Empfehlung

Susanne Latour: „Wie taufe ich richtig?“ – Teil 9: Viele Wege führen zu einem starken Markennamen

Steht die Richtung fest, kann kreativ losgelegt werden. Zumeist wird intern eine Brainstorming Gruppe stattfinden, vervollständigt mit Ideen, die allen rund um die Uhr einfallen oder von einigen auch thematisch recherchiert werden.

Für die Auswahl sind die Marketing Kompetenzen vorhanden, auch wenn keine Erfahrung mit Markennamen verfügbar ist. Für die markerechtliche und internationale Begutachtung werden Spezialisten zu Rate gezogen. Warum dann nicht gleich das ganze Projekt an einen Spezialisten abgeben?

Extern, eine Agentur beauftragen

Ist Frist und Preis festgelegt, nimmt eine spezialisierte Agentur das Naming in die Hand. Sechs Wochen nach dem Briefing liegen dann bis zu zehn Vorschläge zur Auswahl vor.

Nach einem ausführlichen Briefing stellt die Agentur ein Team von kreativen Köpfen zusammen, eventuel in allen relevanten Absatzmärkten. Es können Künstler und Schauspieler eingeladen werden, denn am Kreuzpunkt der Differenzen entsteht Kreativität. Kreativitätstechniken werden von einem professionellen Projektleiter angewandt, um breit gefächerte Schöpfung zu fördern. Eine Agentur hat auch die Kompetenz, die Namen juristisch auf Verfügbarkeit und international zu überprüfen. Am Ende braucht der Auftraggeber sich nur noch für seinen Favoriten entscheiden.

Dies ist der direkteste und einfachste Weg zu einem guten Markennamen.


Seite 3: Die goldene Mitte

Christoph Schroeder

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