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Nicola Fritze: Anders denken – Mehr Flow am Arbeitsplatz!

Flow am Arbeitsplatz kein Selbstläufer

Nicola Fritze / Motivation / Stress / Alltag, Egoismus, Aufschieberitis
So komisch es klingt: (© Bild: Nicola Fritze).

Viele sind überrascht, wenn sie hören, dass uns die Arbeit häufiger in diesen zufriedenen, erregten Zustand versetzt als alles andere. „Wie kann das sein!? Ich bin so oft gestresst und genervt!“ Und tatsächlich ist Flow am Arbeitsplatz kein Selbstläufer. Wir sollten einige Elemente beachten, wenn wir mehr Flow im Arbeitsleben ermöglichen möchten:

Sie brauchen klare Ziele. Wenn Sie arbeiten, ohne dass ein Ende – und damit auch ein Erfolg – abzusehen wäre, kann Flow kaum entstehen.

Sie brauchen Aufgaben, in denen die Balance zwischen „Wollen und Können“ gewahrt ist. Sprich: Ihre Arbeit soll anspruchsvoll sein und Ihnen Lernen ermöglichen. Nicht gut hingegen ist, wenn Sie sich inhaltlich oder von der Arbeitsmenge her absolut überfordert fühlen. Dann kommt Angststarre statt Flow.

Ihre Arbeit bringt Sie dann in den Flow-Zustand, wenn Sie im Moment sind. Nur wenn Sie sich mit tiefer Konzentration auf das Lösen einer Aufgabe konzentrieren können, ist das Vergessen der Zeit möglich. Und damit das, was viele am Flow lieben. Andauernd klingelnde Telefone, minütliche Email-Checks oder laut quatschende Kollegen sind da wenig hilfreich.

Sie geben die Distanz zu Ihrer Aufgabe auf, vergessen Ihre Selbstzweifel und lassen sich einfach gehen. Ihre Kreativität fließt, Sie verlassen die Beobachterperspektive und gehen in den direkten Kontakt mit der Aufgabe selbst. Das ermöglicht, so komisch es klingt, intime Nähe zu dem, was Sie tun. Und auch das befördert den Flow.


Seite 2: Mit Ruhe öffnen Sie dem Flow die Tür

Christoph Schroeder

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