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5 Tipps die Ihre interne Unternehmenskommunikation optimieren

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Egal ob Kleinstbetrieb oder Großkonzern: eine funktionierende Unternehmenskommunikation ist entscheidend. Daher lohnt es sich, die interne wie die externe Unternehmenskommunikation regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen. Was so selbstverständlich klingt, vernachlässigen jedoch viele Unternehmen. Erfahren Sie hier, wieso Sie mithilfe einer gelungenen internen Unternehmenskommunikation auch beim Employer Branding punkten und wie Sie mit 5 Schritten Ihre Kommunikationspraxis optimieren können.   

Warum interne Kommunikation zu Employer Branding zählt

Grundsätzlich umfasst Unternehmenskommunikation alle Kommunikationsmaßnahmen, um die Firma und ihre Leistungen an die relevanten Adressaten darzustellen. Grob unterscheiden lassen sich dabei zwei Zielgruppen:

  • interne Zielgruppen, wie Mitarbeiter
  • externe Zielgruppen, wie Lieferanten oder Kunden.

Eine funktionierende interne Unternehmenskommunikation hat nicht nur den Vorteil, die Mitarbeiter auf dem Laufenden zu halten. Erhalten diese regelmäßig Berichte etwa zu Kennzahlen oder Unternehmenszielen, kann das ihre Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber positiv beeinflussen. Denn Mitarbeiter wollen nicht nur informiert, sondern wahrgenommen werden. So gesehen sind eine reibungslose interne Unternehmenskommunikation und ein gelungenes Employer Branding – also die Bildung einer starken Arbeitgebermarke – eng verbunden. Doch gerade hier zeigen viele Unternehmen Nachholbedarf. Dabei können schon kleine Maßnahmen große Wirkung entfalten, wie die folgenden fünf Tipps zeigen.

Tipp #1: Prüfung bestehender Kommunikationsprozesse

Damit Verbesserungspotenziale bei der internen Kommunikation sichtbar werden, müssen zuerst alle bestehenden Prozesse eingehend geprüft werden. Das bedeutet, dass alle vorhandenen Informationskanäle und deren Zugang analysiert werden muss. Außerdem sollten auch die Mitarbeiter befragt werden. So erhalten Sie deren Perspektive und können mögliche Missstände entdecken. Diese Maßnahmen bilden die Grundlage, um anschließend ein ganzheitliches Kommunikationskonzept zu entwickeln.

Tipp #2: Auswahl passender Kommunikationsinstrumente

Damit die Mitarbeitermotivation und deren Identifikation mit dem Unternehmen steigen, müssen auch die passenden Instrumente ausgewählt werden. Hier kann ein Mix Vorteile bringen. Denn nach wie vor ist die direkte Kommunikation via Face-to-Face nicht wegzudenken, um die Belegschaft zu motivieren. Insofern sind Mitarbeiterversammlungen von zentralem Wert, die zur Präsentation von aktuellen Kennzahlen genutzt werden können. Professionelle Präsentationen auf Grundlage der eigenen Daten können dabei spezialisierte Dienstleister wie Ghostwriter von Akademix bereitstellen, um den unternehmensinternen Arbeitsaufwand so gering wie möglich zu gestalten. Diese persönliche Variante sollte mit zunehmend wichtiger werdenden digitalen Kommunikationsmöglichkeiten, wie Intranet oder Newsletter, kombiniert werden.

Tipp # 3: Zielgerichtete Informationsweitergabe

Nicht nur die Häufigkeit und die Art der Informationskanäle zählen. Achten Sie auch auf die Relevanz der Informationen. Betreffen diese nur eine bestimmte Gruppe von Mitarbeitern, sollten Sie auch nur diese ansprechen. Das kennzeichnet eine zielgerichtete Informationsweitergabe. Andernfalls besteht das Risiko, dass wichtige Dinge in der Flut der Bekanntmachungen untergehen können und die wahren Adressaten nicht erreichen.

Tipp # 4: Offene interne Unternehmenskommunikation

Damit interne Unternehmenskommunikation funktioniert, sollte in jedem Fall offen und ehrlich kommuniziert werden. Vermeiden Sie in diesem Zusammenhang auch, Informationen zurückzuhalten oder nur teilweise weiterzugeben. Denn gerade in Krisenzeiten oder bei internen Unfällen kann das zur Entstehung von Gerüchten beitragen. Um dem vorzubeugen und im schlimmsten Fall einen Vertrauensverlust bei der Mitarbeiterschaft zu verhindern, ist eine offene und ehrliche Unternehmenskommunikation wichtig.

Tipp # 5: Erst intern, dann extern

Obschon sich Unternehmenskommunikation grob in interne und externe Kommunikation gliedert, sollten Sie einen Faktor nicht außer Acht lassen: es ist in erster Linie ein ganzheitliches Konstrukt. Das heißt, je mehr Wertschätzung der Belegschaft mit der internen Unternehmenskommunikation zukommt, desto mehr profitiert auch die Reputation des Unternehmens nach außen. Zufriedene Mitarbeiter werden zu Markenbotschaftern, die ein gutes Arbeitgeberimage verbreiten. Und das ist möglicherweise glaubwürdiger, als jedes andere Kommunikationsinstrument.

Karin Kreuzer

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