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Werbung: Wirtschaftsfaktor Hochzeit – Der teuerste Tag des Lebens?

Verlobungsringe oder Eheringe drapiert auf Geldscheinen mit weißer Wäsche (Traditionell zur Hochzeit)

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Bei vielen Paaren läuten im Sommer die Hochzeitsglocken. Für sie ist es der schönste Tag ihres Lebens, wenn sie einander vor Freunden und Familie die ewige Treue schwören. Doch die Wochen vor dem großen Tag bedeuten für einige Pärchen Stress pur – es müssen schließlich allerhand Vorbereitungen getroffen werden. Es gilt jedoch nicht nur, alle Stressfaktoren im Griff zu behalten, sondern auch eine Budgetplanung zu erstellen und einzuhalten. Voraussetzung dafür ist, die verschiedenen Kostenpunkte zu kennen und in die Gesamtkalkulation einzubeziehen. Hier erfahren Sie, mit welchen Ausgaben Sie im Durchschnitt rechnen müssen.

Budget festlegen und Hochzeitsausgaben im Voraus berechnen

Ob nun Verlobungsringe über Vergleichsplattformen oder vom Juwelier vor Ort bestellt, die Musik, Location oder Buffet – an alles muss gedacht werden. Darüber hinaus heißt es: Preise vergleichen, da die Hochzeit ansonsten sehr schnell enorm ins Geld gehen kann. Branchenexpert*innen gehen grundsätzlich davon aus, dass man für eine Hochzeit durchschnittlich zwischen 10.000 und 15.000 Euro einplanen muss. Aus diesem Grund ist es bereits im Vorhinein ratsam, eine To-do-Liste zu erstellen und mit der/dem Partner*in strukturiert alle wichtigen Fragen rund um die Hochzeit abklärt. Es müssen Antworten unter anderem auf folgende Fragen gefunden werden:

  • Wie viele Gäste sollen zur Hochzeit kommen?
  • Soll die Hochzeit in der Stadt oder auf dem Land stattfinden?
  • Wie wird geheiratet, auf dem Standesamt oder in der Kirche?
  • Sorgen DJ*ane oder Band für den musikalischen Rahmen?
  • Wo wird geheiratet – auf einer Hütte, am See oder gar in einem Schloss?
  • Wie viel Hochzeitsbudget steht insgesamt zur Verfügung?

Zu diesen Entscheidungs- und Kostenpunkten kommen noch weitere Faktoren hinzu. Je nach Saison sind beispielsweise entweder Hochzeiten in der Stadt oder in der Natur mehr gefragt. Trauungen auf dem Land sind dabei häufig günstiger als in Großstädten.

Im Hinblick auf die Gäste fallen gegebenenfalls diverse Extrakosten an, beispielsweise Kinderbetreuung oder Fahrdienst für Freundeskreis und Verwandte mit größerem Anreiseweg. Im Folgenden soll es jedoch um die sozusagen feststehenden Kosten gehen, die in jedem Fall in der Budgetierung berücksichtigt werden sollen. Hierbei handelt es sich um Schätzwerte, die genauen Kosten lassen sich jeweils erst mit einer konkreten Angebotsanfragen beziffern.

Eheringe

Schlicht oder extravagant, Platin oder Gold: Die Preisklassen variieren je nach Geschmack erheblich. Auch bieten manche Goldschmieden den Brautleuten an, die Ringe gemeinsam mit ihnen herzustellen. Für Ringe* mit beispielsweise einem Karat ist durchschnittlich mit einer Summe zwischen 1.000 und 2.000 Euro zu rechnen, nach oben sind allerdings keine Grenzen gesetzt.

Anzug und Brautkleid

Bei der Auswahl eines Brautkleides raten Hochzeitsplaner*innen in der Regel dazu, sich individuell in einem Fachgeschäft für Brautmode beraten zu lassen. Die Preise variieren dort meist zwischen 800 und 2.000 Euro. Ein Bräutigam kommt oftmals günstiger weg – natürlich auch je nachdem, ob er sich einen neuen Anzug kaufen möchte oder bereits einen hat, den er tragen will. Der Preis für einen neuen Anzug kostet je nach Modell durchschnittlich zwischen 500 bis 900 Euro. Wichtig: Schuhe nicht vergessen.

