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Restrukturierung: Europas Unternehmen fürchten um ihre Wettbewerbsfähigkeit

Unternehmen glauben an die europäische Währungsunion

Als einheitlicher Währungsraum ist Europa dennoch beliebt: So sehen fast 40 Prozent durch die Währungsunion große Vorteile für ihr Unternehmen und schätzen die Zukunft der EU positiv ein. Lediglich 12 Prozent der Umfrageteilnehmer glauben, dass es in den nächsten Jahren zu einer Auflösung der europäischen Währungsunion kommen wird. Entsprechend positiv sind auch die Erwartungen der meisten europäischen Firmen, was die Umsatzentwicklung bis 2014 betrifft. Doch immerhin gehen fast 40 Prozent von ihnen von stagnierenden oder sogar rückläufigen Umsätzen aus.

Um ihr Wachstum weiter voranzutreiben, plant daher die Mehrzahl der Befragten stärkere Investitionen in Westeuropa und Asien sowie Zentral- und Osteuropa. Ungeachtet der regionalen Expansion sind fehlende Fachkräfte (50 Prozent), eine rückläufige Nachfrage in einzelnen europäischen Ländern (48 Prozent) sowie mangelnde Risikobereitschaft des Managements (38 Prozent) problematisch für das künftige Wachstum.

Restrukturierung als Daueraufgabe

Aufgrund des volatilen Wirtschaftsumfelds planen bereits über 70 Prozent der europäischen Firmen mithilfe von Szenarien und führen regelmäßig Restrukturierungsmaßnahmen durch. Dabei stehen Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen (77 Prozent), Wachstumsinitiativen (76 Prozent) sowie Anpassungen der Strategie und Geschäftsmodelle (69 Prozent) ganz oben auf der Agenda.

Damit diese Maßnahmen tatsächlich erfolgreich sind, benötigen sie die wichtige Unterstützung des Top-Managements (89 Prozent) sowie eine offene Kommunikation der Ziele und Fortschritte (78 Prozent). Doch damit nicht genug, meint Berger-Partner Falckenberg: „Sollte sich die wirtschaftliche Lage Europas verschlechtern, werden sich nur Unternehmen behaupten können, die über ein wettbewerbsfähiges Produktportfolio, eine schlanke und flexible Kostenstruktur sowie hohe Liquidität verfügen.“


Lesen Sie auf Seite 3: Finanzierung über Working Capital Management sowie die wichtigsten Studienergebnisse in der Kurzzusammenfassung.

Christoph Schroeder

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