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Der persönliche Masterplan für die eigenen Ziele!

Den persönlichen Masterplan für die eigenen Ziele zu erstellen ist in der Theorie ganz einfach. Schließlich stellt uns das digitale Zeitalter zahlreiche Geräte und Tools zur Verfügung, um Jahresziele, Quartalsziele, Monatsziele, Wochenziele oder auch Tagesziele zu dokumentieren, zu kategorisieren und zu priorisieren. Dennoch hapert es gerade im untehmerischen Kontext oft an der Umsetzung. Im zweiten Teil unseres Interviews zum Thema „Ziele planen und kontrollieren“ haben wir mit Thorsten Jekel, IT-Unternehmer und Experte für Digital Working, über genau dieses Phänomen gesprochen. Er verriet uns woran die meisten in puncto Masterplan für die eigenen Ziele scheitern und wie sie das in Zukunft verhindern.

Interview mit Thorsten Jekel zum Thema Masterplan für die eigenen Ziele

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Ob Sie Ihren Masterplan für die eigenen Ziele per Excel oder in einem Papierformular erstellen und pflegen, spielt letztendlich keine Rolle. (Bild: Marko Greitschus / pixelio.de)

Schönen Guten Tag Herr Jekel, im ersten Teil unseres Gesprächs „Die eigenen Ziele richtig setzen“ haben wir uns mit der Zielsetzung und der Abstimmung der unterschiedlichen Ziele auseinandergesetzt. Dabei haben Sie am Ende auf den persönlichen Masterplan für die eigenen Ziele Bezug genommen. Was ist dieser Masterplan?

Das Konzept des persönlichen Masterplans habe ich aus dem Buch „Dem Leben Richtung geben“ von Professor Dr. Jörg Knoblauch und seinem Dreamday-Seminar. Die Grundidee des Masterplans ist die schriftliche Fixierung der wesentlichen Rollen, Werte, Stärken und Ziele im Leben und das schrittweise Herunterbrechen in Lebensabschnitte. Ich habe diesen Masterplan für mich noch dahingehend weiterentwickelt, dass ich meine Lebensziele bis zur Wochenplanung damit herunter brechen kann. Das Ergebnis ist Ihr Leben auf einer Seite. Dieser Masterplan sollte für Sie immer in Griffweite präsent sein.

Und ich kann wirklich mit einem solchen Masterplan meine eigenen Ziele festlegen?

Der erste Schritt ist die einmalige Erstellung eines solchen Masterplans. Danach sollten sie mindestens einmal pro Quartal an ihre aktuelle Lebenssituation anpassen. Idealerweise nutzen Sie Ihn jede Woche für ihre Wochenplanung. Dieser Masterplan stellt sicher, dass sie wirklich an Ihren eigenen langfristigen Zielen arbeiten. Meist kommen sie diesem nämlich nicht näher, wenn Sie Ihre E-Mails beantworten.

Wie sollte der persönliche Masterplan für die eigenen Ziele aussehen?

Eine gute Basis stellt der Masterplan aus dem oben beschriebenen Buch von Professor Dr. Jörg Knoblauch dar. Idealerweise passen Sie sich diesen Masterplan an Ihre eigenen Bedürfnisse an. Wichtig ist das der Masterplan für sie gut handhabbar ist und sicherlich werden Sie das Format auch regelmäßig anpassen. Wichtig ist, wie oben beschrieben, dass sie mit einem System konsequent arbeiten.

Welche wesentlichen Inhalte sollten in einem solchen Masterplan für die eigenen Ziele enthalten sein?

Die wesentlichen Inhalte für einen solchen Masterplan sind:

  • Ihre Lebensmission (wofür leben Sie?)
  • Ihre Lebensvision (was wollen Sie im Leben erreichen?)
  • Ihre Werte (was ist Ihnen im Leben wichtig?)
  • Ihre Rollen oder Lebenshüte (maximal fünf bis sieben)
  • Ihr Zielfoto für jeden Lebenshut
  • Ihre Ziele für jeden Lebenshut-idealerweise heruntergebrochen bis zur Woche

Dieser Masterplan für die eigenen Ziele sollte dokumentiert vorliegen. Empfehlen Sie hier ein bestimmtes Tool oder sollte man es klassisch mit Papier oder einem Art Buch machen?

Im Buch von Professor Dr. Jörg Knoblauch finden Sie eine sehr gute Papiervorlage, die Sie zum Start gut nutzen können. Ich habe mir auf dieser Basis ein Excel-Tool gebaut, in das ich meine Daten einpflege. Damit können sie ihren Masterplan jederzeit an Ihre sich verändernden Bedürfnisse anpassen. Ob Sie Ihren Masterplan Excel oder einem Papierformular erstellen und pflegen, spielt letztendlich keine Rolle. Wichtig ist, dass sie einen Masterplan haben und mit diesem regelmäßig arbeiten.

Vielen Dank Herr Jekel für die Einführungen rund um den persönlichen Masterplan für die eigenen Ziele.

Herr Jekel, vielen Dank für das interessante Gespräch, Ihre Anregungen und die zahlreichen praktischen Hinweise zum persönlichen Masterplan für die eigenen Ziele. Nächste Woche werden wir im dritten Teil zum Thema „Ziele planen und kontrollieren“ über „die eigenen Ziele visualisieren“ sprechen.

Das Interview mit Thorsten Jekel führte Oliver Foitzik, Herausgeber AGITANO und HCC-Magazin.

Über Thorsten Jekel:

Digital Working
Digital Working aus Managersicht. (Foto: © Thorsten Jekel)

Als IT-Unternehmer, Autor und Speaker ist der Betriebswirt und MBA Thorsten Jekel der Experte für Digital Working. Aus seiner über 25-jährigen Berufserfahrung im Vertrieb, in der Service- und IT-Projektverantwortung sowie als langjähriger Geschäftsführer im Mittelstand spricht er aus der Praxis, für die Praxis. Seit dem Marktstart des iPads entwickelt sein Unternehmen jekel & partner innovative Geschäftsmodelle im Umfeld des iPads und anderer Tablet-Systeme. Als Lehrbeauftragter und Speaker begeistert er seine Zuhörer mit den Grundprinzipien des effektiven Digital Working, verbunden mit konkret umsetzbaren Tipps, um Technik einfach zu nutzen.

Mehr über Thorsten Jekel auf seinem AGITANO-Expertenprofil sowie unter www.jekelpartner.de.

Christoph Schroeder

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