Management

Mitarbeiterbefragungen: Arbeitsklima fördern im Homeoffice

Virtuelles Business-Meeting zwischen zwei Geschäftsmännern, ein Mann im Homeoffice ist auf dem Laptop-Screen

Bewährtes Instrument: Die Befragung der Mitarbeitenden liefert dem Unternehmen wertvolle Informationen und eröffnet Wege, um aus der Umfrage spezifische Handlungsschritte abzuleiten. Ziel ist es, das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu fördern. In Krisenzeiten sollte sich das Unternehmen besonders auf die folgenden drei Kernthemen für Mitarbeiterbefragungen* konzentrieren, um das Mitarbeiterengagement zu fördern. Dabei spielt die Art der Kommunikation eine maßgebliche Rolle.

Vorab-Definition: Mitarbeiterengagement

Das Engagement der Mitarbeitenden kann einen erheblichen Einfluss auf den Geschäftserfolg haben. Doch zunächst: Was ist Mitarbeiterengagement? Als Mitarbeiterengagement bezeichnet man die Energie, die Mitarbeitende investieren, um gute Leistungen zu erzielen und das Unternehmen voranzutreiben. Engagierte Mitarbeitende sind an ihrer Arbeit interessiert und genießen sie nach Möglichkeit auch. Idealerweise sehen sie eine tiefere Bedeutung in ihrer Arbeit – und sie wissen, wie sie ihre Stärken einbringen können und möchten sich weiterentwickeln.

Kurzum: Engagierte Mitarbeitende werden sich bemühen, ihr Bestes zu geben, um einen wirksamen Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten. Insofern ist es offensichtlich, wie elementar wichtig das Engagement der Mitarbeitenden für das Unternehmen ist und warum sich sowohl das Management als auch die Mitarbeitenden für die Förderung des Engagements einsetzen sollten. Damit jede*r dazu beitragen kann – und für die optimalen Ergebnisse und Effekte insgesamt – wird empfohlen, einen wirksamen Plan zur Förderung des Engagements der Mitarbeitenden zu entwickeln.

Mit spezialisierten Anbietern wie Effectory können Mitarbeiterbefragungen passend zu den Bedürfnissen der Mitarbeitenden erstellt werden, um deren Wohlbefinden zu verbessern und die langfristige Erfolgsquote des Unternehmens sichern. Auch Firmen mit einer festen Mitarbeiterbefragungsstrategie tun gut daran, sich an die neue Situation anpassen. In einer Krise steht jede*r vor der Herausforderung, die für eine schnelle Entscheidungsfindung benötigten Erkenntnisse zu gewinnen und die Unternehmenskommunikation entsprechend anzupassen.

Die Kernbereiche der Mitarbeiterbefragung

Unternehmen mit einer Strategie für Mitarbeiterbefragungen sollten gerade in Krisenzeiten prüfen, ob sie Anpassungen vornehmen müssen. Organisationen ohne Feedback-Kanäle für Mitarbeitende sollten diese spätestens jetzt einrichten. Ein guter Ausgangspunkt ist, bei Mitarbeiterbefragungen die Bereiche Führung, Belastbarkeit und Kommunikation aufzugreifen und zu beleuchten.

1. Führung

In Krisenzeiten wünschen sich Mitarbeitende Führung und Programmsicherheit. Auch wenn nicht alle Fragen der Mitarbeitenden beantwortet werden können, gibt es einige wesentliche Punkte, die in jedem Fall zu beachten sind. Die Mitarbeitenden müssen wissen, wie sie beispielsweise die Managementebene erreichen. Ist dies nicht möglich oder ersichtlich, sollten unkomplizierte Kommunikationskanäle für Rückmeldungen geschaffen werden.

Bitten Sie die Mitarbeitenden, Feedback zu geben. Das ist die Grundlage für jedes Unternehmen, aktiv daran zu arbeiten, Probleme zu identifizieren und zu lösen. Wenn Sie die Belegschaft etwa nach ihren Erfahrungen im Homeoffice fragen, nehmen Sie sich auch selbst die Zeit für einen Wortwechsel, zeigen Sie Interesse und nutzen Sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Selbstverständlich ist es jedoch auch die Aufgabe des Managements, auf das Feedback der Mitarbeitenden zu reagieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Wenn Mitarbeitende beispielsweise über Probleme in ihrem Arbeitsumfeld klagen, sollte die Beseitigung dieser Hindernisse höchste Priorität erhalten. Nur Mitarbeitende, die sich sicher und zufrieden fühlen, können effizient arbeiten.

