Management

Metallbranche setzt zunehmend auf gebrauchte Maschinen

Die deutsche Metallbranche gehört zu den zehn größten Industriezweigen der Bundesrepublik. Im Jahresdurchschnitt 2013 zählten rund 5.100 Unternehmen mit 440.000 Beschäftigten zur Metallbranche. Sie ist ist ein Träger des deutschen Mittelstandes: Fast 80 Prozent der Betriebe haben weniger als 100 Angestellte. Wirtschaftliche und technische Entwicklungen haben in den letzten zehn Jahren dazu geführt, dass der Markt für Gebrauchtwerkzeuge und -maschinen in der Metallbranche stark wuchs.

 

Sanktionen und Krise treffen auch Metallbranche

Krisen im Euro-Raum und in Nahost und Wirtschaftssanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise haben auch in der Metallbranche Spuren hinterlassen. So verschlechterte sich der ifo-Geschäftsklimaindex im ersten Halbjahr 2014. Die Exportorientierung der deutschen Wirtschaft allgemein und der Metallbranche im Besonderen sorgt dafür, dass sich internationale Krisen schnell auf die Geschäftsaussichten auswirken.

Stabilisierung und Verbesserung für 2015 erwartet

Trotz der weiterhin angespannten Lage in Osteuropa und Russland konnte die deutsche Metallbranche im vierten Quartal einen Anstieg der Aufträge gegenüber dem dritten Quartal verzeichnen. Auch die Zahl der Mitarbeiter stieg saisonbereinigt leicht an. Es kann also von einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage in der Metallverarbeitung ausgegangen werden.

Mittelstand – Träger der deutschen Metallindustrie

Der Sockel der deutschen Industrie ist der Mittelstand. Das gilt auch für die Metallbranche: Fast 80 Prozent der metallverarbeitenden Betriebe haben weniger als 100 Angestellte. Gerade für mittelständische Betriebe kann es günstiger sein, z.B. über Exapro gebrauchte Werkzeuge und Maschinen zu kaufen, da die Investitionskosten hoch sind. Kleinere Firmen können dabei bei Neukäufen aufgrund der geringeren Abnahmezahl nicht so günstige Konditionen aushandeln wie Großunternehmen.

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Maschinen wie diese Fräsmaschine kann man auch gebraucht kaufen. (Bild: Siegbert Pinger / pixelio.de

Maschinen werden immer komplexer

Werkzeugmaschinen der metallverarbeitenden Industrie sind technisch und mechanisch hochkomplex: Sie dienen der Metallverarbeitung und -umwandlung. Wegen immer aufwändigeren industriellen Verarbeitungsverfahren werden auch die Werkzeuge immer spezieller und komplexer. Um effizient arbeiten zu können und immer auf dem neuesten technischen Stand zu bleiben lohnt, es sich für Unternehmen aus der Metallbranche, sich über das Angebot für gebrauchte Werkzeugmaschinen zu informieren.

Auf seriöse Anbieter achten

Wer sich als Unternehmer dafür entscheidet, gebrauchte Spezialmaschinen zu kaufen, der sollte nur mit seriösen Anbietern zusammenarbeiten. Exapro beispielsweise prüft sowohl die auf der Website angebotenen Maschinen als auch die Angebote potenzieller Käufer. Zudem sorgt der Dienstleister dafür, dass die Maschinen vorab vom Interessenten besichtigt werden können. Die internationale Ausrichtung der Plattform und die detaillierten Suchfilter ermöglichen es Unternehmern, auch hochspezielle Maschinen zu kaufen und zu verkaufen. Denn die komplexen Technologien, die in der Metallbranche eingesetzt werden, sind keine Massenware, sondern mitunter sogar Spezialanfertigungen. Über eine internationale Online-Plattform wie Exapro finden sich Käufer und Verkäufer leichter – so profitieren beide Seiten.

Wachstumsmarkt Gebrauchtmaschinen

Die Internationalisierung der Märkte und die Ausweitung der Technologien des Web 2.0 haben dafür gesorgt, dass der Markt für gebrauchte Spezialwerkzeuge in den letzten zehn Jahren stark wachsen konnte. Über das Internet sind Verkäufe über Ländergrenzen hinweg möglich geworden. Das zeigt sich auch in Zahlen: Die B2B-Plattform Exapro wird monatlich von 500.000 Besuchern aufgerufen, über 50.000 Werkzeuge und Maschinen aus verschiedenen Industriezweigen sind dort im Angebot. 22 Mitarbeiter setzen Käufer und Verkäufer miteinander in Verbindung und garantieren die seriöse Abwicklung des Geschäftes.

Die Faktoren, die zur Belebung des Marktplatzes geführt haben, werden sich in Zukunft noch verstärken: Die Komplexität industrieller Fertigung wird weiter wachsen, die internationale Verflechtung der Märkte dichter werden. Gute Aussichten also für den Online-Handel mit Gebrauchtmaschinen.

Katja Heumader

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