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Begeistert erfolgreich! Teil 10: Bleiben Sie begeistert!

… aus der zündeten, zweiwöchentlichen Themenserie „Begeistert erfolgreich – Wie Sie in Ihrem Business das Feuer der Begeisterung entfachen“ des Experten für Selbstbegeisterung und Selbstmanagement Wolfgang Allgäuer. Nach Teil 9: „Visionen sind keine Krankheit, sondern Ihre Zukunft“ folgt heute der zehnte – und letzte – Teil: „Bleiben Sie begeistert!“.

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Streichholz, Begeisterung, Funke
„Nur wer innerlich restlos begeistert ist, kann den Funken der Begeisterung überspringen lassen.“ (Bild: Kai Niemeyer / pixelio.de)

Über die letzten Monate haben wir uns gemeinsam auf den Weg hin zur Begeisterung gemacht. In dieser Abschluss-Kolumne fasse ich noch einmal alle wichtigen Meilensteine und Etappen auf diesem Weg zusammen. Ganz wichtig ist es, dass wir uns in diesem Resumé noch einmal in Erinnerung rufen, was der Unterschied zwischen Motivation und echter Begeisterung ist. Viele Führungskräfte, Selbständige, Manager, Freiberufler meinen, sich selber ständig zum Erfolg motivieren zu müssen. Steckt jedoch hinter unserem täglichen Tun keine wahre, echte Begeisterung, kann Selbstmotivation einfach nicht funktionieren.

Das ist so, weil Motivation von außen ansetzt, die wahre Begeisterung aber kommt von innen! Diese ist dann auch der richtige „Turbo“ für jeden Menschen, jedes Unternehmen. Nur wer innerlich restlos begeistert ist, kann auch Kunden, Mitarbeiter und Kooperationspartner mitreißen und den Funken der Begeisterung überspringen lassen. Um dies zu tun, müssen wir allerdings den Funken der Begeisterung in uns selber erst einmal entzünden. Denn: Begeisterung entsteht nicht von alleine.

Dazu brauchen wir Ressourcen, die ich gerne „das Brennmaterial“ nenne.  Hier noch einmal die gesammelten Ressourcen als Kurz-Überblick. Für praktische Umsetzungsschritte empfehle ich meine Übungsblätter!

Der Weg zur Begeisterung führt nach innen! Viele suchen überall, nur nicht dort.

Träumen Sie! Haben wir keine Träume mehr, stumpfen wir ab und arrangieren uns nur noch mit der Gegenwart. Das Nicht-Zulassen von Träumen verhindert langfristig unsere Weiterentwicklung und damit das Erreichen unserer größten Ziele und Vorhaben. Fragen Sie sich dazu: „Tue ich wirklich das, von dem ich einmal geglaubt habe, es könnte und müsste für dieses mein Leben so kommen?“ Nur wer groß träumt, kann weit kommen. Gerade in Unternehmen müssen wir wieder neu lernen zu träumen. Denn: Die Produkte und Dienstleistungen, die in fünf Jahren auf den Markt kommen, werden heute erträumt! Was träumen Sie?

Werte als Fundament. Werte drücken aus, was uns wirklich endgültig wichtig ist im Leben. Für unsere Kern-Werte kämpfen wir. Wichtige Einblicke in Ihre Werte erhalten Sie, wenn Sie sich fragen, was Sie aufregt. Bilden Sie so eine Rangordnung Ihrer Werte und erkennen Sie, für welche Sie bereit sind, mit allem, was Sie haben, zu kämpfen. Wenn Sie Ihre Werte leben und ausstrahlen, ziehen Sie damit automatisch die Menschen an, die am besten zu Ihnen passen. Das gilt für Partner, Kunden, Mitarbeiter und alle Menschen, denen Sie sonst begegnen.

Talent, Talent, Talent. Die meisten Menschen kennen ihre Schwächen besser als ihre Talente. Das ist der falsche Weg! Nur derjenige, der seine unverwechselbaren Talente kennt und zur Anwendung bringt, kann ganz großen, nachhaltigen Erfolg haben. Werden Sie sich Ihrer Talente bewusst. Es sind die Dinge, die uns leicht fallen und die uns Freude bringen. Notieren Sie spontan alles, was Sie gerne tun. Fragen Sie dann drei Personen Ihres Vertrauens um eine Einschätzung Ihrer Talente. Vergleichen Sie die Ergebnisse. Sie werden vermutlich überrascht sein, wie viel mehr Potential andere in Ihnen sehen! Vergessen Sie dabei nie: Talente werden erst zu Stärken, wenn wir sie erkennen und so richtig zur Geltung bringen.

Ressource Energien. Zeitmanagement reicht heute nicht mehr. Auf dem Weg zur Begeisterung ist Energie erforderlich. Auch diese gilt es aktiv zu managen. Unser Energiehaushalt ist Schwankungen unterworfen. Mal sprudeln wir, mal fließt es weniger. Identifizieren Sie Energieräuber und ersetzen Sie sie durch Energiegeber, wie z. B. positive Gewohnheiten und Erfolgserlebnisse. Ziehen Sie regelmäßig Energiebilanz und notieren Sie, was Ihnen Energie gibt.

Seite 2: Was wären wir ohne Ziele?

Christoph Schroeder

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