Trauung auf dem Standesamt und die Location

Wer eine standesamtliche Trauung bevorzugt, unterschreibt nach der Rede des Standesbeamten/der Standesbeamtin die Eheurkunde. Die Eheschließung wird ebenfalls mit der Unterschrift der Trauzeug*innen bestätigt. Dafür und für das Familienstammbuch muss das Paar mit Gebühren zwischen 100 und 150 Euro rechnen.

Preise für die Hochzeitslocation weisen erhebliche Unterschiede auf, meist abhängig davon, ob man den Catering-Service dort in Anspruch nimmt oder nicht. Falls man einen externen Catering-Service bezieht, bleiben meist für Servietten, Besteck et cetera sowie die Saalmiete Kosten von etwa 400 bis 2.000 Euro.

Hochzeitsmenü, Hochzeitstorte und Bewirtung

Wenn die Getränke und das Essen gut und reichlich vorhanden sind, dann profitiert meist auch die Atmosphäre davon: Aus diesem Grund sollte man hier nicht geizen und einen Großteil des Hochzeitsbudgets aufwenden. Die Hochzeitstorte ist ebenfalls bei den meisten ein Muss. Je nach Art und Größe geben Paare hier circa 300 bis 500 Euro aus. Klassische weitere Posten sind Sektempfang, Kaffee und Kuchen, abends Buffet oder Menü, Weinausschank und Getränkepauschale – hier muss das Paar pro Gast auf dem Land bereits zwischen 60 und 70 Euro rechnen. In der Stadt steigen die Preise auf 80 bis 100 Euro.

Hochzeitsfotografie und DJ*ane oder Band

Viele Brautpaare wünschen sich ein besonderes Fotoshooting mit einem/einer professionellen Hochzeitsfotograf*in, der/die während der ganzen Feier anwesend ist. Erfahrungsgemäß kostet ein*e professionelle*r Fotograf*in für zehn Stunden etwa 2.300 Euro. Damit die Hochzeitsfeier „so richtig in Fahrt kommt“, sind auch DJ*ane beziehungsweise eine Band ein Muss. Für eine erfahrene Person am Mischpult ab beispielsweise 14 Uhr muss das Paar mit circa 1.000 Euro Gage rechnen. Da eine Live-Band aus mehreren Mitgliedern besteht, ist diese Option auch etwas teurer: Die Kosten bewegen sich zwischen 2.000 und 4.000 Euro.

Brautstrauß und Blumendekoration sowie Hochzeitskarten

Brautstrauß, Blumenschmuck und Gestecke: Für die gesamte Blumendekoration muss das Paar frühzeitig bei Florist*innen anfragen. Allein der Brautstrauß kann bereits zwischen 50 und 100 Euro kosten. Dazu kommen noch weitere dekorative florale Elemente.

Tipp: In der Regel lohnt es sich, mit dem festgelegten Budget zuerst die großen Punkte wie Brautkleid, Essen und Location zu bezahlen und anschließend mit der restlichen Summe die vergleichsweise kleinen Punkte in Angriff zu nehmen. Auch müssen Einladungen verschickt, Menü- und Tischkarten ausgewählt und Deko-Elemente in Betracht gezogen werden. Hochzeitsexpert*innen setzen hierfür eine Summe von zwischen 400 und 600 Euro an.

Budget-Planung gibt Struktur und Möglichkeiten vor

Bei kaum einem Thema ist vorausschauende Planung und eine gute Kalkulation so wichtig wie bei den Vorbereitungen für den Hochzeitstag – auch, um mögliche Streitsituationen zu vermeiden. Insgesamt summieren sich kleine und große Ausgaben durchaus auf eine Höhe, die vergleichbar mit dem Preis eines Kleinwagens ist. Für das Vergnügen eines einzelnen Tages ist es viel Geld. Dennoch sind viele Brautpaare zu diesen Ausgaben bereit – umso mehr lohnt es sich, die Kosten im Blick zu behalten, sorgfältig zu planen und sich wo möglich auch mehrere Angebote einzuholen.

*Weitere Tipps zum Tragen von Verlobungs- und Eheringen und Ringen allgemein finden Sie in unserem Beitrag Ringe tragen im Business-Kontext: Die wichtigsten Grundregeln.

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