Nach Aufnahme des Feedbacks sollte auch die Kommunikation entsprechend angepasst werden. Passen Sie etwa Benachrichtigungen in Echtzeit an die aktuelle Mitarbeiteratmosphäre an.

2. Belastbarkeit

Die Fähigkeit, Menschen zuzuhören und sie zu unterstützen, ist das beste Instrument, um ihre Belastbarkeit zu verbessern. Mitarbeitende, die körperlich und geistig gesund sind, können mehr tolerieren und effizienter arbeiten. Bitten Sie sie daher auch, ihren Gesundheitszustand im Ganzen zu beurteilen und aufzuzeigen, welche Art der Unterstützung sie benötigen. Während dieser Pandemie gehört es zu den Führungsaufgaben, die Anpassungsfähigkeit der Mitarbeitenden wo möglich und auf verschiedene Arten zu verbessern.

Zudem fühlen sich Mitarbeitende oft sicherer, wenn sie unabhängig arbeiten und eigene Entscheidungen treffen. Insofern Unternehmen sollten sicherstellen, dass sich die Belegschaft als wichtiger Bestandteil des Gesamtgebildes fühlen. Wenn sie sehen können, wie ihre Arbeit zu den Zielen des Unternehmens beiträgt, steigt auch ihre Motivation.

3. Kommunikation

In Krisenzeiten ist Kommunikation alles. Eine wesentliche Rolle spielt dabei natürlich, wie die Kommunikation gestaltet ist – und dass ein Dialog entsteht. Das Unternehmen sollte den Mitarbeitenden zeigen, dass es nicht nur zuhört, sondern Sorgen und Bedenken auch ernst nimmt und entsprechende Maßnahmen ergreift.

Da die Mitarbeitenden im Homeoffice unter starkem Druck stehen können, ohne dass Team oder Führungskräfte sich dessen bewusst sind, muss eine klare Kommunikation aufrechterhalten und gewährleistet werden. Dazu reichen bereits einige gezielte Fragen, die leicht zu beantworten sind, um entsprechende Informationen einzuholen. In der Gesprächssituation ist es sinnvoll, die wichtigsten Punkte kurz zu wiederholen und Details hervorzuheben. Tipp für das Schriftliche: Das Versenden von Kurznachrichten eignet sich in vielen Fällen besser als das Bereitstellen langer wöchentlicher Berichte.

Psychologische Aspekte der Kommunikation berücksichtigen

In Krisenzeiten übersteigt der Informationsbedarf häufig die Geschwindigkeit, mit der Führungskräfte Informationen bereitstellen können. Trotzdem ist es wichtig, neue, wenn auch nur kurze Arbeitsanweisungen in regelmäßigen Abständen zu erteilen. Dabei sollten die Leistungen aller Mitarbeitenden anerkannt werden. Die Angestellten brauchen Unterstützung und müssen wissen, wo sie Hilfe bekommen. In diesen unsicheren Zeiten der Pandemie gibt es keine Ausreden, um den eigenen Mitarbeitenden nicht zuzuhören. Effektiv profitieren Unternehmen mit fester Mitarbeiterbefragungsstrategie. Denn hierdurch können sie die Beziehung zu jeder dem Unternehmen angehörigen Person basierend auf Ressourcen und Anforderungen gezielt verbessern.

Führungskräfte und Management sollten bedenken, dass viele Arbeitnehmer*innen seit Monaten von zu Hause aus arbeiten und dabei zahlreiche Herausforderungen gleichzeitig managen müssen. Natürlich braucht der Übergang zu einem virtuellen Team oft Zeit, und längst nicht jede*r kann das Privileg der Arbeit von zu Hause in Anspruch nehmen. Doch gerade Instrumente wie Mitarbeiterbefragungen und Teambesprechungen können nicht nur das Gefühl der Einheit in einer Krise stärken. Vielmehr kann jede*r die eigenen Ergebnisse demonstrieren und Feedback geben und einholen. Essenziell ist, sicherzustellen, dass Mitarbeitende mit ihren Sorgen und Bedürfnissen nicht allein sind.

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit der Begriffe „Mitarbeiterengagement“ und „Mitarbeiterbefragung“ wurden in diesem Beitrag das generische Maskulin belassen.

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