sozialen Netzwerken gibt es auch.

Frau Weinberger, vielen Dank für das interessante Gespräch.

Das Interview führte Oliver Foitzik (Herausgeber AGITANO).

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(© Annja Weinberger)
(© Annja Weinberger)

Über Annja Weinberger:

Als Expertin für informativ-werbliche Texte und  Werbestrategien unterstützt Annja Weinberger seit über 20 Jahren kleine Unternehmen (1-50 Personen) und Organisationen, die mit ihrer Eigenwerbung gerade feststecken, aber den Ehrgeiz haben, mehr zu erreichen. Weiterführende finden Sie auf viva-akquise.de.


Christoph Schroeder

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