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Last but not least – Symbol für Respekt und sprachliche Eleganz

Last but not least mit Puzzle dargestellt

Inhaltsverzeichnis

„Last but not least“ – dieser Ausdruck fällt oft am Ende einer Aufzählung, wenn jemand betonen möchte, dass das zuletzt Genannte keineswegs weniger wichtig ist. Stellen Sie sich eine Preisverleihung vor: Mehrere Namen werden genannt, dann folgt ein Lächeln und die Worte „Last but not least“. Sofort spüren alle, dass jetzt noch jemand Besonderes kommt. Die Redewendung schafft Balance, Wertschätzung und einen eleganten Abschluss.

In Deutschland hat sich „Last but not least“ längst fest etabliert – in Reden, Texten und sogar im Alltag. Vielleicht, weil sie charmant klingt und zugleich Fairness ausdrückt. Ihre Wurzeln reichen bis ins England der Renaissance, wo sie erstmals in literarischen Werken auftauchte.

Doch warum sagen wir lieber „Last but not least“, statt eine deutsche Entsprechung zu wählen? In diesem Beitrag erfahren Sie, was die Redewendung bedeutet, woher sie stammt und warum sie bis heute sprachlich wie kulturell so beliebt ist.

Hinweis der Redaktion: Entdecken Sie hier alle unsere vorgestellten Redewendungen!

Bedeutung von „Last but not least“ im Deutschen

Die Redewendung „Last but not least“ gehört zu jenen englischen Ausdrücken, die sich fest im deutschen Sprachgebrauch verankert haben. Wörtlich übersetzt bedeutet sie „zuletzt, aber nicht weniger wichtig“. Damit weist sie darauf hin, dass das zuletzt Genannte trotz seiner Position am Ende einer Aufzählung ebenso bedeutsam ist wie die zuvor genannten Punkte oder Personen.

„Last but not least“ bedeutet, dass eine Reihenfolge nicht zwangsläufig eine Wertung darstellt. Die Redewendung steht für Gleichwertigkeit und Anerkennung – sie schafft sprachlich ein Gleichgewicht zwischen allen Beteiligten. Besonders in formellen oder wertschätzenden Kontexten wird sie genutzt, um jemandem oder etwas am Ende eines Satzes noch einmal besondere Beachtung zu schenken.

Ihre Wurzeln liegen in der höfischen Rhetorik des 16. Jahrhunderts, in der Gegensätze gezielt verwendet wurden, um Bedeutung und Spannung zu erzeugen. In dieser Tradition verbindet die Redewendung das „Letzte“ mit einer aufwertenden Wendung – „but not least“ –, wodurch ein Gefühl von Balance und Fairness entsteht. Das „Letzte“ wird damit aus seiner schwächeren Position befreit und auf eine Ebene mit dem „Ersten“ gehoben.

Typische Merkmale dieser Redewendung sind:

  • Sie betont Fairness und Gleichrangigkeit.
  • Sie schafft einen höflichen und respektvollen Ton.
  • Sie signalisiert Vollständigkeit in einer Aufzählung.
  • Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf das Finale – als sprachlichen Höhepunkt.
  • Sie vermittelt Ausgewogenheit und Anerkennung.

Im Deutschen wird „Last but not least“ meist in Situationen verwendet, in denen ein Abschluss elegant und wertschätzend formuliert werden soll. Damit ist sie mehr als eine Floskel – sie spiegelt eine Haltung wider, die Respekt und Gleichgewicht in Sprache und Denken betont.

„Last but not least“: Herkunft, Ursprung und sprachlicher Hintergrund

Die Redewendung „Last but not least“ hat ihren Ursprung im frühen Neuenglisch des späten 16. Jahrhunderts. Bereits 1580 verwendete der Schriftsteller John Lyly in seinem Werk Euphues and His England die Formulierung „last, but not the least“. Wenige Jahre später griff Edmund Spenser in seinem Gedicht Colin Clouts Come Home Againe (1595) eine ähnliche Wendung auf: „Though last, not least“. Beide Belege gelten als die frühesten dokumentierten Nachweise der Redewendung.

