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Nicola Fritze: Anders denken – Nicht denken! Machen!

… aus der zweiwöchentlichen Themenserie „Anders denken” von Nicola Fritze. Nach dem letzten Beitrag „Ermöglichen Sie mehr Flow am Arbeitsplatz!” folgt heute: „Nicht denken! Machen!”

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Nicola Fritze / Motivation / Stress / Alltag, Egoismus, Aufschieberitis
Nicht denken! Machen! (© Bild: Nicola Fritze).

Erinnern Sie sich? Anfang Dezember hatte ich Ihnen vorgeschlagen, sich Ihre guten Vorsätze nicht bis Silvester aufzuheben, sondern schon vorher einen „Testlauf“ für Ihre Projekte zu starten. Um schon vor dem Jahresende für sich selbst zu sehen: Welche Vorhaben kann ich umsetzen und welche eher nicht?

Egal, ob Sie Ihre Vorsätze schon im Dezember oder erst zum Jahreswechsel gefasst haben: Ende Januar ist ein guter Zeitpunkt, um zu resümieren, wie gut wir unsere Vorsätze umsetzen. Viele von uns werden jetzt feststellen: Am Anfang war ich noch sehr motiviert, mein Vorhaben umzusetzen. Aber inzwischen haben meine Energie und meine Begeisterung irgendwie schon wieder abgenommen…

Sie hatten sich zum Beispiel vorgenommen, in der Mittagspause immer einen kleinen Spaziergang zu machen, um den Kopf mal so richtig frei zu bekommen? Sie waren überzeugt, Sie könnten dieses Vorhaben in Ihren Arbeitstag integrieren und täglich umsetzen? Jetzt aber häuft sich die Arbeit auf Ihrem Tisch… und Sie gehen, wie gehabt, immer öfter nach dem Essen direkt zurück ins Büro, um den Stapel abzuarbeiten. Der Spaziergang fällt dann einfach weg. Und mit ihm Ihr guter Vorsatz!

Gescheitert? Aber nein!


Machen Sie sich jetzt keinesfalls Vorwürfe. Und werfen Sie vor allem nicht gleich das Handtuch. Es ist vollkommen normal, dass wir – selbst wenn wir uns niedrigschwellige Vorhaben gesetzt haben – auch mal an ihrer Umsetzung scheitern. Tadeln Sie sich also nicht selbst, wenn etwas mal nicht gleich so klappt, wie Sie es sich vorgenommen hatten. Das schürt nur Ihre Frustration. Motivieren Sie sich lieber selbst, indem Sie sich fragen: Was brauche ich, damit ich dran bleibe? Damit ich nicht bei den ersten Schwierigkeiten kapituliere, obwohl ich doch so begeistert von meinem Vorhaben gewesen bin?

Seite 2: Welchen Sinn hat Ihr guter Vorsatz?

Christoph Schroeder

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