Einsichten & Ansichten

Nicola Fritze: Anders denken – Mehr Flow am Arbeitsplatz!

… aus der zweiwöchentlichen Themenserie „Anders denken” von Nicola Fritze. Nach dem letzten Beitrag „Schenken Sie sich selbst ein zufriedenes neues Jahr” folgt heute: „Ermöglichen Sie mehr Flow am Arbeitsplatz!”

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Surfbrett, Welle
Während des Flows fühlen uns im Gleichgewicht und haben das Gefühl, als würden wir durch diesen Moment „surfen“ (Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de).

Der Jahresanfang liegt schon eine Weile zurück – und viele meiner Gesprächspartner haben das Gefühl, als knüpfe das neue Jahr nahtlos an den hektischen Jahresabschluss an. „Es geht genau weiter wie im Dezember. Alle sind gestresst, auf dem Schreibtisch stapelt sich die Arbeit und ich habe das Gefühl, als würde ich gar nicht mehr hinterher kommen.“ Und schon sehnen wir uns nach der Urlaubszeit zurück. Da konnten wir wenigstens machen, was wir wollten, nicht wahr?

Es ist schon richtig: Der Job kann wahnsinnig stressen

Gerade dann, wenn wir uns anhaltend überfordert fühlen und dauerhaft in zu hohem Tempo arbeiten, geht das Arbeitsleben schnell an die Substanz. Dann drohen körperliche oder psychische Beschwerden, die uns ganz schön zu schaffen machen können.

Aber das Arbeiten hat – solange es im Maß ist – auch sehr positive Seiten. Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass wir in der Arbeit die meisten Flow-Erlebnisse haben. Deutlich mehr als in unserer Freizeit. Flow: das meint diese Momente, in denen wir fast schon verschmelzen mit dem, was wir tun. Die Zeit vergeht wie im Flug, wir sind hoch konzentriert und werden doch nicht müde, fühlen uns im Gleichgewicht und haben das Gefühl, als würden wir durch diesen Moment „surfen“. Manche Menschen beschreiben das auch als „positiven Stress“.


Seite 2: Flow am Arbeitsplatz kein Selbstläufer

Christoph Schroeder

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