William Shakespeare übernahm diesen Ausdruck in mehreren seiner Theaterstücke und trug damit entscheidend zu seiner Popularität bei. In A Midsummer Night’s Dream (1598), Julius Caesar (1599) und King Lear (1606) verwendete er Varianten wie „Though last, not least in love“ oder „Although the last, not least“. Durch seine weit verbreiteten Werke fand die Redewendung Eingang in die englische Alltagssprache.

Sprachwissenschaftlich folgt die Redewendung einem klassischen Prinzip der elisabethanischen Rhetorik: der Antithese. Das Zusammenspiel von „last“ (zuletzt) und „not least“ (nicht am wenigsten) erzeugt eine harmonische Spannung zwischen Schluss und Bedeutung – eine Form sprachlicher Ausgewogenheit, die für diese Epoche typisch war.

Im 18. und 19. Jahrhundert gelangte die Redewendung über Literaturübersetzungen, diplomatische Texte und die wachsende kulturelle Verbindung zwischen England und dem europäischen Festland auch ins Deutsche.

Vom Ursprung bis in die heutige Alltagssprache hat „Last but not least“ seine Relevanz behalten – als Ausdruck von Gleichwertigkeit, Anerkennung und sprachlicher Eleganz.

Anwendung von „Last but not least“ im Alltag mit konkreten Beispielen

„Last but not least“ ist eine Redewendung, die besonders am Ende einer Aufzählung oder Rede einen eleganten und wertschätzenden Abschluss bildet. Sie zeigt, dass das zuletzt Genannte ebenso wichtig ist wie die zuvor erwähnten Punkte – manchmal sogar mit einem Augenzwinkern. Im Alltag findet sie in vielen sprachlichen Situationen Anwendung, in denen Fairness, Anerkennung oder Humor eine Rolle spielen.

Typische Einsatzfelder sind vielfältig und lassen sich klar voneinander abgrenzen:

  • In Reden oder Präsentationen: Wenn jemand mehrere Personen oder Themen hervorhebt und niemanden vergessen möchte. Ein typischer Satz wäre: „Ich danke dem gesamten Team – und last but not least unserer Projektleitung für ihren unermüdlichen Einsatz im Change Management Projekt.“
  • Im beruflichen Kontext: Bei Meetings oder E-Mails wird die Wendung genutzt, um einen letzten Punkt zu betonen. Ein Beispiel ist: „Last but not least, sollten wir über den Zeitplan sprechen.“
  • In Familien– oder Freundeskreisen: Oft humorvoll, wenn jemand am Ende einer Runde genannt wird. Man sagt etwa: „Und last but not least, unser Grillmeister – ohne dich gäbe es heute kein Fest!“
  • In schriftlichen Texten oder Artikeln nutzen Autorinnen und Autoren die Redewendung, um einen Schlussgedanken besonders hervorzuheben oder elegant zu betonen. Ein Beispiel dafür ist: „Last but not least sei allen Leserinnen und Lesern für ihre anhaltende Unterstützung gedankt.“
  • In Bildung und Wissenschaft wird sie von Dozenten oder Forschenden genutzt, um beim Aufzählen von Themen oder Danksagungen Gleichrangigkeit zu verdeutlichen. Ein passendes Satzbeispiel wäre: „Last but not least möchte ich meinen Kolleginnen und Kollegen für ihre wertvollen Beiträge danken.“
  • In Diskussionen dient die Redewendung dazu, eine nachträgliche Ergänzung zu machen, ohne dass sie als weniger bedeutsam wirkt. Ein treffendes Beispiel ist: „Last but not least sollten wir auch die langfristigen Folgen bedenken.“

Diese englische Redensart verleiht einem Abschluss Stil, Respekt und manchmal auch einen kleinen Schmunzler. Sie macht deutlich, dass das Ende keineswegs das Unwichtigste ist – sondern oft der Punkt, an den man sich erinnert.

Vergleichbare deutsche Redewendungen

Auch im Deutschen existieren zahlreiche Redewendungen, die eine ähnliche Bedeutung wie „Last but not least“ haben. Sie alle drücken aus, dass ein abschließendes Element nicht weniger wichtig ist als die zuvor genannten. Dennoch unterscheidet sich die englische Wendung in Tonfall und Wirkung: Sie klingt eleganter, internationaler und oft verbindlicher.

