Revolution in Decentralized Finance: 3 Tipps rund um DeFi-Projekte wie SocialSwap & Co.

Steigende Inflationsraten, sinkende Zinsen und Vorbehalte gegenüber zentralen Krypto-Börsen machen das Thema Decentralized Finance (DeFi) für immer mehr Menschen relevant. Hier behalten Anleger:innen stets die volle Kontrolle über ihre Wallets und profitieren beim Trading von deutlich mehr Unabhängigkeit. Dazu bringen immer mehr Anbieter neue Produkte auf den Markt, die es den Anwender:innen etwa ermöglichen, eine eigene Krypto-Börse zu nutzen und interessante Zusatzfunktionen einzusetzen. Ein Beispiel: Beim 2021 gegründeten Dienst SocialSwap können Anleger:innen sogenannte SocialSwap-Tokens (SST) mittels Liquidity Mining generieren. Allerdings lohnt sich gerade beim Einstieg ein genauerer Blick hinter die Kulissen der vielen Optionen. Dieser Beitrag gibt drei Tipps und Hinweise, worauf bei der Auswahl von DeFi-Projekten zu achten ist.

1. Anbieter, Projekte und Unterschiede genau ansehen

Die Krypto-Welt ist für viele nur schwer greifbar. Wer in ihr aktiv werden möchte, sollte jedoch keinesfalls darauf verzichten, sich ein möglichst umfassendes Bild von den verschiedenen Anbietern und Optionen zu machen, die ihnen zur Verfügung stehen. Dabei gilt auch, auf die feinen Unterschiede zu achten, die beispielsweise zwischen den großen DeFi-Projekten bestehen. Bei der Gegenüberstellung von Projekten wie

  • SushiSwap
  • UniSwap
  • SocialSwap

ist selbstverständlich nicht nur penibel auf die Verwechslungsgefahr zu achten, die vor allem dann entsteht, wenn man sich lediglich einliest, jedoch dabei keine Notizen anfertigt. Die wichtigsten Kernpunkte und relevanten Hard Facts sollten am besten schriftlich notiert und direkt miteinander verglichen werden, um einen entsprechenden Überblick zu erhalten. Umfassende Informationen sind die essenzielle Grundlage für gute Entscheidungen für oder gegen spezifische Finanzprodukte.

2. Prüfen, wer hinter den DeFi-Projekten steht

Als besonders aufschlussreich erweist sich beispielsweise die Berücksichtigung der Offline-Komponente hinter den Projekten. Prüfen Sie daher die Auftritte zu den DeFi-Projekten etwa anhand der folgenden Fragen:

  • Ist eine Offline-Dimension vorhanden?
  • Wer steht hinter den jeweiligen Projekten?
  • Wie einfach – oder kompliziert – ist der Einstieg?
  • Stehen Erklärvideos, Anleitungen oder ähnliche Informationen zur Verfügung?
  • Veröffentlicht das Team (regelmäßig) Updates und Einblicke hinter die Kulissen?
  • Schafft das Team Transparenz rund um Themen wie Pläne für die Zukunft?
  • Gibt es eine Community? Wenn ja: Beherrschen Sie die Sprache, in der der Austausch stattfindet?
  • Gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und fundierte Antworten zu erhalten? Wenn ja: Wer beantwortet die Fragen?
  • Welchen Stellenwert hat der Kontakt mit der Community für das Team, insbesondere für die Gründer:innen des DeFi-Projekts?
  • In welcher Form wird dieser Kontakt hergestellt und aufrechterhalten (rein schriftlich, elektronisch oder auch persönlich über Events, digital wie analog, …)?

3. Funktionsweise der Pools et cetera prüfen

Im Krypto-Bereich war es nun lange Zeit Usus, dass sich Farming Pools regelmäßig innerhalb weniger Tage erneuern. Aus Liquidity Provider-Sicht ging dies allerdings nicht nur mit einem zusätzlichen Arbeitsaufwand einher. Vielmehr stiegen auch die damit verbundenen Kosten immer weiter an. Daher lohnte sich die Suche nach passenden Alternativen in mehrerlei Hinsicht. Auch hier kommt eine interessante Option beim bereits genannten Beispiel SocialSwap zum Einsatz. Dieses basiert als erstes DeFi-Projekt auf der Tron-Blockchain-Technologie. Auf dieser Grundlage kann der Liquidity Provider einen noch besseren Service erhalten: Den Infinity Pool. Das Prinzip dieses neuen Konzepts ist einfach: Dieser Pool wird nicht kontinuierlich erneuert, sondern läuft so lange weiter, wie der Nutzer oder die Nutzerin es wünscht.

Ebenfalls interessant ist das Thema Compound Pool. Denn je nach Krypto-Währung und Blockchain-Technologie sind entsprechende Optionen gegebenenfalls (noch) nicht verfügbar. Warum dies für Anleger:innen wichtig werden kann: Mit diesem Feature gehören immer wieder selbstständig durchzuführende Compounds der Vergangenheit an. Der Ablauf erfolgt vollständig automatisiert, wodurch die jährliche prozentuale Rendite (Annual Percentage Yield, APY) optimiert und ein höherer passiver Cashflow generiert werden kann. Ist ein solches Feature bereits vorhanden, handelt es sich auch hierbei um einen klaren Pluspunkt in der Auswahl.