Einsichten & Ansichten

Angela Kissel: Führungskräfte sollten Gefühlsmanager sein

Lebensbalance-Modell, Work-Life Balance
Lebensbalance-Modell von Nossrath Peseschkian (Quelle: Kissel Consulting).

Hierbei hilft ihnen das Lebensbalance-Modell von Nossrath Peseschkian (s. Abb.). Ihm zufolge lassen sich in unserem Leben vier Bereiche unterscheiden. Neben dem Bereich „Berufliches Leben“ gibt es die Bereiche „Sinn/Kultur/Stille“, „Körper/Gesundheit“ und „Soziales Leben“.

Zwischen diesen vier Lebensbereichen besteht eine Wechselbeziehung. Deshalb verliert, wer zum Beispiel den Bereich „Berufliches Leben“ langfristig überbetont, auf Dauer neben seiner Lebensfreude, auch seine Leistungskraft.

Denn:
– Wer krank ist, kann weder sein Leben in vollen Zügen genießen noch ist er voller Leistungskraft.

Und:
– Wer einsam ist, ist weder „quietsch-vergnügt“ noch kann er seine volle Energie auf seinen Job verwenden.

Und:
– Wer in einer Sinnkrise steckt, ist weder lebensfroh noch sehr leistungsfähig.

Denn hinter allem Tun steht die Frage: Was soll das Ganze?

Also sollten Führungskräfte für die rechte Balance zwischen den vier Lebensbereichen sorgen – auch um emotionalen Kurzschlüssen vorzubeugen.

Für den erforderlichen Ausgleich sorgen

In unserer modernen Arbeitswelt können insbesondere die Leistungsträger in den Unternehmen diese Balance nicht Tag für Tag, Woche für Woche und Monat für Monat bewahren. Denn im Arbeitsleben gibt es immer wieder Phasen, die sehr stressig sind. Zum Beispiel, weil ein wichtiges Projekt abgeschlossen werden muss oder das Auftragsvolumen gerade sehr hoch, die Personaldecke aber recht dünn ist.


Seite 4: Manager der eigenen Gefühle werden

Christoph Schroeder

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