Typisch vergleichbare deutsche Redewendungen sind:

  • „Zu guter Letzt“: Diese Formulierung kommt „Last but not least“ am nächsten. Sie betont den Abschluss einer Aufzählung, ohne eine Rangordnung anzudeuten. Sie klingt neutral, höflich und wird in schriftlicher wie mündlicher Sprache häufig verwendet.
  • „Am Ende, aber nicht minder wichtig“: Diese Variante ist eine wörtlichere deutsche Annäherung an den Sinngehalt der englischen Redewendung. Sie betont Gleichwertigkeit, wirkt jedoch etwas formeller und weniger fließend.
  • „Nicht zuletzt“: Eine kürzere, sachlichere Alternative, die besonders in Argumentationen vorkommt. Sie vermittelt denselben Gedanken der Gleichrangigkeit, jedoch ohne den charmanten Abschlusscharakter von „Last but not least“.
  • „Schließlich und endlich“: Diese Redewendung legt den Fokus stärker auf den Abschluss selbst. Sie klingt traditioneller, kann aber – je nach Kontext – einen feierlichen oder betonten Schluss bilden.
  • „Abschließend sei erwähnt“: Eine eher sachliche Formulierung, die häufig in Reden, wissenschaftlichen Texten oder formellen Schreiben genutzt wird. Sie drückt ebenfalls Wertschätzung für den letzten Punkt aus, aber mit weniger emotionaler Nuance.

Im Vergleich dazu wirkt „Last but not least“ internationaler, lebendiger und zugleich respektvoll. Viele greifen daher lieber auf die englische Variante zurück – sie verbindet sprachliche Eleganz mit moderner Ausdruckskraft.

So bleibt die englische Redewendung die bevorzugte Wahl, wenn ein Abschluss sowohl stilvoll als auch herzlich klingen soll.

Beliebtheit und Relevanz der Redewendung heute

Auch im 21. Jahrhundert bleibt „Last but not least“ ein lebendiger Bestandteil der modernen Sprache. Die Redewendung hat ihre Eleganz und Bedeutung über Jahrhunderte hinweg bewahrt und wird heute weltweit genutzt, um Wertschätzung und Gleichrangigkeit auszudrücken. Sie vermittelt, dass das zuletzt Genannte keineswegs weniger wichtig ist – eine Haltung, die gut in unsere von Vielfalt und Respekt geprägte Zeit passt.

In der Medienwelt findet man die englische Redensart regelmäßig in bekannten Formaten. Der Ausdruck wird in Nachrichtensendungen, Talkshows und Podcasts verwendet, wenn Moderatorinnen oder Moderatoren die letzte Person einer Runde vorstellen oder eine Aufzählung abschließen. Auch in Zeitungsartikeln und Magazinen dient die Wendung als eleganter Schlussakkord, etwa in Kolumnen, Interviews oder Rankings.

In der internationalen Musik ist „Last but not least“ ebenfalls präsent. Die Zac Brown Band veröffentlichte einen Song mit genau diesem Titel, der Zusammenhalt und Dankbarkeit thematisiert. Auch andere Künstler greifen den Ausdruck symbolisch auf, um den Wert eines letzten Moments oder einer besonderen Person zu betonen.

Darüber hinaus hat sich die Redewendung in der digitalen Welt etabliert. In Social Media Beiträgen, YouTube Videos oder Blogartikeln wird sie häufig genutzt, um ein Ende charmant und aufmerksamkeitsstark zu gestalten.

So zeigt sich: „Last but not least“ bleibt auch heute Ausdruck von Stil, Wertschätzung und kultureller Verbindung – ein Sprachklassiker, der Zeit und Medien überdauert.

„Last but not least“ – zuletzt, aber nicht weniger wichtig

Die Redewendung erinnert daran, dass der letzte Punkt in einer Reihe nicht weniger Bedeutung trägt als die vorangegangenen. Sie vermittelt Ausgewogenheit, Anerkennung und ein Gefühl sprachlicher Eleganz. Ursprünglich aus der englischen Rhetorik stammend, hat „Last but not least“ im Deutschen ihren Platz gefunden, wenn es darum geht, Gleichwertigkeit zu betonen und einen Abschluss mit Stil zu formulieren.

