Gesundheit

Akademiker: Zu dumm, zum Trinken?

Zu dieser harten Schlussfolgerung könnte man kommen, wenn man sich die Ernährungsstudie der Techniker Krankenkasse (TK) „Iss was, Deutschland?“ genauer ansieht. Denn diese besagt: Jeder zweite Akademiker vergisst bei der Arbeit das Trinken. Vielleicht liegt es aber auch zu viel Stress. Denn diesen monieren viele Mitarbeiter (siehe auch Überforderung: Für viele Arbeitnehmer traurige Realität). Woran es auch liegen mag, dass viele bei der Arbeit das Trinken vergessen … Im Folgenden ein paar Tipps & Tricks, die helfen genau das zu ändern.

Tipp 1: Wasser in Sichtweite stellen

Wasser trinken, Wasserglas
Jede zweite hochqualifizierte Mitarbeiter in Deutschland vergisst das Trinken. (Bild: Lupo / pixelio.de)

„Aus dem Auge, aus dem Sinn“. Mal ehrlich, für wen von uns gilt das nicht? Um das Trinken nicht zu vergessen, sollte man stets seine Flasche (Mineral-) Wasser in Sichtweite wissen. Zum Beispiel direkt auf den Schreibtisch. Dann vergisst man auch nicht, sich regelmäßig ein Glas einzuschenken.

Übrigens: Auch verantwortungsbewusste Chefs können ihre Mitarbeiter ans Trinken erinnern. Indem sie in Gängen, Foyers oder Großraumbüros Trinkwasserspender positionieren. Dieser Beitrag zu mehr Mitarbeitergesundheit ist noch nicht einmal mit einem großen Aufwand verbunden. Denn auf Wasserspender spezialisierter Dienstleister, wie zum Beispiel www.welltec-wasser.de, kümmern sich um Lieferung, Installation und Wartung.

Tipp 2: Lassen Sie Ihr Auge mittrinken

Zugegeben, so eine PET-Flasche Wasser ist nicht gerade sexy. Ähnlich wie beim Essen gilt hier: Das Auge trinkt mit. Stellen Sie sich zum Beispiel eine schöne Wasserkaraffe ins Büro. Das kann Sie und Ihre Kollegen zum regelmäßigeren Trinken motivieren. Ein weiterer Hingucker ist es, wenn die Karaffe dekorativ mit einem Stängel Zitronenmelisse, einigen Limettenscheiben oder Ingwerstückchen aufgewertet wird.

Tipp 3: In Meetings das Richtige trinken

In Besprechungen greifen viele auf den Kaffee zurück. Das ist nicht immer sinnvoll, denn die schwarze Bohne schlägt bei zu hohem Konsum auf den Magen. Greifen Sie lieber auf die oft zur Verfügung gestellten (Mineral-) Wasserfläschen, Saftschorlen, Früchte- oder Kräutertee zu.

Zudem: Wer zu jeder Tasse Kaffee beziehungsweise Tee ein Glas Wasser trinkt, füllt gleichzeitig seine Flüssigkeitsreserven auf.

Tipp 4: Zu jeder (!) Mahlzeit ein Glas Wasser

Egal ob im Büro, im Stehcafé um die Ecke, in der Kantine oder auswärts – ja selbst wer zwischendurch, im Gehen, ein belegtes Brötchen isst, sollte kurz danach ein Schluck aus der Wasserflasche trinken. Das trägt ebenfalls zu einer positiven Flüssigkeitsbilanz bei.

Tipp 5: Keine Dienstfahrt ohne Wasser

Dienstreisen sind stets mit Belastungen für Geist und Körper verbunden. Daher sollten Sie stets eine Wasserflasche mit sich führen. Mit dieser lassen sich nicht nur die Flüssigkeitsreserven auch unterwegs unproblematisch auffüllen, darüber hinaus mindert ein „Schluck aus der Pulle“ das Hungergefühl und verhindert, dass man sich an einem Imbissstand unkontrolliert fettiges Essen in sich hineinstopft.

Jeder Dritte nutzt Wassertrinken zum Stressabbau

Übrigens hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Rahmen einer repräsentativen Studie*, die sie für die Coca Cola GmbH durchführte etwas interessantes herausgefunden. Neben den klassischen Gründen, warum Wasser am Arbeitsplatz getrunken wird (88 Prozent: „Damit ich meinen Flüssigkeitshaushalt ausgleiche“; 84 Prozent:  „Weil es gesund ist“; 76 Prozent: „Es ist der beste Durstlöscher“), ist ein weiterer, dass mithilfe von Wasser Stress abgebaut wird. Der Studie zufolge machen das 30 Prozent der Befragten. Bei der Gruppe der „ständig oder häufig Gestressten“ waren es sogar 37 Prozent. Damit nutzt jeder Dritte das Wassertrinken zum Stressabbau.

*Ausführliche Ergebnisse zur Studie finden sich in folgender Pressemitteilung:

  • http://www.presseportal.de/pm/7974/1376154
Christoph Schroeder

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