Heute wird sie in Reden, Artikeln und digitalen Beiträgen eingesetzt, um Menschen, Gedanken oder Themen einen würdigen Schlusspunkt zu geben. Gerade ihre Balance aus Höflichkeit und Nachdruck macht sie so beliebt – sie wirkt verbindlich, ohne schwer zu klingen.

Doch auch hier entscheidet das Maß. Zu häufig oder unpassend verwendet, verliert die Wendung ihre Wirkung und klingt abgenutzt. Am besten entfaltet sie ihren Charme dort, wo sie bewusst eingesetzt wird – als letzte, aber nicht geringste Würdigung, die Aufmerksamkeit schafft und in Erinnerung bleibt.

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Häufige Fragen (FAQ) zur Redewendung „Last but not least“

Was bedeutet „Last but not least“ genau?

Die Redewendung „Last but not least“ bedeutet wörtlich „zuletzt, aber nicht weniger wichtig“. Sie wird verwendet, um das letzte Element einer Aufzählung hervorzuheben und deutlich zu machen, dass es genauso bedeutend ist wie alle zuvor genannten. Der Ausdruck steht für Respekt, Gleichwertigkeit und eine ausgewogene Kommunikation. Er verleiht jedem Abschluss Stil, Wertschätzung und einen verbindlichen, harmonischen Ton.

Woher stammt die Redewendung „Last but not least“?

„Last but not least“ stammt aus dem Englischen und entstand im späten 16. Jahrhundert. Der früheste bekannte Beleg findet sich 1580 bei John Lyly in Euphues and His England, gefolgt von Edmund Spenser 1595. Später griff Shakespeare die Wendung auf und machte sie populär. Ursprünglich stammt sie aus der höfischen Rhetorik, wo Gegensätze genutzt wurden, um Balance und Bedeutung zu betonen.

Wie wird „Last but not least“ richtig ausgesprochen?

Die Redewendung „Last but not least“ wird im Englischen [læst bʌt nɒt liːst] ausgesprochen. Das „a“ in „last“ wird lang gesprochen, ähnlich wie im deutschen „lahst“. Die Betonung liegt auf „last“ und „least“, wobei beide Wörter klar voneinander getrennt klingen. Im Deutschen bleibt sie meist in englischer Form erhalten, da diese Aussprache als elegant, höflich und international empfunden wird.

Welche Synonyme gibt es für „Last but not least“ im Deutschen?

Typische Synonyme für „Last but not least“ sind „zu guter Letzt“, „nicht zuletzt“ und „am Ende, aber ebenso wichtig“. Alle Varianten vermitteln den Gedanken der Gleichwertigkeit, unterscheiden sich aber im Sprachstil. „Zu guter Letzt“ wirkt klassisch, „nicht zuletzt“ klingt sachlicher. Das englische Original bleibt oft bevorzugt, weil es moderner, verbindlicher und in vielen Kontexten stilistisch geschmeidiger klingt.

Wann sollte man „Last but not least“ verwenden?

Die Redewendung „Last but not least“ eignet sich, um eine Aufzählung elegant abzuschließen und Wertschätzung zu zeigen. Sie passt gut zu Reden, Danksagungen oder Artikeln mit respektvollem Ton. Übermäßiger Gebrauch kann jedoch gekünstelt wirken. Richtig eingesetzt, unterstreicht sie den letzten Punkt mit Bedeutung und schafft einen gelungenen sprachlichen Abschluss, der angenehm im Gedächtnis bleibt.

Warum wirkt „Last but not least“ psychologisch so positiv?

„Last but not least“ wirkt positiv, weil sie Gleichwertigkeit und Anerkennung betont. Psychologisch erzeugt sie ein Gefühl der Vollständigkeit: Das Ende wird nicht als Abwertung empfunden, sondern als würdiger Abschluss. Der Ausdruck schafft Nähe, Fairness und Respekt zwischen Sprecher und Zuhörer. Gerade deshalb gilt die Redewendung als freundlich, verbindend und zeitlos in ihrer Wirkung.

Was ist das Besondere an der Struktur von „Last but not least“?

Die Struktur von „Last but not least“ ist sprachlich markant, weil sie aus einem Gegensatz besteht: „last“ (zuletzt) und „not least“ (nicht am wenigsten). Durch diese Antithese entsteht Spannung und Gleichgewicht zugleich. Der Ausdruck hebt hervor, dass Reihenfolgen keine Wertung darstellen. Gerade diese stilistische Balance macht die Wendung elegant, eingängig und bis heute in vielen Sprachen beliebt.

Warum verwenden viele Menschen lieber „Last but not least“ als eine deutsche Variante?

Viele Sprecher bevorzugen „Last but not least“, weil die englische Form moderner, internationaler und klanglich weicher wirkt als deutsche Alternativen. Sie verleiht dem Gesagten eine elegante Note und betont Wertschätzung. Zudem ist der Ausdruck kulturell etabliert und wirkt freundlich, aber nicht übertrieben. Dadurch eignet er sich besonders gut für Reden, Texte und öffentliche Auftritte.

Gibt es sprachliche Fehler beim Gebrauch von „Last but not least“?

Beim Gebrauch von „Last but not least“ gibt es nur wenige Fehlerquellen. Wichtig ist, die Redewendung ausschließlich am Ende einer Aufzählung zu verwenden – sie darf nicht mitten im Satz stehen. Auch sollte sie nicht mehrfach im selben Text auftauchen. Häufige grammatikalische Fehler entstehen durch falsche Übersetzungen. Im Original bleibt sie immer unverändert, ohne Artikel oder Zusätze.

Wie kann man „Last but not least“ kreativ einsetzen?

„Last but not least“ lässt sich kreativ nutzen, indem man sie mit Humor, Ironie oder Emotion verbindet. In Reden kann sie als charmantes Finale dienen, in Texten als fließender Übergang zum Schlusspunkt. Manche Autoren verwenden sie bewusst kontrastreich, um das Unerwartete hervorzuheben. Durch ihre Offenheit bietet die Wendung viele Möglichkeiten, Inhalte stilvoll abzurunden.

Welche Wirkung erzielt „Last but not least“ in der Kommunikation?

Die Redewendung „Last but not least“ erzeugt eine positive, verbindende Wirkung. Sie sorgt dafür, dass sich niemand übergangen fühlt und betont Gleichwertigkeit in Gesprächen oder Reden. Gleichzeitig vermittelt sie emotionale Intelligenz und Stil. In der Kommunikation wird sie oft als Zeichen von Respekt, Achtsamkeit und Souveränität wahrgenommen – Eigenschaften, die eine Botschaft abrunden.

Wie oft kann man „Last but not least“ verwenden, ohne dass es zu viel wirkt?

„Last but not least“ sollte sparsam verwendet werden, um ihre Wirkung zu bewahren. Einmal pro Rede, Artikel oder Textblock genügt, da Wiederholungen schnell formelhaft klingen. Wird sie bewusst und im passenden Moment eingesetzt, erzielt sie maximale Aufmerksamkeit. Entscheidend ist der Kontext – weniger Häufigkeit steigert Eleganz, Glaubwürdigkeit und emotionale Wirkung des Ausdrucks.

Welche Alternativen passen in internationalen Kontexten zu „Last but not least“?

In internationalen Zusammenhängen werden häufig Alternativen wie „finally“, „in conclusion“ oder „at the end of the day“ genutzt. Sie erfüllen ähnliche Funktionen, unterscheiden sich aber in Ton und Bedeutung. Während „finally“ sachlich wirkt, trägt „Last but not least“ eine wärmere, menschlichere Note. Deshalb bleibt sie in globaler Kommunikation die bevorzugte und sympathischste Abschlussformel.

Weitere kurzweilige Redewendungen

Wenn Sie Interesse an mehr solcher Redensarten haben, finden Sie nachfolgend noch weitere internationale Ausdrücke, die im Alltag verwendet werden:

Viel Spaß beim Lesen!

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